Zur Krippenpolitik - Betreuungsgelddiskussion
Zur Krippenpolitik - Betreuungsgelddiskussion
Datum: 09.11.2011, 14:25
Der Mensch strebt im Innern zutiefst nach Sinn, Beständigkeit und Liebe. Die am tiefsten sinngebende, charakterformende und anspruchsvolle menschliche Aufgabe, die Erziehung des Nachwuchses, soll nach Willen heutiger Politiker zunehmend „outgesourct“ und von Professionellen erledigt werden. Anerkennung für ihre Leistung erhalten selbst Erziehende heute nicht, das widerspricht der „Emanzipation“. Die Mutterliebe muss „gezügelt“ werden und der „Vernunft“, Karrierestreben, finanziellen und Sicherheitsüberlegungen unterliegen.
Eine Frau im Dauerstress verliert zunehmend ihre besonderen weiblichen Kompetenzen der Intuition, des Einfühlungsvermögens, der Kreativität, auch für sinnvolle Zeit- und Umgebungsgestaltung. Sie kann somit auch den Stress des Partners bzw. der Kinder nicht mehr so gut abfangen und damit umgehen. Ehen zerbrechen leichter, Kinder erhalten nicht mehr die Aufmerksamkeit, die sie brauchen, müssen ihre „Krisen“ anderweitig bewältigen. Suchtmittelgebrauch, Aggression und psychische Erkrankungen können die Konsequenz unerfüllter Lebenssehnsucht sein.
Kann es sein, dass wir an dem Ast sägen, auf dem wir sitzen?
Hoffentlich schaffen und unternehmen es genug Menschen, aktiv und verantwortungsvoll gegen den Strom zu schwimmen! Unsere Kinder sind es Wert.
Almut Rosebrock, Rheinblick 1, 53343 Wachtberg
Aktionsbündnis „Gerne leben mit Kindern“
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