Asylpolitik: Seehofer kuscht vor Merkel | Freie-Welt-Wochen-Revue

Liebe Leser! Zunächst große Drohungen und Ankündigungen, dann kleinlaut beigegeben: Horst Seehofer kuscht immer wieder vor Angela Merkels Asylpolitik.

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Der bayrische Löwe ist gesprungen und als Bettvorleger gelandet. Horst Seehofer und seine CSU-Kollegen sind vor der Teflon-Kanzlerin Angela Merkel und ihrer Asylpolitik-Agenda wieder eingeknickt. Vorerst zumindest: »Seehofer, der ewige Schoßhund von Merkel: CSU kuscht wieder vor Merkel«.


Eine Kampfabstimmung zur Asylpolitik bleibt vorerst aus. Der Druck der CSU-Politiker auf Merkel und ihre Anhänger ist vorerst verpufft. Finster schaut es aus: Längst wollte Seehofer seinen Masterplan zur Migrationspolitik veröffentlicht haben. Doch seit dem Machtwort Merkels bleibt dieses Machwerk ein gut gehütetes Geheimnis: »Fährt die CSU doch wieder einen Kuschelkurs gegenüber Merkel?«.


Merkel hat weiterhin Rückenwind von wichtigen CDU-Politikern, allen voran von Wolfgang Schäuble. Der alte Fuchs der Politik hält die Union auch im Asylstreit zusammen. Ohne ihn wäre das Merkel-Regierungs-Schiff wohl schon längst untergegangen: »Nur noch Schäuble hält die zerstrittene Union zusammen«.


Die Meinung der Bürger in der Asylpolitik scheint hingegen klar zu sein. Einer Umfrage der ARD zufolge wollen etwa 62 Prozent der Deutschen, dass Migranten ohne Ausweispapiere an der Grenze abgewiesen werden. Und sogar 86 Prozent wollen eine konsequentere Abschiebung von abgelehnten Asylbewerbern: »Zwei Drittel der Deutschen wollen, dass Migranten ohne Papiere an der Grenze zurückgewiesen werden«.

 

Wir laden Sie herzlich ein, an der aktuellen Umfrage teilzunehmen: »Wird Seehofer die Grenzen schließen?«

 

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Mit herzlichen Grüßen aus Berlin,

Ihr

Sven von Storch

Herausgeber der Freien Welt

 

 

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Ercan Aslan

Tja! Nicht umsonst wird Herr Seehofer von bösen Zungen "Drehhofer" oder "Hot-Air-Horst" genannt!

Er klebt genauso an seinem Posten wie Merkel!
Wenn er Eier hätte, würde er seinen Drohungen Taten folgen lassen, aber das wäre ja mal etwas ganz neues von einem Politiker der Altparteien.
Eigentlich könnte es ihm doch Wurscht sein, ob Merkel ihn dann als Innenminister entlässt! Er hat eh für sein Leben ausgesorgt und diesen Job kann auch jemand anders machen....

Bin mal auf die Landtagswahlen gespannt, ob sich das dumme Volk wieder von seinen leeren Versprechungen blenden lässt, was ich befürchte!

Gravatar: Hand Meier

Ich gehe davon aus, dass Seehofer sich mit Kanzler Kurz bereits abgestimmt hat, wie an der Bayrischen Landes-Grenze wieder vom Bundesgrenz-Schutz kontrolliert werden wird.
Seehofer hat sowohl ein solides Rechtsgutachten und die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung hinter sich, Merkel bestenfalls noch ihren Personen-Schutz, mehr ist da nicht mehr, denn wer den Zeitpunkt verpasst hat geht als Ex-Opportunist mit ihr unter.
Tatsache bleibt, Merkel verlor die Wahl 2017, versuchte durch den Bundesportier den bestechlichen Schulz mit seiner SPD in eine Notkoalition gegen die AfD zu drängen, aber es steht nun in Bayern die weitere Existenz der CSU auf dem Spiel.
Die AfD hat die CSU praktisch zum Jagen getragen, ihr bleibt nun gar keine andere Option, außer politischer Suizid.
Durch die mediale Öffentlichkeit, die eine AfD inhaltlich und personell im Bundestag allen Informierten exzellent vorführte, haben sich die Sympathien gegen Merkel gewendet, sie ist als die Zerstörerin aus politischem Prinzip dabei nun an sich selbst zugrunde zu gehen.
Merkel hat immer die Ziele der Parteien zu ihren gemacht, die eine vorsätzliche Zerstörung in Deutschland herbeiführen wollen.
Das war bei der Energiewende von vornherein klar, das ist bei der illegalen Grenzöffnung der Fall gewesen und ihre lüsternen Selfies, um die Streuner aus dem Orient und Afrika anzulocken, sind mehr als nur widerlich, sie sind im Ergebnis tödliche Verbrechen, die sie gefördert hat. Auch die Bestechungen im BAMF sind Merkel-Ergebnisse, sie gehört mit ihrer Clique in die Tonne.

Gravatar: Walter

Wenn die Kanzlerin Merkel weiterhin die allein bestimmende Person in diesem Land ist - dann haben wir keine repräsentative Demokratie - sondern eine repräsentative Diktatur. Die Interessen der Bürger sind dieser Kanzlerin schon lange egal, dass kann man ja an ihren Handlungen sehen. Ihre Entscheidungen dienen nur zur Befriedigung ihres eigenen "Egoismus." Die finanziellen Lasten, welche sie den Bürgern dieses Landes hinterlässt, tangieren sie und die politische Elite dieses Landes bei deren hohen Gehältern und Pensionen vermutlich nicht. Wenn sie für das Chaos ihrer Fehlentscheidungen die Verantwortung übernehmen würde, müsste sie zurücktreten. Aber dazu ist die Kanzlerin wegen ihres vorhandenen Narzissmus vermutlich nicht fähig. Sie will immer recht haben, egal welche Gesetze sie bricht oder welche Fehlentscheidungen sie trifft.
Wenn selbst hohe Kirchenvertreter den Kurs dieser Kanzlerin verbal beweiräuchern,muss man sich nicht wundern, dass sich Menschen vom Glauben abwenden.
Es gab schon mal zwei Diktaturen in Deutschland, dass Resultat davon haben wir ja erleben können.

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