Bartosz Niedzielski aus Kattowitz ist tot

Der islamische Torroranschlag in Straßburg forderte fünftes Todesopfer

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Am 11. Dezember kam es zu einem islamischen Terroranschlag in Straßburg. Der Attentäter feuerte aus einem Maschinengewehr auf die Besucher des Weihnachtsmarktes. Er versuchte, in ein Lokal einzudringen, um dort weitere Menschen zu ermorden. Der aus Kattowitz stammende Bartosz Niedzielski und sein Kollege stellten sich vor den Attentäter und verhinderten sein Eindringen in das Lokal. Der Attentäter schoss ihm in den Kopf. Seitdem lag Bartosz Niedzielski im Koma. Am Sonntag erlag er seinen Verletzungen. Mit seiner heldenhaften Tat verhinderte er ein noch größeres Blutbad. 

In Polen berichten alle Medien über Bartosz Niedzielski. Der polnische Präsident Andrzej Duda kündigte an, ihn posthum zu ehren. In Frankreich wurde er zu einem Helden.

Berichten deutsche Medien über Bartosz Niedzielski? Hören wir von deutschen Politikern Beileidsbekundungen? Möchten deutsche Politiker den Helden aus Kattowitz posthum ehren?

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Thomas Rießler

Fehlt nur noch der antireligiöse Schutzwall. Irgendeinen Grund muss es ja für die illegale Masseneinwanderung geben. Menschenliebe ist es jedenfalls nicht.

Gravatar: Dr. Alexander Ulfig

@schmidt
Ich verstehe nicht Ihre "Argumentation". Ein
Mensch wurde aus religiösen Gründen brutal ermordet. Er hat verhindert, dass der Attentäter noch mehr Menschen ermordete. Die deutschen Leitmedien haben darüber nicht berichtet. Warum haben sie darüber nicht berichtet? Das ist ja meine Frage.
Was interessiert mich die Reaktion der "nationalistischen Rechten in Polen"!? Und wer macht denn aus Bartosz Niedzielski ein Symbol gegen Multikulti?

Gravatar: Karolina

Herr Schmidt,

Sie sollen nicht pauschalisieren. Es gibt immer paar Idioten. Aber wenn Sie ehrlich sind und wirklich interessiert und vielleicht Twitter-Accounts von z.B. vielen Journalisten von der konservativen Seite lesen, dann erfahren Sie, dass das, was Sie geschrieben haben, überhaupt nicht stimmt. Viele "rechte" schreiben genauso, dass Bartosz ein Held sei und sein Intimleben interessiert sie gar nicht.
Das die linksliberale "Gazeta Wyborcza" versucht, mit aller Kraft diesen Tod gegen ihre politische Gegner zu instrumentalisieren, verwundet niemanden mehr.
Frohe Weihnachten.

Gravatar: Markus Schmidt

Vielleicht haben Sie es nicht mitbekommen: Die nationalistische Rechte in Polen feiert Herrn Niedzielski überhaupt nicht. Im Gegenteil: Er wird von einigen dieser Menschen wegen seines Bekenntnisses zu Europa, seiner Arbeit im Europäischen Parlament, seiner Weltoffenheit, seines Engagements für die LGBT-Gemeinschaft und nicht zuletzt wegen seiner Liebesbeziehung zu einem türkischen Mann sogar verhöhnt. Das sollten Ihre Leserinnen und Leser bedenken, bevor sie aus diesem mutigen Migranten ein Symbol gegen Multikulti machen.

Gravatar: fishman

Jeder Tote durch Migrantenhand ist ein weiterer Beweis für die Irrfahrt deutscher, merkellischer Politik. Deshalb ist die Informationsbehinderung über solche Vorfälle immer noch oberstes ungeschriebenes Gebot. Die wahrscheinlich absichtlich verfehlte und vernachlässigte Familienpolitik der vergangenen 30 Jahre macht jetzt eine Zuwanderung von Arbeitskräften notwendig. Da der Nachfrageausgleich relativ kurzfristig erfolgen muss, sind die Anforderungen für eine Migration von ausl. Arbeitskräften auf dem denkbar niedrigsten Niveau. Das führt zwangsläufig zu einer hohen durchschnittlich schlechten Qualifikationsrate der Migranten, auf die die schon länger hier Lebenden Bürger eingestimmt und in ihren Anforderungen an ihre neunen Mitbürger umerzogen werden müssen, um Hauen und Stechen zu vermeiden. Jeder Mord von Migrantenhand bremst diese Bemühungen, nach dem Motto "wir schaffen das", aus!

Gravatar: Walter

Beileidsbekundungen von der empathielosen "Deutschen Regierung" kann man vermutlich wohl nicht erwarten. Die muss doch bei ähnlichen Vorkommnissen in ihrem eigenen Land auch erst dazu animiert werden.

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