Aberwitzig
Aberwitzig
Datum: 24.04.2012, 08:21
Goliath gegen David?
Ohne den Grund dafür in den persönlichen Biographien zu suchen, muss mit dem Vorhaben B ein sehr schmerzhafter Punkt getroffen worden sein. Warum begehren kluge Frauen wie Frau Rita Süßmuth so heftig auf, inwieweit schädigt das Almosen B eine Frau Gesine Schwan, welche Einbuße fürchtet Uschi Glas? Wird der Krippenplatzbonus wegen des Betreuungsgeldes auch nur um einen Cent gekappt? Geht es überhaupt ums Geld?
Nein, es geht nicht um Geld, sondern um das Frauenbild. Frauen, die nicht dem Wunschbild der „zeitgemäßen, modernen, emanzipierten Karrierefrau“ entsprechen, gelten als altbacken, bieder, dümmlich, und vor allem als sozial schwach und bildungsfern. Sie versauen sozusagen das wunderbare deutsche Hochglanzfrauenbild.
Weit würden die SPIEGEL-Damen den Vorwurf von sich weisen, sie schrieben Frauen vor, wie diese zu leben haben, oh nein! Jeder darf bei uns leben wie er will! Jeder schon, nur Frau nicht. Aufrecht und selbstbewusst gegen den staatlich und medial forcierten Trend Tag und Nacht in der Familie präsent zu sein, sein Kind in den eigenen Armen zu behalten, es von Krippengeschrei und Abfütterung fern zu halten und ihm Abschiedstränen und Heimweh zu ersparen, das geht dann doch entschieden zu weit! Gelebte Mutterschaft sich auch noch bezahlen lassen? Mit 125 Euro! Da müssen besagte Damen im SPIEGEL schon einmal die Gouvernante raushängen und mit dem Finger drohen.
Wie widerlich!
Darf ich, werte Frontfrauen, Sie daran erinnern, dass paradoxerweise Sie es selbst sind, die mit Ihrem SPIEGEL-Feldzug B e z a h l u n g verlangen, indem nämlich der Steuerzahler den Frauen ihr verfassungsmäßiges Recht (Art. 6, Abs. 3 und 4 GG ) auf Zeit und Präsenz mit und bei ihrem Baby a b k a u f t . Und zwar mit 1000 Euro achtmal so teuer.
Wie widerlich!
Aber wie gesagt: Ums Geld geht es ja gar nicht!
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