Analphabeten können nicht Programmieren

Wie die Missachtung der Deutschen Sprache unsere technische Zukunft zerstört

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Dass Deutschland im dem weiten Bereich, der heute unter dem Kürzel IT in aller Munde ist, tatsächlich bedeutungslos ist, wird von Politik und Gesellschaft mit geradezu fahrlässiger Selbstverständlichkeit akzeptiert. Und egal, ob man Hardware oder Software betrachtet: Es gibt, mit einer Ausnahme, praktisch kein bedeutendes deutsches IT-Unternehmen, das weltweit aufgestellt ist. Immerhin hat die Politik seit kurzem erkannt, dass es mit der IT schon in Deutschland selber nicht so weit her ist. Unter dem Losungswort ›Digitalisierung‹ wurde daher zur Offensive geblasen. Erstes Ziel sind die Schulen; sie sollen, mit entsprechender Hardware ausgestattet, zuerst die Schüler und dann das Land nach vorne bringen.

Doch schon hier zeigt sich, dass die Verantwortlichen überhaupt nicht verstanden haben, warum Deutschland so weit hinterherhinkt: Denn nicht fehlende Strippen und WLAN-Router sorgen dafür, dass die IT-Industrie dieses Landes bedeutungslos ist – es ist die stiefmütterlich behandelte Software. Und um sie soll es im folgenden gehen.

IT ist hier also nicht hardware-, sondern softwaretechnisch gemeint. Es geht um das Betreiben der Hardware. Und hier wurde Deutschland in den vergangenen zwei Jahrzehnten zum Entwicklungsland degradiert. Als Grund wird, falls überhaupt jemand offen darüber spricht, die mangelhafte Ausbildung der Schüler in den sogenannten MINT-Fächern angeführt: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Was, darüber besteht kein Zweifel, stimmt.

Allerdings wurde bei all den lebhaften Diskussionen über die MINT-Fächer und deren projektierte Förderung übersehen, dass es noch einen weiteren Grund gibt, warum Deutschland hinsichtlich Software so schlecht aufgestellt ist. Und dieser Grund liegt in einer ganz anderen Ecke der Bildungslandschaft; in einer Ecke, wo man üblicherweise Ursachen für Schwierigkeiten im Umgang mit Mathematik und Naturwissenschaften, Informatik und Technik nicht vermutet: In der Vernachlässigung der deutschen Sprache. Nicht dass über deren Vernachlässigung nicht geklagt worden wäre. Da wird die Sprache der jungen Leute als flach kritisiert, es werden Anglizismen moniert und wer hätte nicht schon einmal über den Sprachverfall nachgedacht. Die Schulkinder können zum Teil nicht einmal mehr in Schreibschrift in ihr Tagebuch schreiben, Rechtschreibung wird in den Schulen immer später verlangt, von der Grammatik will man gar nicht erst reden. Doch als Grund für das Desaster an der IT-Front wird das Desaster im Bereich der deutschen Sprache, jedenfalls nach meiner Kenntnis, nirgends genannt. Da bestimmt das hergebrachte Diktum, Menschen seien entweder sprachlich-künstlerisch oder mathematisch-logisch begabt, die Sicht auf die Dinge.

Indes ist die Grundlage aller laufenden Software das Programm; oder wie man heute zu sagen pflegt: Die App. Und Apps werden in Sprachen geschrieben, die nicht zufällig Programmiersprachen heißen, ausdrücklich Sprachen. Denn wie jede andere Sprache haben Programmiersprachen ein Vokabular, sie werden von einer Grammatik beherrscht und ihre Texte haben ein Schriftbild. Das Vokabular entspricht im wesentlichen den zugelassenen Zeichen und dem Befehlssatz; er ist begrenzt und fest definiert. Die Grammatik basiert auf dem, was übrig geblieben ist von den zähen und vergeblichen Versuchen, eine Universalgrammatik menschlicher Sprachen zu finden: Dem Regelwerk für Sprachen, die eine Maschine verarbeiten kann; es ist, wie schon das Vokabular, begrenzt und fest definiert. Vokabular und Grammatik dienen der Kommunikation mit der Maschine. Allerdings wird in Programmiersprachen wie C oder Java auch mit anderen Programmierern zwar nicht gesprochen – aber mit den entstandenen Texten werden Algorithmen beschrieben und auf diesem Weg dienen sie zugleich der Verständigung mit den Kollegen und schließlich sogar mit sich selber, wenn man später noch einmal nachlesen will, was genau denn programmiert werden sollte. Daher ist auch das Schriftbild von zentraler Bedeutung: Es muss lesbar sein und verständlich.

Wenn nun aber Programmiersprachen für die Softwareentwicklung essentiell sind, dann sind es auch die drei Elemente: Vokabular, Grammatik und Schriftbild. Ohne sie bleibt einem Schüler der Zugang zu den Ausdrucksformen dieser Sprachen verschlossen; zumindest wird der Zugang deutlich schwerer gemacht – mit gravierenden Folgen für die Softwareentwicklung. Denn anders als in der Kommunikation in einer natürlichen Sprache wie Deutsch oder Englisch, kennt der Rechner kein Pardon beim sprachlichen Ausdruck: Was nicht korrekt formuliert worden ist, nimmt er nicht an. Und der Hinweis, der beim menschlichen Gegenüber fast immer hilft: ›Du weiß doch, was ich gemeint habe ?‹, diese Hilfestellung ist hier nicht einmal erwünscht. In keinem Fall soll die Maschine nach Gutdünken deuten. Rechtschreibung und Grammatik sind beim Programmieren also entscheidend. Und was in einem krausen Schriftbild ausgedrückt wurde, versteht ein Programmierer selber schon nach wenigen Tagen nicht mehr, von den Kollegen erst gar nicht zu reden.

Ein Sinn fürs Schriftbild, ein Pflichtgefühl gegenüber richtiger Schreibung, ein Gefühl für Grammatik – sie sind die Voraussetzung fürs Programmieren; zumindest sollte der Schüler die Bedeutung aller drei Elemente verstehen. Das mag überraschen. Für gewöhnlich wird Programmierung mit logischem Verständnis verknüpft und man wird einwenden können, am Ende sei das logische Denken entscheidend und nicht Schriftbild, Rechtschreibung oder Grammatik. Doch genau das ist ein Irrtum. Wer die Mittel der Sprache und das Gesagte trennt, hat im Grunde Sprache nicht wirklich verstanden. Es ist nicht nur die Logik des ausgedrückten Gedankens, die den Umgang mit der Sprache bestimmt – es ist auch der sprachliche Ausdruck an sich. – Was damit gemeint ist ?

Man nehme etwa das Schriftbild. Ja, es ist, wie schon angedeutet, für die Verständigung nötig. Aber tatsächlich ist es noch mehr. In einem Seminar zur Programmiersprache R, einer Sprache zur Formulierung statistischer Auswertungen, sprach ich vor einem gemischten Publikum – teils IT-Fachleute, teils Anfänger –  von der ›Zeichenlust‹, die man bräuchte, um ein guter Programmierer werden zu können. Die Spezialisten stutzten kurz, stimmten mir aber dann lachend umgehend zu; die Anfänger blieben skeptisch: Zeichenlust ? Was sollte das sein ? – Nun, Zeichenlust ist die Freude am Schriftbild! Das reicht von der Versstruktur eines Gedichts über eine mathematische Formel zum Schriftbild eines Computer-Programms. Wer diese Freude nicht teilt, der wird in den Bereichen nie zu etwas bringen, denn die Zeichen sind nun einmal das Handwerkszeug von Dichtern, Mathematikern und eben Programmierern. Es ist wie bei jedem Künstler: Das Werkzeug ist die Verlängerung seines Gedankens, seiner Idee; beide sind nicht voneinander zu lösen. Umgekehrt wird daher ein Schuh draus: Weil auch Mathematik und insbesondere Logik ein Sprachsystem bilden, ist der herrschende Sprachverfall eine zentrale Ursache für den Niedergang Deutschlands in beiden Bereichen.

Somit ist klar: Der heutige, zunehmend ärmlicher werdende Sprachunterricht mit Politikern und Pädagogen, die Schrift, Rechtschreibung und Grammatik für unwichtig, gar hinderlich für die Ausdrucksmöglichkeit halten, dieser Sprachunterricht ist maßgeblich verantwortlich für die schlechte Position Deutschlands bei der Softwareentwicklung. Wer seine Muttersprache nicht richtig liest oder schreibt, wird auch in keiner Programmiersprache lesen und schreiben. Die Laxheit im Umgang mit Sprache, wie sie sich seit den Partytagen der 1960er Jahre breitgemacht hat, führt also nicht nur zur Dummheit – das macht sie auch; sie führt auch in einem scheinbar so weit entfernten Gebiet wie der Handhabung des Computers zum Analphabetismus.

Aber besteht der Zusammenhang überhaupt speziell im Deutschen ? Gilt er nicht generell ? Und müsste nicht eigentlich Englisch noch mehr in den Vorgrund rücken, da praktisch alle Programmiersprachen auf der englischen Sprache basieren ? – Ja, der Zusammenhang gilt generell: Es geht um das Erlernen von Sprachen im Allgemeinen, nicht nur um das Deutsche. Aber mit dem Deutschen ist es vielleicht doch noch etwas mehr.

Zunächst: Programmiersprachen basieren zwar auf einem Grundvokabular, das aus dem Englischen stammt. Allerdings handelt es sich nur um relativ wenige Worte wie if, while oder switch. Zu sagen, eine Programmiersprache wie C wäre Englisch, ist daher kaum sinnvoll; es ist eine eigene Sprache; es ist eine Sprache, die von ihrem besonderen Schriftbild, ihrer Rechtschreibung und einer formalen Grammatik beherrscht wird. Sie zu erlernen setzt ein allgemeines, abstraktes Verhältnis zu diesen drei Elementen einer Sprache voraus. Trotzdem könnten Sprachen mit einer Betonung des Schriftbilds, Sprachen mit einer verwirrenden Rechtschreibung, Sprachen mit einer subtilen Grammatik wirksamer sein als andere Sprachen. Und wer wollte bezweifeln, dass das Deutsche wenigstens zwei der genannten drei Elemente sicherlich bietet: Eine Wirrwarr an Rechtschreibregeln und eine hochkomplexe Grammatik. Könnte es sein, dass diese scheinbaren Nachteile unserer Sprache sich langfristig womöglich als Vorteil erweisen ? Dann hätte diese große europäische Sprache noch eine andere Zukunft, die man von ihr auf den ersten Blick nicht erwartet.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Herr Schütze

Ich habe mich an der Universität mit der Beziehung zwischen natürlichen und künstlichen Sprachen beschäftigt. Das ist lange her. Wir waren aus drei verschiedenen Disziplinen zusammengekommen - Physik, Mathematik, Linguistik - und begannen dann u.a. damit, die 1971/’72 entwickelte Programmiersprache „Prolog“ näher unter die Lupe zu nehmen.

Rekursion gibt es in allen Sprachen, ist ein Bestandteil der Grammatik, den besonders Linguisten, Logiker und Mathematiker kennen.

Etwas anderes ist das, was ich befürchte, nämlich die in den menschlichen Körper eingebaute bzw. eingespritzte fremde „Hardware“, in der eine Software enthalten ist, die keine Wahl mehr erlaubt.

Gravatar: Propheteus

Die heutige Jugend:

Ohne Punkt und Komma
Die Rechtschreibung " unter aller Sau"
Die Muttersprache am Boden

.....so wie alles in diesem Land.

Gravatar: Manfred Hessel

@Tom der Erste , da müssen aber unsere Affen in Berlin ganz schön ranklotzen , aber der Vergleich gefällt mir.

Gravatar: Wolfgang Hebold

Werte Leser,

ich erlaube mir mal, mich zu einigen Punkten zu äußern, sofern ich mich vielleicht nicht klar genaug ausgedrückt habe:

@Blindleistungsträger

"Programmiersprachen sind im Vergleich zu menschlichen Sprachen derart rudimentär, dass man die nicht miteinander vergleichen kann."

Einerseits völlig richtig, wenn auch mit der Einschränkung, dass die Ausdrucksfähigkeit der Programmiersprachen sehr weit reicht. Weder halte ich Computer für denkfähig noch die natürlichen Sprachen für eine Art formale Sprache. - Aber darum ging es mir nicht. Es geht um die Beherrschung der formalen Sprache und das Elemente wie Rechtschreibung, Grammatik und Schriftbild entscheidende Elemente sind.

@Markus

"Der Anfang war das Wort, wie es in der Bibel heißt, das geschriebene, gesprochene Wort in natürlicher Sprache gilt für Software erst recht!"

Ich stelle in Seminaren gerne die These auf, dass die Hieroglyphen eigentlich Elemente einer Programmiersprachen sind. Jedenfalls sieht C-Code gelegentlich so aus. Und für diese Symbolsysteme muss man eine Leidenschaft entwickeln, wenn man Programmierer werden will. Und natürlich befindet man sich in bester Tradition: "Im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott." Es gibt übrigens verdammt viele Theologen unter den Programmierern.

@Tom der Erste

Der Abakus ist sicher kein Analogrechner, denn die Information liegt in digitaler, dh. in diskreter Form vor. Aber der Rechenschieber ist ein schönes Beispiel für einen Analogrechner, denn die Information liegt in stetiger, fließender Form vor. Das Beispiel nehme ich gerne mit. Danke!

Kleine Warnung: Der Unterschied digital - analog ist nicht trivial und reicht tiefer in die Mathematik.

Grüße,

Wolfgang Hebold

Gravatar: Tom der Erste

Hallo @Hartwig , Sie kennen sich aber gut aus ! Mein Respekt ! Harald Lesch muß allerdings voll auf Linie sein sonst kann er das nächstemal seine Vorträge im eigenen Keller halten. Sie werden ja sicher auch schon gemerkt haben, daß bei fast jeder Reportage auf den sogenannten " Klimawandel" hingewiesen wird und ich bin gespannt wann endlich auch mal altbekannte Spielfilme neu synchronisiert werden. Da kämpfen dann Terminator und Rambo gemeinsam gegen die bösen Klimaleugner. Zum Thema Glühbirnen :

https://praxistipps.focus.de/gluehbirne-das-war-der-echte-erfinder_118244

Das hätte Herr Lesch aber auch wissen und wenigstens ansatzweise erwähnen können. Edison war auf seine Art hartnäckig und probierte solange bis es klappte. Auf der einen Seite hervorragende Pionierarbeit aber andererseits im Ergebnis voraussehbar.

Wenn ich fünftausend Affen auf fünftausend Schreibmaschinen fünf Jahre lang ohne Pause tippen lasse, dann kommt mindestens ein ansehnliches Gedicht oder eine lesbare Kurzgeschichte heraus.

Übrigens gibt es zwei recht gute Schwarz / Weiß - Filme aus den USA , 1940´er Jahre. " Der junge Edison " und " Der große Edison "

Gravatar: Hartwig

@Tom der Erste

1. Der sog. Analogcomputer bedarf der vollständigen Intelligenz des Nutzers. Ist von diesem völlig abhängig. Der Mensch muß die Berechung selbst durchführen. Er kann aber auch falsch rechnen. Bei der mechanischen, digitalen Variante ist es schon anders, sofern diese korrekt arbeiten.

2. Wilhelm Schickard, Blaise Pascal und der Computer

Quelle(n):
https://history.computer.org/pioneers/schickard.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Schickard

https://history.computer.org/pioneers/pascal.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Blaise_Pascal
https://en.wikipedia.org/wiki/Blaise_Pascal
https://www.thoughtco.com/biography-of-blaise-pascal-1991787

3. Ich kenne doch zwei gute Beispiele für europäische Software: Blender (Niederlande) und vlc (Frankreich).

Linux ist zwar europäisch (Finnland), aber ein Klon von UNIX (USA). Ein Klon ist der Versuch UNIX mit unterschiedlichem Quellcode "aufzubauen". Eine eigenständig fabrizierte Kopie von UNIX, die auf unabhängigem Code beruht.

Und Ubuntu ist Linux aus Südafrika. Apple (USA) enthält keine Linux-Technologie, wie woanders von mir angedeutet, sondern ist teilweise auf einer UNIX-Variante (FreeBSD) aufgebaut. So erzählt man es sich.

4. Am gestrigen Tag war Harald Lesch auf terra X zu sehen und redete über Thomas Edison. Dort deutete er an, daß einige Erfinder, mindestens acht an der Zahl, vor Edison auch die Idee einer Glühbirne verfolgt haben. Und es damit recht weit gebracht haben. Jedoch nur Edison hat die Idee konsequent industriell verfolgt und ihm gelang dann auch der Durchbruch. Ich bin nur beim zappen dahin gelangt. Da Harald Lesch den Klimaschwachsinn und die unsägliche Energiewende verteidigt, ich ihn daher nicht sehr ernst nehmen kann, und es sehr spät war, bin ich wohl eingeschlafen.

Gravatar: Tom der Erste

Hallo @Karl Heiz Gampe, Computer bedeutet soviel wie " Rechner " dabei wird zwischen Analog - und Digitalcomputer unterschieden. Streng genommen ist also der römische Abakus ein Analogcomputer weil mit ihm Rechenoperationen aufgrund einer speziellen Hardware durchgeführt werden können , ebenso die bekannte russische " Idiotenharfe " mit den aufgereihten Kugeln bei der jede Kugel an einer bestiimmten Position einen gewissen Wert hatte. Auch da ist das Programm sozusagen hardwaremäßig bereits vorhanden. Als Analogcomputer werden auch Rechenscheiben und Rechenschieber bezeichnet. Das klingt zwar jetzt erstaunlich , ist aber so.

https://de.wikipedia.org/wiki/Analogrechner

Konrad Zuse nutzte aber das Digitalsystem und hatte demnach einen funktionsfähigen Digitalcomputer erfunden. Dazu gleich noch die Programmiersprache Plankalkül.

Ich kann mich da noch gut an unseren ehemaligen Physiklehrer erinnern, denn der konnte zum Thema Analog - oder Digitalcompuer recht bösartige und hinterlistige Fangfragen stellen. Und wer da nicht wie ein Schießhund aufpaßte war unten durch.

Gravatar: Hartwig

@ Gerhard G.

1. Und wie setzen Sie Ihre Idee in die Realität, Praxis um?

2. Die Missachtung der deutschen Sprache behindert die Entwicklung des perfekt erschaffenen Menschen.

3. Die Programmierung hingegen, bezieht sich auf "minderwertige" Maschinen, die es niemals mit Menschen aufnehmen werden können.

4. Es wird niemals eine "künstliche Intelligenz" (Artificial Intelligence) geben können, vom Menschen "programmiert", die es mit der Intelligenz des Menschen auch nur ansatzweise wird aufnehmen können.

Die faschistoiden Linken jedoch versuchen es. Sie versprechen es. Deren Ziel ist es, den Menschen mit Maschinen zu "verbinden" und so einen Supermenschen zu erschaffen, der im Verlauf der Zeit ständig seine Fähigkeiten ausweiten und perfektionieren wird können.

5. Die Linken sind nicht gegen GOTT, nein, nein, die Linken wollen selbst wie GOTT werden und sein. Das ist ein sehr großer und feiner Unterschied. Darauf läuft alles hinaus, im Leben des Menschen.

6. Die Mißachtung der Sprache, betrifft ja nicht nur Deutschland. Das ist von Lissabon bis Berlin so. Unsere technische Zukunft an der Spitze ist vorbei. Aber nicht nur auf dem Gebiet der IT, sondern auf sehr vielen anderen Gebieten, weil die faschistoiden Grünen und Linken, jegliche intelligente Entwicklung aktiv verhindern. Das geht schon lange so.

7. Den Besten auf diesem Gebiet in Deutschland wird es gutgehen oder sie werden von den Top-Unternehmen im Ausland übernommen, mit Kußhand. Die besten Deutschen werden nicht zurückfallen. Wer sich bemüht, echte Leistung bringt, schafft es, überall. Das Land aber schon, das fällt zurück.

Mit diesen Eseln in Brüssel, wie sollte es auch anders sein?

8. Oder wir lernen von den Israelis und den Schulmethoden der brutalen Rotchinesen. Die Schüler dort, werden hart angefaßt. Mit Lineal und Schlägen und so. Da fliegen die Fetzen. Wer sich dem Lehrer widersetzt, bekommt sogar Tritte mit dem Fuß.

9. Aber, warum wollen Sie echten Faulpelzen, Blendern, Betrügern um deren verdienten Lohn bringen? Wie man sät, so wird man bitter ernten. Das ist fair und gerecht.

10. Ich habe selbst unterrichtet. Würde man mich allein gewähren lassen, ich könnte Ihnen garantieren, ich würde leistungsfähige Schüler produzieren. Aber, leider stehen einige Intriganten in der Nähe, um mir und allen anderen Lehrern, das Ziel zu verunmöglichen. Der Schuldirektor und die falsch spielenden Eltern und lügende Schüler. Die reden einem ständig herein, obwohl sie selbst keine Ahnung haben.

Mir bliebe nur die Möglichkeit, nach Art eines Rambos, meine Position ein und für allemal zu klären. Meine Gegner spielen aber falsch und würden dafür sorgen, daß ich mich vor Gericht zu verantworten hätte. Was tut man also? Es gibt Kinder, die es trotzdem schaffen, das fiese System zu besiegen. Die anderen tragen die Konsequenzen, die ihre Eltern und die Intriganten zu verantworten haben. Nichts geschieht zufällig.

Es hat sehr viele Gründe, warum dieses Land vor die Hunde geht. Die Sprache ist dabei nicht einmal der wichtigste Grund.

Gravatar: Gerhard G.

Liebe Kommentatoren
sie mögen ja alle recht haben...ein jeder auf seine Weise.
Aber die Überschrift u. 2. Zeile des Autors sagt doch alles ...oder ? Da beschleicht mich ein irrer Gedanke: bevor wir jemand ins Parlament wählen.... müsste der zu Wähende einige Eignungstests(Abi als Mindestanforderung) durchlaufen ....statt ,,Wahlkampf''....

Gravatar: Markus

Ein Nachtrag noch:
Herr Hebold hat genau gezielt, mit der richtigen Waffe, nämlich der Sprache. Diese ist auch sehr wichtig, auch wenn (das an ihre Adresse Herr/Frau @Blindleistungsträger) "Programmiersprachen" nur "rudimentär" sind. Richtig! Aber echte System im echtem Umfeld sind komplex, vielfältig geschichtet, unterschiedlich alt, durch unterschiedliche Pradigmen geprägt und in der Zeit modifiziert. Die Sprachlichkeit oder die Affinität zu Sprachen drückt sich eben auch im Hauptwerkzeug "Programmiersprachen" aus, z.B. "Smalltalk" (heute quasi nicht mehr existent), die Programme in beinah Gedichtform erschienen ließen, sehr schöne Sprachen wie z.B. alle Algol/Pascal-artige Sprachen, die klar auf ein Pradigma gründeten, bis Eiffel, eine Sprache, die das sog. "Design by contract", ein nicht zu unterschätzendes, jedoch faktisch unterschätztes, Sicherheitskonzept etablierte Ganz andere, funktionale Sprachen, wie z.B: Scheme (sehr geeignet für Regelwerke, gerade zu prädestiniert, und ja selbst für eine CAD/CAM-Anwendung vor ca. 12 Jahren implementiert.) Erzähle mir keiner, dass da wo Menschen programmieren, diese keine Fehler machen. Und, das ist wichtig, dass zumindest "höhere" Sprachen so gestaltet sind, dass diese nicht fehlerbegünstgend sondern fehlervermeidend sind, und eben die zeitliche Kommunikation über unterschiedliche Personen (Programmierer) hinweg begünstigen (Quelltext wird vielleicht 1x geschrieben, 10x geändert, revidiert und eben > 100x gelesen!) . Ja und dass stellt Anforderungen über simple Formalismen hinaus: Kurz: Sprache

Gravatar: Markus

Erst einmal vielen Dank an den Autor für diesen Artikel, auch wenn er für mich persönlich Binsen vermittelt. Aber genau deswegen der Dank, ich wünsche mir, dass möglichst viele Leser, die nicht "vom Fach" sind, diesen lesen und darüber nachdenken. Der Artikel ist wirklich wichtig!
Es ist absolut wahr, das Sprache für das "Programmieren", genauer Entwickeln, nein richtiger: konstruieren von Programmen essenziell ist. Das fängt nicht erst bei der sog. Implementierung, sprich konkreter Kodierung, in irgendeiner der gefühlt zehn-tausendfach vorhandenen Programmiersprachen und deren Implementierung als Compiler/Interpreter an. Und hört damit noch lange nicht auf.
Bevor man irgendetwas programmiert, genauer ein Programm wirklich konstruiert, also Entscheidungen über algorithmische Lösungen, deren Umsetzungen, über Datenstrukturen trifft, muss als erstes das mit einem Programm zu lösende Problem oder die damit zu erfüllende Aufgabe erst einmal spezifiziert werden! Also die Frage gestellt und beantwortet werden, was überhaupt gewünscht, gefordert wird. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer! Erstens die Frage, wer macht das, und zweitens wie werden die Anforderungen eigentlich formuliert? (Das geht eben nicht mit: "Ay Digger, mascht Du misch voll fett krasse Äpp für geile Geschäft) Und drittens, wer irrt sich, wer hat neue Ideen, wie wird das alles ausgedrückt? Insbesondere gilt dies in sog. agilen Entwicklungsprozessen. Klar, es gibt jede Menge formaler Arten, mathematischer Formalismen, Systeme, gewünschte Mimik, Verhalten und Funktionen zu beschreiben. Aber Vorsicht! Mit solchen Dingen muss sich der jeweilige Entwickler beschäftigen, ja, die formale Spezifikation(en) einer Software oder gar einer Änderung eines bestehenden Softwaresystems erstellen (auch wenn es dann keiner der Klienten liest oder lesen kann, und das ist verziehen). Über diese Situation sind gefühlt regalkilometerweise Bücher geschrieben worden. Und werden wohl immer noch geschrieben. Der Anfang war das Wort, wie es in der Bibel heißt, das geschriebene, gesprochene Wort in natürlicher Sprache gilt für Software erst recht!
So sitzen Softwareentwickler jetzt vor genau diesem Problem: Gesprochenes, notiertes oder geschriebenes natürlichsprachliches Wort zu einer halbwegs brauchbaren, d.h. programmierbaren Spezifikation zu machen (selbst nach mehr als 20-jährigen Erfahrung kann es schwer werden, man glaube nicht, das Kunden die deutsche Sprache virtuos beherrschen, ggf. tun sie es auch gar nicht!)
Auch was dann die Rolle der natürlichen, insbesondere hierzulande deutschen Sprache für Implementierung/Umsetzung ("Programmierung") angeht, ist Herrn Hebold unbedingt zuzustimmen, und Herrn/Frau(?) Blindleistungsträger zu widersprechen. Sie verkennen die heutige Komplexität der Hochsprachprogrammierung, bei der nicht nur die genutzte Programmiersprache eine Rolle spielt, diese ist nur die Grundlage dafür wie Compiler/Interpreter gebaut werden müssen, wie der Bootstrap dann gesamt aussieht (vermutlich sind Sie @Blindleistungsträger Elektotechniker/Ingenieur?). Heutige Rechnersysteme, sind anders als viele Steuerungen, keineswegs mehr deterministische Systeme (multicore, out of order execution usw.), das was man "ihm sagt" (was ist das?) wird keineswegs immer in deterministischerweise "gnadenlos ausgeführt". Dazu müsste man die sog. Mimik und die Semantik des liegenden Systems, sofern es selbst deterministisch ist, kennen. Und da lauert die Sense im Kornfeld: Man programmiert, unter Verwendung sog. Hochsprachen, eher weniger maschinennah. Das ist auch so gewollt, denn die wichtigste Waffe im Kampf gegen die Komplexität ist die Abstraktion. Letztlich entsteht kein Programm mit nennenswerter Komplexität, ja noch nicht einmal eine simple Praktikumsaufgabe Numerik in C oder ähnlich, ohne ein sog. Ökosystem bzw. Umgebung aus (Betriebssystem, Entwicklungsumgebung, Compiler, Bibliotheken usw.) aus. Fast immer müssen Softwareentwickler auf vorhandene (Sub-)Systeme und Programmbibliotheken aufbauen und zurückgreifen. Doch wie funktionieren diese, wie dokumentiert man ihre Schnittstellen, ihre Mimik und Verhalten? Da ist man, allen Formalismen zum Trotz, schnell wieder bei der natürlichen Sprache, gut, oft Englisch, und wer jetzt wirklich grauenhafte deutsche Sprache erleben möchte:
https://visualstudio.microsoft.com/de/msdn-platforms/
Genau! (Zt.: "Die Welt hat zu wenig Informatiker und Linguisten" Prof(ex).Dr.B.F.)
Und dann kommen wir zum Thema Programmiersprache an sich, von denen es scheinbar Myriaden gibt, geschuldet der Tatsache, dass es unterschiedlichste Pradigmen gibt, jedoch auch der Tatsache der linguistisch sehr unterschiedlichen Qualitäten, aber das wäre ein eigener Beitrag!)

Gravatar: Blindleistungsträger

Das sehe ich aber deutlich anders. Programmiersprachen sind im Vergleich zu menschlichen Sprachen derart rudimentär, dass man die nicht miteinander vergleichen kann. Was man beim Programmieren auf jeden Fall braucht, ist die Disziplin, exakt und eindeutig zu formulieren. Ein Computer macht gnadenlos genau das, was man ihm "sagt". Man muss also so programmieren, dass der Kode für jede Eventualität einen korrekten Weg hat. Tritt nur ein Spezialfall auf, für den der Kode keine richtige Antwort auf die Frage "Wie nun weiter?" hat, dann kann man sich über die seltsamen Auswirkungen nur so wundern - und mitunter fast daran verzweifeln. Die Beherrschung der deutschen Sprache hilft einem dabei nicht weiter. Streng logisches und analytisches Denken schon eher. Vor allem muss man das (maschinelle) Lösen von Problemen verstehen, also z.B. dass man große Probleme in viele kleine Teilprobleme zerlegt (atomisiert) und dann diese vielen Teilprobleme in der richtigen Reihenfolge hintereinander löst, was der Lösung des Gesamtproblems entspricht. Die Technikfeindlichkeit der Grünen und ihrer armseeligen Wähler in den Schulen sind vermutlich viel mehr verantwortlich, als der Teilaspekt der sprachlichen Verwahrlosung innerhalb der insgesamt stattfindenden Volksverblödung.

Gravatar: Hartwig

Verehrter @ Armin (08.08.2020 - 13:13),

genau. Die Programmierung der DNA.

Diejenigen, die sich "aufgeklärt" nennen, denen in Wahrheit aber NUR das Gehirn und das korrekte "Denken" vernebelt wurden, können sich später NICHT herausreden, falls die auf die dumme Idee kommen sollten, und viele werden so frech und dumm sein wollen, sie hätten es nicht gewußt.

Die DNA ist etwas, HERRLICHES. Die Speicherdichte ist bis heute unerreicht. Im Grunde ein Ding der Umöglichkeit. Man "kennt", versteht nur Bruchteile. Vieles ist noch immer im Dunkeln.

Darwin war ein vollkommener Trottel. Er hat nur Dinge, in seinem Sinne, deuten wollen. So angeordnet, wie er es egoistisch wollte. Die Anordnung an sich, beweist überhaupt nichts. Mit Intelligenz hat das absolut nichts zu tun.

Darwins Frau war sehr viel klüger als er. Sie ließ sich von seinem Müll nicht täuschen, so erzählt man sich zumindest.

Also, das genaue Gegenteil, wie bei Hiob.

Denn, in der BIBEL steht genau das: später, wird niemand (!) sich herausreden können, er hätte die Schöpfung GOTTES um sich herum nicht erkannt, erkennen können. Denn, man kann sie sehr klar erkennen.

Viele wollen aber nicht. Es ist die Eitelkeit, der Stolz, das dumme Leugnen der offensichtlichen Sünde gegen GOTT.

Wer sich Mann und Frau nackig ansehen will und den Rest und dann noch an die UNBEWEISBARE Evolution glaubt, der ist sehr ivel dümmer als jede gläubige Omi, über die diese arroganten Atheisten so gerne herziehen.

Der Zufall ist dumm, als dumm definiert. Es ist KEINE Intelligenz vorhanden. NULL!!

Auch gibt es auf dem Weg vom Nichts bis heute, viele Sackgassen, K.O.-Kriterien. Darüber sprechen die Atheisten überhaupt nicht gern. Evolution ist absolut unmöglich. Man kann daran nur glauben. Aber wer daran glauben will, hat noch sehr viel mehr zu verstecken. Das läuft dann letztlich zur Schuldfrage.

Denn, das Merkmal der GOTTLosen ist es, sie schieben die eigene Schuld ständig anderen in die Tasche.

Aber, das wissen Sie ja selbst.

Und so weiter, und so fort.

Einen wunderschönen Sonntag, Ihnen und allen anderen.

Gravatar: Hartwig

@ Pack (08.08.2020 - 13:51)

Sofern ich Sie nicht mißverstanden haben sollte.

Die Empirie widerspricht Ihnen. Schnappen Sie sich mal ein kluges, gut recherchiertes Buch über Innovationen, Erfindungen. Sie werden staunen, wieviele Kurven, auch sehr scharfe, es da gibt, in den Lebensläufen, Biographien der Erfolgreichen. Geradlinigkeit ist eher die Ausnahme, als die Regel.

Vgl. Sie die Biographie über Abraham Lincoln, bspw. Hochinteressant. Er ist sehr oft gescheitert, bevor er da ankam, um in die Geschichte einzugehen. Hätte der auf "Sie" gehört, dann [..].

Es gibt sehr, sehr viele.

Oder die Leiden des Rudolf Diesel, der später sogar ermordet wurde, auf einer Schiffsreise. So sagt man zumindest.

Oder als es darum ging, den Autoreifen oder dessen Vorläufer zu "erfinden".

Das waren noch echte Helden.

Viele haben mit ihren Erfindungen wenig verdient. Das gelang anderen, Nebenakteuren.

Die Geschichte von McDonalds (Foodkette) ist hochinteressant. Der eigentliche Erfinder hatte relativ wenig davon. Wußten Sie, daß McDonalds sein meistes Geld mit Immobilien verdienen soll?

Für viel wichtiger halte ich es, die Anforderungen an den Schüler oder wen auch immer, hoch zu halten, kompromißlos, ihm aber soviele Gelegenheiten zu geben, wie vertretbar. Diesen nicht abzuschreiben. Ihm die Türen nicht vor der Nase zuschlagen.

Die Feinde der Intelligenz machen es ja aber genau umgekehrt. Die setzen die Anforderungen immer weiter herab. Das ist kontraproduktiv.

Es ist empirisch erwiesen, Menschen mit nur vier Schulklassen (Volksschule), waren damals, im Diktat sehr viel besser, als heutige Schüler, auf dem Gymnasium.

Und so weiter, und so fort. An der Qualität darf nicht gedreht werden. Genau das stört aber die grünen Kommunisten, die völlig andere, hinterhältige, gemeine Ziele verfolgen wollen.

Ich hoffe, ich habe Ihren Gedanken nicht völlig verfehlt.

Gravatar: Hartwig

Eine Präzisierung zum Kommentieren von Code.

Mathematik ist eine universelle Sprache. Leider gibt es nicht viele gute Lehrer, die Mathematik zu verkaufen wissen. Ich habe meine Freude an der Mathematik erst spät entwickelt, das volle Potential erst spät erkannt, aus Eigeniniative. Obwohl ich einige gute Lehrer haben durfte.

Viele Programmierer sind auch nicht besonders gut. Der Unterschied zwischen sehr guten Programmierern und den weniger guten ist enorm. Das hat auch mit der Art zu tun, wie sie deren Gedanken ordnen. Ein guter Code sollte gut kommentiert sein, in normaler, nachvollziehbarer Sprache erklärt. Es sollte zumindest die Lesbarkeit des Codes erleichtern. Der Leser muß daher nicht unbedingt darin selbst aktiv programmieren können. Er kann sich dann, sofern er will und nötig, darin schnell(er) einarbeiten.

Das jedoch, muß dem Programmierer ins Blut übergehen. Denn, das nachträgliche Ergänzen von Code mit Erklärungen ist arbeitsintensiv. Und je länger der Code, desto weniger machen das die Programmierer tendenziell. Hier wird viel geschlampt. Das hat auch mit fehlender Disziplin zu tun, und fehlender Klasse. Und da es in vielen Programmiersprachen mehr als einen Weg gibt, eine bestimmte Aufgabe durchzuführen, ersparen kluge Kommentare sehr viel Zeit. Es ist wie eine Fußnote, in der Art.

Das kann später sehr teuer werden, da vieles noch auf altem Code läuft. Aber, das wissen Sie ja selbst.

Und wo lernt man heute programmieren, auf höchstem Niveau? Von den Lehrern an den Schulen können es nur wenige. Die bringen diese Dinge womöglich von Haus aus, bereits mit. Und an den Unis? Anstatt hier anzusetzen, wird wohl nicht viel getan. Oder?

Man igelt sich ein und die es können, ein wenig oder mehr, wollen deren Wissen nicht mit anderen teilen? So kommt eine fruchtbare Atmosphäre in der das Lernen gedeihen kann, nicht zustande.

Gravatar: Hartwig

Wunderbarer Artikel, vielen Danker, werter Autor.

Apropos Programmierung, programmieren. Guter Code muß sinnvoll für Dritte kommentiert werden. Das wiederum erhöht das Verständnis, von dem, was man tut, also codiert, programmiert.

Die Sprache R. Ich werde es mir antun und in die Bücher schauen. Sollte ich dann eine Frage dazu haben, wende ich mich höflich an Sie. ;)

Aber C und Java, das sind für diejenigen, die die Sprache vernachlässigen, sehr, sehr hohe Berge. C ist ein Bestandteil von Java. Aus C ist C++ (CPlusPlus) und Java entstanden, u.a.

Ein Vorteil hat das Ganze. Diejenigen, die es bereits können, werden dafür belohnt werden.

Und es gibt heutzutage zig Programmiersprachen, es ist der schiere Wahnsinn.

Eine sehr wichtige Sprache ist JavaScript. Es wird heute gelegentlich auch als Latein des Webs bezeichnet. In fast allen Webseiten ist JavaScript mit dabei. Auch hat sich die Sprache sehr weiter entwickelt. Heute soll es eine vollwertige Sprache sein.

Programmieren ist hochinteressant. Vor allem Systemprogrammierung und Netzwerke.

Man kommt ins träumen.

Da wäre noch Virenprogrammierung und das Eindringen in rotchinesische Computersysteme. Dem Oberaffen drüben eines auswischen. Die System von hier aus "terminieren". Herrscher über den größten Staudamm der Welt werden. Ich werde mir Mühe geben.

Gravatar: Pack

Zum Programmieren muß man eine neue Denkweise erlernen. Systematik und Ordnung sind essentiell, ansonsten ist bald die Übersicht weg.
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Deshalb ist Chaos im Unterricht kontraproduktiv.
Wer ist schuld an solchen Zuständen - der Wähler!
Wer Leute ohne Ausbildung und Abschluß in verantwortungsvolle Ämter wählt, hat nicht nachgedacht. Was sollen die entscheiden? Wenn sie es selbst nicht fertiggebracht haben, ihr selbst gewältes Ausbildungsziel zu erreichen, welche Verhältnisse werden die dann schaffen?
Es wird immer als positiv und mutig dargestellt, wenn jemand mehrere Anläufe hinter sich hat. Ist es nicht nur ein Zeichen dafür, daß er keine Ausdauer hat und nicht weiß, was er will?
Brauchen wir solche Entscheider?

Gravatar: Armin

Was will man von Generationen erwarten, deren Lebensverständnis die Schöpfung leugnet und Evolution gepaart mit tierischem Stärkeren obsiegen als Ursprünge verherrlichen.

Ein Eimer mit Einsen und Nullen und Deckel drauf, soll ja so lange geschüttelt werden können bis ein sich selbst optimierendes Programm entsteht, welches sich selbst dann immer weiter entwickelt.

Ein Programm ist letztlich etwas was per Zufall selbst entsteht als Plan, losläuft und in sich lebendig ausoptimiert und benötigte keinen Einsatz an schaffens.

Daher sollen wir unbedingt zum Mars fliegen, schließlich könnten dort Schüttelprogramme gefunden werden die das Schöpfen gänzlich wiederlegen.
4C > jump to > xy

Gravatar: karlheinz gampe

Software und Hardware sind meiner Meinung nach verzahnt, denn die Software setzt auf der Hardware auf. Ferner Programmiersprachen sind zwar begrenzt aber es können jederzeit, wie in jeder Sprache auch neue Sprachelemente(Befehle) dazu kommen. Sie haben recht bezüglich deutsch, denn gerade die deutsche Sprache war nicht nur die Sprache der Dichter und Denker sondern auch der Technik. Dumme Politiker, Idioten haben nix daraus gemacht und bekämpfen nun sogar alles Deutsche und die deutsche Sprache. Der erste Computer der Welt war die Z1 von Konrad Zuse.Auch das Wasserstoffauto von Daimler fuhr schon vor ca. 20 Jahren um die Welt. Man hat nix draus gemacht.Heute würgt rotgrüne Gängelung der ungebildeten roten Polit Idioten jeden Forschergeist ab.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Nicht dass über deren Vernachlässigung nicht geklagt worden wäre. Da wird die Sprache der jungen Leute als flach kritisiert, es werden Anglizismen moniert und wer
hätte nicht schon einmal über den Sprachverfall nachgedacht. Die Schulkinder können zum Teil nicht einmal mehr in Schreibschrift in ihr Tagebuch schreiben, Rechtschreibung wird in den Schulen immer später verlangt, von der Grammatik will man gar nicht erst reden. Doch als Grund für das Desaster an der IT-Front wird das Desaster im Bereich der deutschen Sprache, jedenfalls nach meiner Kenntnis, nirgends genannt. Da bestimmt das hergebrachte Diktum, Menschen seien entweder sprachlich-künstlerisch oder mathematisch-logisch begabt, die Sicht auf die Dinge.“ ...

Und selbst das scheint viel zu brisant zu sein!

Kündigte das de Maiziere nicht auch deshalb an, das Bildungsniveau der Deutschen senken
https://www.news4teachers.de/2015/11/wegen-fluechtlingskindern-de-maiziere-kuendigt-senkung-von-bildungsstandards-an/,
was er in göttlichem(?) Auftrag auch gnadenlos durchzog, wozu der von unserer(?) allmächtig Heißgeliebten(?) – welche zur Legitimation dazu auch
m. E.die Flüchtlingskrise inszenierte - sogar noch angefeuert wurde?
https://www.morgenpost.de/politik/article214897383/Wie-sich-Angela-Merkel-als-Weiter-so-Kanzlerin-inszeniert.html

Heißt es in Sachen „Selbstinszenierung der Demokratie“ nun nicht auch deshalb:

„Die Monarchie ist tot, es lebe der König“?
https://www.deutschlandfunkkultur.de/selbstinszenierung-in-der-demokratie-die-monarchie-ist-tot.2162.de.html?dram:article_id=480748

Weil schon Friedrich Wilhelm der Große auf die Frage
- „Was ist Ketzerei“ - antwortete:

„Die Meinung aller, die nicht so denken wie wir“???

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