Antriebsbatterie: Teuflisch gefährliche „grüne“ Technologie*

Elektro-Mobilität: Die Antriebsbatterie ist aus vielfältigen Gründen die größte Schwachstelle eines jeden E-Fahrzeugs. Aber sie ist bei Weitem nicht die einzige. Stromspeicher von E-Fahrzeugen brennen, explodieren, stehen unter Hochspannung und sind ein Gefahrgut.

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Die größte Schwachstelle eines jeden Elektro-Autos ist seine Antriebsbatterie. Deren Lebensdauer leidet beim schnellen oder vollständigen Aufladen über 80 Prozent. Außerdem kommt es manchmal zu spontanen Entzündungen der Akkus beim Stromtanken. Deshalb soll der Chevrolet Bolt beispielsweise weder in einer Garage noch über Nacht ans Netz angeschlossen werden. Andere Speicherelemente laufen unvermittelt aus und geraten daraufhin in Brand – so wie beim Mercedes EQC oder beim Hyundai Ioniq.

Nicht ganz einfach ist auch das Löschen des Fahrzeuges in solchen Situationen. Die Hochvolt-Batterie kann sich immer wieder von Neuem entzünden, explodieren oder einen elektrischen Schlag erzeugen. Deswegen ist es am Sichersten, das Fahrzeug im Brandfall komplett mittels Kran in einem großen Wasserbehälter zu versenken. Zumal die Feuerwehrleute oftmals auch nicht genau wissen, mit welchen Gefahren sie sonst noch vor Ort rechnen müssen. Hilfreich wären hier die Rettungsdatenblätter, die es inzwischen für jedes E-Auto gibt. Aber die liegen meist unzugänglich im Handschuhfach, was zeitraubende Nachfragen bei der Leitstelle oder gar beim Hersteller nötig macht.

Das Recyceln der Akkus ist teuer

Auch ohne Brandgeschehen ist die Bergung der Fahrzeuge nach Unfällen kompliziert. Die mögliche Restspannung von 300 bis 400 Volt sorgt für hohe Risiken und erfordert den Einsatz von fachkundigem Personal. Die mehrere hundert Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Batterien gelten als Gefahrgut.

Deshalb darf ihr Transport nur durch Speditionsunternehmen erfolgen, die über eine entsprechende Zulassung gemäß der strengen Vorgaben des Übereinkommens über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (ADR) verfügen. Und davon gibt es nur extrem wenige. Stefan Jacobs vom Vorstand des Verbands der Bergungs- und Abschleppunternehmen (VBA) teilte hierzu auf Anfrage des Portals Sonderabfallwissen mit: „Mir fallen vielleicht ein, zwei Betriebe in ganz Deutschland ein.“

Und auch die Wiederverwertung der im Normalbetrieb verschlissenen Akkus steckt derzeit noch in den Kinderschuhen, obwohl inzwischen einige hierauf spezialisierte Unternehmen den Betrieb aufgenommen haben. Denn die Rückgewinnung der in den Stromspeichern enthaltenen Materialien ist keineswegs so lukrativ, wie es scheint. So urteilte der Batterie-Experte Falk Petrikowski vom Umweltbundesamt (UBA)„Die Einnahmen durch den Verkauf der recycelten Stoffe wiegen die Kosten für Sammlung, Demontage und Recycling nicht auf.“

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Bananen-Strategie: Das Produkt reift beim Kunden

Mit der für 2025 geplanten neuen Euro-7-Abgasnorm droht das sukzessive Aus für Wagen mit Benzin- oder Dieselmotoren. Deshalb gehen nun immer mehr Fahrzeughersteller dazu über, ihre Produktpalette um E-Autos zu erweitern. Dabei setzen sie aber eher auf Schnelligkeit als auf Gründlichkeit und Qualität, zumal es außerdem noch gilt, den jahrelangen technischen Vorsprung des derzeitigen Weltmarktführers Tesla aufzuholen.

Das bekommen die Kunden in Form von unablässigen Rückrufaktionen oder gar nicht systematisch beziehungsweise auf Herstellerkosten beseitigten Mängeln an ihren Fahrzeugen zu spüren. Dabei unterlaufen selbst dem Branchenprimus Fehler. So brannte inzwischen auch ein erstes Exemplar des neu entwickelten und 130.000 US-Dollar teuren Model S Plaid aus, obwohl dies laut Tesla nicht mehr möglich sein sollte, da in dem Wagen neuartige Akkus verbaut wurden.

Kritiker unterstellen Tesla sowie den anderen Herstellern von E-Autos zu Recht eine „Bananen-Strategie“, die darin besteht, das Produkt beim Kunden reifen zu lassen. Es fehlt noch an Erfahrungen mit Elektrofahrzeugen, deshalb liefert man Konstruktionen aus, von denen von vornherein klar ist, dass sie nicht perfekt sind. Und dann wird auf die Beschwerden der Käufer reagiert und das Auto sukzessive „optimiert“.

Damit übernehmen die Kunden faktisch die Rolle eines Mitentwicklers und Testers. Dafür erhalten sie allerdings kein Geld, sondern müssen noch kräftig draufzahlen, wenn ihr Wagen teure Reparaturen benötigt oder seine Lebenszeit viel früher als erwartet endet. Der einzige Lohn, der den E-Auto-Nutzern von heute winkt, ist das Gefühl, als sogenannte Early Adopter (Frühzeitige Anwender) dem Fortschritt beziehungsweise Umweltschutz zu dienen und dadurch einen höheren sozialen Status und eine ganz neue Art von Fahrgefühl zu genießen, sofern das Auto denn fährt.

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)*  Anmerkung der EIKE-Redaktion :

Dieser Aufsatz ist zuerst erschienen in der Preußischen Allgemeinen Zeitung;  7. Januar 2022, S.2; EIKE dankt der PAZ-Redaktion sowie dem Autor  Wolfgang Kaufmann  für die Gestattung der ungekürzten Übernahme, wie schon bei früheren Artikeln :   https://www.preussische-allgemeine.de/ ; Hervorhebungen im Text: EIKE-Redaktion.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Werner Mueller

Wolfgang Pöschl schreibt am 15.01.2022 - 07:49
„Die Speicherdichte eines modernen Lithium-Akkus liegt bei 0,18 kWh/kg währende die Speicherdichte von Benzin bei 11 kWh/kg und die von Diesel bei 11,9 kWh/kg liegt.“

Die Speicherdichte eines modernen Lithium-Akkus liegt bei 0,18 kWh/kg und die Akku kann ich ca. 3000 mal mit kostenlosen PV-Strom aufladen sind dann ca. 540 kWh und das reichen beim E-Auto für ca. 2700 km.

Die Speicherdichte von Benzin bei 11 kWh/kg und die von Diesel bei 11,9 kWh/kg und das kann ich nur ein mal nutzen dann muss ich wieder neues Benzin oder Diesel kaufen.
Das reicht für ca. 15 km mit dem Verbrenner PKW.

Gravatar: Wolfgang Pöschl

Die Batterie für E-Autos scheitert am physikalischen Prinzip. Auch das werden die Grünen wegen ihrer ideologischen Verblendung nie einsehen. Die Speicherdichte eines modernen Lithium-Akkus liegt bei 0,18 KWh/kg währende die Speicherdichte von Benzin bei 11 KWh/kg und die von Diesel bei 11,9 KWh/kg liegt. Über die chemische Bindungsenergie lässt sich nun mal viel mehr Energie pro Masseneinheit des Speichermaterials speichern als über die räumliche Trennung von Ladung in Batterien. Statt Batterien zu recyceln kann man auch Diesel oder Benzin recyceln - ohne die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu beeinflussen.

Gravatar: Wolfgang Pöschl

Die Batterie für E-Autos scheitert am physikalischen Prinzip. Auch das werden die Grünen wegen Bildungsmangel nie einsehen. Die Speicherdichte eines modernen Lithium-Akkus liegt bei 0,18 KWh/kg währende die Speicherdichte von Benzin bei 11 KWh/kg und die von Diesel bei 11,9 KWh/kg liegt. Über die chemische Bindungsenergie lässt sich nun mal viel mehr Energie pro Masseneinheit der Speichermaterials speichern als über die räumliche Trennung von Ladung in Batterien. Statt Batterien zu recyceln kann man auch Diesel oder Benzin recyceln - ohne die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu beeinflussen.

Gravatar: Wahrheitsfinder

Ja UND - die Herstellung dieser solcher Batterien verbrauchen Unmengen viel von Wasser !!!

Gravatar: Fritz der Witz

Das TEUFLISCHE ist gar nicht einmal die Technologie, sondern vielmehr die gemeingefährliche GRÜNE PEST als solche.

Wann wird das die Masse endlich begreifen ?

Gravatar: Werner Hill

Anreiz für den Kauf von E-Autos sind wohl vor allem die völlig unangemessenen Subventionen (bis zu €9000 beim Kauf und 10 Jahre steuerfrei).

Das Fahrgefühl kann ich nicht beurteilen aber wer so ein Auto kauft wird sicher auch die Risiken und Nachteile kennen und wissen, daß die Klimabilanz bestenfalls neutral ist. Das wissen inzwischen auch andere, so daß man auch Zweifel am "höheren sozialen Status" haben darf.

Und daß die Autohersteller entgegen wirtschaftlicher Vernunft auf E-Autos setzen, liegt wohl nur daran, daß sie unter dem Druck von Flotten-CO2-Grenzen und der kommenden unsinnige Euro-7 Abgasnorm stehen.

Wie schön, daß die EU uns sagt, was gut für uns ist!

Gravatar: Hans Meier

Wir sind Zeitzeugen politischer Eingriffe die frontal gegen alle Logik und Klugheit verstoßen. In der Ära Merkel wurde es zum Prinzip, dass im Endergebnis für die Bevölkerung und die Wirtschaft ein maximaler Schaden entsteht. Deshalb werden alle die darauf aufmerksam machen, empört angegriffen, wenn sie als Ingenieure die Risiken und die technischen Luftschlösser, politischer Gaukler und Halunken demaskieren.
Wir erleben, wie eine typische Merkel-Politik, grundsätzlich der Bevölkerung ihre bisherigen Rechte und Freiheiten entzieht, u. a. in dem eine Elektro-Mobilität politisch propagiert und subventioniert wird, ohne Rücksicht auf die nicht vorhandenen Kapazitäten, um einen höheren Stromverbrauch kostengünstig bedienen zu können, oder die Gefahren durch Batteriebrände, wie zu sehen ist https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/brandrisiko-bei-e-autos-der-post-100.html

Ich halte es für falsch, wenn die Verkehrsteilnehmer ihre Souveränität verlieren selbst zu entscheiden mit welchen Fahrzeugen und Antriebsarten sie fahren wollen. Wenn Marktwirtschaft und Wettbewerbs-Recht durch Lobbyisten, die Politiker ködern und schmieren, ausgehebelt werden, gehen demokratische Grundrechte verloren.
Es entsteht eine verordnete Planwirtschaft zum finanziellen Profit der Finanzelite die eine Bananen-Kolonie totalitär beherrscht.
Nicht das „Produkt reift wie eine Banane beim Kunden“ sondern der Kunde realisiert gar nicht, dass er sich in einer Kolonie befindet.
Die Erkenntnis, dass die Finanzeliten ihren Reichtum und damit ihre politische Macht zur Einflussnahme, nie aufgeben, sondern alle bekämpfen lassen, die sich ihren Zielen widersetzen, ist hilfreicher um die Relationen deutlicher zu sehen.
Auch die angebliche CO2-Schädlichkeit, mit der sich abenteuerliche politische Täuschungspolitik in der Öffentlichkeit aufspielt, ist eine Masche der alt eingeßenen Finanzelite, um eine ganz große Klima-Kolonie zu Tributen, bzw. Profiten an Schutzgeldsteuern zu gewöhnen.

Gravatar: Hans-Peter Klein

Wo bleibt denn da Ihr technischer Pioniergeist?
Alles Kinderkrankheiten.
Da redet in 10 Jahren kein Mensch mehr drüber (wahrscheinlich schon viel früher).

Genau so wenig wie über übermotorisierte SUVs mit Verbrenner im innerstädtischen Verkehr
(aus ganz anderen Gründen).

MfG, HPK

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