AUS FÜR ESTRELA-BERICHT - EP-PRÄSIDENT SCHULZ MISSBRAUCHT SEIN AMT

Gemeinsam mit der Abtreibungslobby hat Estrela jeden nur denkbaren Verfahrenstrick angewandt, um diesen unsäglichen Text nach der Ablehnung im November ohne wirkliche Änderungen noch einmal ins Plenum zu bringen.

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Die endgültige Ablehnung dieses unerträglichen Abtreibungs-Berichts der portugiesischen Sozialistin ist ein Lichtblick für Subsidiarität, Lebensfreundlichkeit und Werte in Europa. Gemeinsam mit der Abtreibungslobby hat sie jeden nur denkbaren Verfahrenstrick angewandt, um diesen unsäglichen Text nach der Ablehnung im November ohne wirkliche Änderungen noch einmal ins Plenum zu bringen. Dass sie nach der verlorenen Abstimmung das gesamte Parlament beschimpft und diskreditiert, lässt auch die letzte Maske fallen.

Und ihr Parteigenosse Martin Schulz unterstützt sie auch noch in diesem undemokratischen Spiel - das ist eines Parlamentspräsidenten unwürdig. Ich habe den Eindruck, er missbraucht sein Amt für billigen, heuchlerischen Wahlkampf auf Kosten des ungeborenen Lebens. Und so jemand will Spitzenkandidat für das Amt den nächsten Kommissionspräsidenten sein - nein Danke!

Schulz hat seine Genossin Estrela ungerührt gewähren lassen - und sich damit als Gegner der Subsidiarität, als Gegner erklärten Bürgerwillens und als Gegner einer Kultur des Lebens geoutet. Umso schlimmer, dass derselbe Martin Schulz noch vor wenigen Wochen im Vatikan war, um Papst Franziskus noch vor der Europawahl zu einer Rede ins Straßburger Plenum einzuladen.

Ich frage mich: Wie billig und heuchlerisch wird der Wahlkampf dieses sozialistischen Spitzenkandidaten denn noch werden? Ich kann allen Bürgern nur empfehlen, sich das Ergebnis der namentlichen Abstimmung zum Estrela-Bericht genau anzusehen - und sich zu merken, wer sich wie verhalten hat!

Das detaillierte Abstimmungsergebnis findet sich in Kürze online unter www.europarl.europa.eu/sed/votingResults.do

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Bruno Maier

Vielen Dank Herr Kastler, dass Sie sich für den Schutz des Lebens und gegen die Frühsexualisierung der Kinder eingesetzt haben. Hier sei der CSU-Fraktion und allen, sich gegen den Estrela-Antrag eingesetzt haben, ein herzliches Dankeschön und Gottes Segen.

Gravatar: Franco Monte

Hallo Frau Weber,
ich schließe mich Ihren Worten nur zu gerne an. Alleine die Tatsache, dass ein abgehalfterter Ministerpräsident, der nicht mal die geringsten Englischkenntnisse hat, in Europa als Energieminister unterkommt, zeigt doch welche Qualitäten diese Organisation besitzt. Was in den Ländern nicht gebraucht wird oder im Weg ist, wird teuer mit großen Pensionsansprüchen weggelobt.
In der Privatwirtschaft wird man einfach gekündigt. Ich weiß von was ich spreche, ich bin Betroffener.

Gravatar: Karin Weber

Wenn man mal ehrlich ist, der Herr Martin Schulz hatte doch gar keine andere Wahl als in die Politik zu flüchten, denn er ist gelernter Buchhändler. Das die Online-Medien den Büchern so langsam das Wasser abgraben, ist ja bekannt. Nicht unbedingt schön, aber es ist eben so. Sicherlich wäre Herr Martin Schulz mittlerweile gezwungen gewesen, sich beruflich neu zu orientieren. Da war doch der Posten eines "Parlamentspräsidenten" eines Parlamentes das keine Bürger vertritt, ein regelrechter Glücksgriff. Das das zudem nicht unbedingt mit anstrengender Arbeit verbunden ist, belegen die oft leeren Plätze dieses Parlamentes. Vergessen darf man nicht, dass bereits zu Helmuth Kohls Zeiten der Satz galt: "Hast du einen Opa, schick ihn nach Europa!" Also praktisch hat man dort die unfähigen Politiker aus der Bundes- und Landespolitik geparkt und aufs Abstellgleis geschoben. Das die da in Brüssel plötzlich doch erheblichen Schaden anrichten, in diesem sich verselbstständigenden und bürgerfremden Monstrum, damit haben wahrscheinlich alle hier nicht gerechnet. Naja, so ist es halt nicht verwunderlich, dass so eine Person wie Martin Schulz noch was zu sagen hat. Hier "zu Hause" ist es ja nicht anders: Claudia Fatima Roth ist ungelernt, aber zur Bundestagsvizepräsidentin reichts allemal. Man muss also derzeit nicht unbedingt was können, um in der Politik was zu werden. Göring-Eckardt, Joschka Fischer .. ach was solls ..

Gravatar: Demund Alexander

Dem Herrn Kastler und allen, die sich gegen Estrela-Bericht eingesetzt haben einen herzlichen dank von Christen, Eltern, Kindern und allen nüchtern denkenden Menschen. Es ist, aber, nötig, dass in allen Medien davon kund gemacht wird. Die Öffentlichkeit weis garnichts von.

Gravatar: Christian Becker

Herr Kastler hat nicht nur auf der Seite des Lebens abgestimmt, er hat auch das Verhalten von Herrn Schulz angemessen Beschrieben. Hier sei der CSU-Fraktion mein herzliches Dankeschön ausgedrückt.

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