Gender-Sprache wird abgelehnt

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Gender-Sprache wird abgelehnt
Datum: 26.05.2021, 08:35

Das ist angesichts des völlig irren Genderns im Staatsfunk, in Politik, Verwaltung und Wissenschaft auch nicht verwunderlich, wenn die Menschen die Verhunzung ihrer Sprache nicht länger akzeptieren wollen. Der Widerstand wächst, denn Sprache entwickelt sich organisch mit der Zeit, wie jeder Sprachforscher bestätigen kann – und zwar von unten. Aber bei der Gendersprache hingegen handelt es sich um ein Projekt von radikalen, intoleranten Minderheiten, eine Top-down-Veranstaltung, die eine natürliche Sprachentwicklung total ignorieren. Sprache per Zwang und Druck zu normieren, führt in die Unfreiheit. Freiheit und Sprachzwang passen nicht zusammen: Es gibt keinen freien Sprachzwang. Bisher waren dafür eher Diktaturen bekannt. Da kommen doch Erinnerungen an die DDR hoch, in der die Sprache als Herrschaftsinstrument missbraucht wurde. Damals gab es eine offizielle Sprache in den Staatsmedien, an Schulen und Universitäten – und eine für den Privatgebrauch. Daran fühle ich mich erinnert, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass der Staatsfunk-Sprech mit Kunstpause vor der zweiten Worthälfte („Bürger_innen“) von den Verfechtern der reinen Lehre auch zuhause gesprochen wird. Einfach deshalb nicht, weil es nicht normal ist und lächerlich wirkt. Und wenn die CDU jetzt auch merkt, dass bei der großen Mehrheit der Deutschen mit der Gendersprache kein Blumentopf zu gewinnen ist, wirkt das bei dieser mittlerweile völlig vergrünten Union wenig glaubwürdig. Wer konservativ wählt, wählt das Original. (mehr zum Thema, siehe hier)

Das Magazin Focus bringt es auf den Punkt und sagt zum „Eliteprojekt Baerbock: Sorry, aber grün wählen muss man sich halt leisten können.“ Denn, so der Focus, eine klimagerechte Gesellschaft sei „nichts für arme Schlucker“. Um dabei zu sein, brauche es auch die entsprechenden finanziellen Mittel. Im Klartext heißt das: Die einkommensschwächeren Schichten müssen den grünen Wahnsinn bezahlen.
www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-mein-haus-mein-rad-mein-volvo_id_13319362.html

Im Wahlkampfjahr tönen Unionspolitiker „abschieben“ – nach den antisemitischen Demonstrationen der vergangenen Wochen, wo zahlreiche muslimische Migranten ihren Judenhass herausbrüllten. Aber war es nicht ihre Kanzlerin, die jene fatale Migrationspolitik 2015 in Gang setzte, unter der Deutschland seitdem leidet und in der Folge dessen auch Antisemiten zu uns kamen? Waren und sind es nicht CDU und CSU, die diese Politik bis heute mitgetragen haben?
jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2021/wahlkampfklassiker-der-union-abschieben/

Sven von Storch

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