Beschädigung der EHE ist vorprogrammiert
Beschädigung der EHE ist vorprogrammiert
Datum: 16.10.2015, 11:29
In Anbetracht Ihres bevorstehenden Votums für oder gegen die „EHE für ALLE“ wendet sich die ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT im Folgenden an Sie:
Ihre Behauptung, die traditionelle Ehe würde durch die Homo-Ehe nicht beschädigt, ist nicht zu halten. Genau diese Beschädigung ist nämlich vorprogrammiert! Zu einer zivilen Ehe gehören zwei Voraussetzungen, 1. die Bereitschaft der Partner zu gegenseitiger Fürsorge bis ans Lebensende, und 2. die Bereitschaft zum generativen Erhalt der Gesellschaft durch Zeugung, Geburt, Pflege, Erziehung, Unterhalt, Bildung und Begleitung von Kindern. Fehlt eine der beiden Voraussetzungen, z.B. die Fertilität, so kann man nicht von Gleichheit sprechen.
Sollte der Gesetzgeber auf Drängen einzelner Parteien die Ehe auch für homo-erotische *) Paare öffnen, so missachtet er sträflich sein ureigenstes Interesse am demographischen Selbsterhalt der Gesellschaft. Für ihn ist Fertilität und Sterilität plötzlich gleichwertig geworden. Damit hat die Ehe ihren Nachhaltigkeitsbonus bereits eingebüßt. Das bedeutet eine massive Abwertung elterlicher Bereitschaft, Kinder zu zeugen. Heute verweigert bereits ein Drittel aller Paare die Elternschaft. Nach der neuen Shell-Studie sind es bereits 40%, die keinen Wert auf Elternschaft legen. Nun – dafür müssen jetzt afrikanische/ muslimische Kinder mit vielen Milliarden gefördert werden, Milliarden, die unsere deutsche Sozialpolitik den heimischen Familien durch überhöhte Abgaben seit Jahrzehnten vorenthalten und damit den Kinderwunsch deutscher Paare deutlich reduziert hat. Plötzlich ist genügend Geld da, um Migrantenkinder zu fördern! Auf diese sind wir nämlich angesichts mangelnden eigenen Nachwuchses notwendig angewiesen!Um darzulegen, dass Gleichstellung nur immer wieder neue Diskriminierung erzeugt, folgendes Beispiel:
Wenn ich einem meiner Enkelkinder heute zum Geburtstag ein JOJO schenke, seinen beiden Geschwistern aber, damit sie sich nicht benachteiligt fühlen, das gleiche Geschenk mache, dann wird sich das Geburtstagskind missachtet fühlen, obwohl es nicht weniger, sondern mehr besitzt als gestern. Mein Geschenk wird trotzdem wertlos. Die besondere Würdigung als Geburtstagskind hat nicht stattgefunden. Das Ritual hat keine Bedeutung mehr. Allein die Gleichstellung der Geschwister hat bewirkt, dass die Wertschätzung des Geburtstagskinds verloren ging. Durch die Behebung der Ungleichbehandlung ( also die behauptete Diskriminierung der Geschwister) wird das Geburtstagskind an seinem Festtag entwertet = diskriminiert.
Übertragen auf den Anspruch, dass sterile Paare sich künftig standesamtlich als Ehepaar registrieren lassen wollen, findet gleichzeitig eine Entwertung der fertilen Ehe statt.
“Alles für alle” (- das kennen wir ja aus der derzeitigen OECD-Bildungspolitik- ) ist lupenreiner Kommunismus im rotgrünen Gewand, der alles platt macht, was die Minimal -Norm übersteigt. Ist der Kommunismus heute wieder hoffähig geworden?
Mir ist schleierhaft, weshalb Juristen diese Logik ignorieren.
Damit grüßt Sie in der Hoffnung auf eine persönliche AntwortBärbel Fischer, ELTERNINITIATIVE FÜR FAMILIENGERECHTIGKEIT*) Für Professor Dr. Günter Buchholz gibt es keine homosexuellen, sondern nur homoerotische Paare. Der Begriff Sexualität sei biologisch allein der heterosexuellen Fortpflanzung vorbehalten.
Beitrag zuerst erschienen auf familiengerechtigkeit-rv.de
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