Was ELTERN wünschen

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Was ELTERN wünschen
Datum: 10.04.2013, 10:26

Zwischen den von FORSA ermittelten Wünschen der Familien nach Ehegattensplitting, dreijähriger Familienpause, kostenloser Mitversicherung der Ehepartner, einem nicht verpflichtenden Angebot an Ganztagsschulen und mehr Förderung benachteiligter Kinder und dem Parteiprogramm der Grünen klafft nämlich eine kaum überbrückbare Diskrepanz. Denn nach der Grünen (und roten) Agenda soll nämlich zielgenau das abgeschafft werden, was Eltern sich mehrheitlich wünschen. Beim künftigen Splitting sollen zwar die Kinder berücksichtigt werden, nicht aber die Ehepartner. Die sollen dann ihre Steuern selbst in voller Höhe bezahlen, also trotz Kindern durchgehend erwerbstätig sein. (Anm.: Gegen ein Ehegattensplitting bei Homopaaren hatten die Grünen bisher allerdings nichts einzuwenden). Das Gleiche gilt für die grundgesetzlich verankerte  beitragsfreie Mitversicherung der Mütter in der Krankenkasse - für die Grünen ein „Fehlanreiz“, weil viele Mütter ärgerlicherweise noch immer dazu neigen, ihre Kinder selbst versorgen zu wollen. Unisono mit der Wirtschaft raten die Grünen zur Kürzung der „Familienpause“ auf längstens ein Jahr. Ganztagsbetreuung vom Baby bis in die Pubertät soll unter der wohlklingenden Verheißung „Bildung und Chancengleichheit“ verpflichtend werden, damit die Kinder auch wirklich langjährig und ganztägig „gut“ aufgehoben sind.

Sven von Storch

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