Gute Botschaften von der Umfragen-Front

Veröffentlicht:

Gute Botschaften von der Umfragen-Front
Datum: 15.09.2022, 11:17

Und auch gute Nachrichten aus dem hohen Norden: Eine Regierungsbeteiligung der Schwedendemokraten in Stockholm wird immer wahrscheinlicher. Die Schwedendemokraten fühlen sich als Wahlsieger und reif für die Macht. Das zeigt: Konservative Mehrheiten sind möglich, wenn bürgerliche Parteien aufeinander zugehen und bereit sind, Verantwortung für ihr Land zu übernehmen und links-grüne Regierungen in die Wüste zu schicken.
www.zdf.de/nachrichten/politik/schweden-wahl-schwedendemokraten-100.html

Die Schüler und Studenten in Schweden haben bürgerlich-patriotisch gewählt. Zeitgleich zur Reichstagswahl wurden knapp eine halbe Million Schüler und Studenten aufgerufen, ihre Wahl zu treffen. Das Ergebnis ist erstaunlich: Der schwedische Nachwuchs ist klar bürgerlich-patriotisch eingestellt und nicht öko-sozialistisch wie in Deutschland.
www.freiewelt.net/nachricht/schwedens-schueler-und-studenten-waehlen-buergerlich-patriotisch-10090698/

In dieser Woche kommt die Debatte um die Abschaffung des § 218 nach Berlin: Achttausend Lebensschützer werden in Bussen anreisen und sich am Samstag zum „Marsch für das Leben“ am Brandenburger Tor versammeln. Ich werde auch dabei sein. Ich freue mich, wenn Sie auch kommen. Wir als Demonstranten wenden uns parteiübergreifend gegen Pläne in den Ampelregierungsparteien, Abtreibung grundsätzlich straffrei zu stellen. Wir sind für das Leben, das Recht des ungeborenen Kindes zu leben.
www.bz-berlin.de/meinung/kolumne/kolumne-mein-aerger/die-debatte-um-den-%c2%a7-218-sollte-frei-und-ohne-tabu-gefuehrt-werden

Faeser ist nicht nur auf dem linken Auge blind, sondern auch beim islamischen Antisemitismus. In Berlin wurde einmal mehr ein jüdischer Bürger von einem arabisch aussehenden Mann angegriffen und beleidigt. Das Opfer, ein Rabbiner, berichtete, dieser Vorfall sei bereits der zweite Angriff gegen ihn gewesen. Als Berliner Bundestagsabgeordnete weiß ich aus zahlreichen Gesprächen mit jüdischen Bürgern, von wem der massiv zugenommene Antisemitismus in der Hauptstadt ausgeht. Es sind fast immer „arabisch aussehende“ Männer, die jüdische Bürger beleidigen, bedrohen und angreifen. Diese Realität wollen Faeser und Co. in ihrer bunten Multikulti-Weltsicht nicht akzeptieren.

Dazu passt, dass der vom ehem. Innenminister Seehofer gegründete Expertenkreis Politischer Islamismus, der zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus durch polizeiliche Maßnahmen und Prävention beitragen sollte, vor dem Aus steht. Mitglieder des Gremiums vermuteten laut WELT eine "politische Entscheidung". Faeser darf den Expertenkreis Politischer Islamismus nicht beerdigen, wenn sie noch einen Rest Glaubwürdigkeit der Bundesregierung beim Kampf gegen den Antisemitismus nicht völlig verspielen will. Der fortwährende Documenta-Skandal mit weiter gezeigten palästinensischen Propagandavideos passt in das Bild einer Bundesregierung, die wie keine zuvor ihren offenen Antisemitismus zeigt. Unvergessen wird immer die Schande im Kanzleramt bleiben: Der sogenannte Präsident der Palästinenser durfte im Kanzleramt unwidersprochen den Holocaust relativieren. Es wird höchste Zeit für eine Zeitenwende: Statt hohler Worte muss der Kampf gegen den islamischen Antisemitismus in Deutschland endlich entschlossen geführt werden.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Für die Inhalte der Blogs und Kolumnen sind die jeweiligen Blogger verantwortlich. Die Beiträge der Blogger und Gastautoren geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder des Herausgebers wieder.

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.