Massenentlassungen in der Autozuliefererindustrie
Massenentlassungen in der Autozuliefererindustrie
Datum: 06.11.2024, 10:39
Gut bezahlte Jobs, die nie wieder zurückkehren. Fast täglich kommen neue Hiobsbotschaften. Jetzt kündigt der Autozulieferer Schaeffler den Abbau von 2.800 Stellen in Deutschland an. ZF Friedrichshafen will bis zum Ende des nächsten Jahres 1.800 Arbeitsplätze am Standort Saarbrücken abbauen, insgesamt will der Friedrichshafener Konzern bis zu einem Viertel seiner 54.000 Arbeitsplätze killen. Bis 2025 strebt Continental an, zwei der vier Standorte in Hessen zu schließen, was einen Abbau von 1.200 Stellen bedeutet. Das Coburger Familienunternehmen Brose will 950 Jobs streichen. Ein Weltmarktführer wie Bosch will Tausende Stellen streichen, allein in der Antriebssparte sind es 1.200 Stellen. Und dazu die gigantische VW-Krise, die ein neues Level erreicht: Werksschließungen und Lohnkürzungen drohen, Zehntausende Jobs sind massiv gefährdet.
Die NZZ sieht die deutsche Autoindustrie „vor ihrem Detroit-Moment: Die Samen des Niedergangs sind bereits gesät“. Das „Wall Street Journal“ (WSJ) prognostiziert sogar, Deutschland könnte in ein „industrielles Mittelalter“ versinken und analysiert, dass die Berliner Klimapolitik und die EU-Vorgaben die Hauptschuld trügen. Das aktuelle VW-Desaster gebe nur einen Vorgeschmack auf die Zukunft der gesamten deutschen Autoindustrie.
Was wir jetzt brauchen, auch im Kampf gegen die von der Leyens und Habecks: Ein klares Bekenntnis zum Verbrennermotor und zur deutschen Autoindustrie, ansonsten droht der Untergang der wichtigsten deutschen Industrie mit massivsten Wohlstandsverlusten für Millionen von Menschen im (dann ehemaligen) Autoland Deutschland.
Noch mehr Informationen finden Sie auf
beatrixvonstorch.de
Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.
Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.


Add new comment