Akzeptanz der Windenergie in Brandenburg steigern?

In einer Anhörung des Wirtschaftsausschusses des Landtages Brandenburg sollten 11 Experten zum Vorschlag der Grünen zu Wort kommen, die die „Akzeptanz“ der Windenergie in Brandenburg dadurch steigern wollen, dass 3 neue Planstellen im Wirtschaftsministerium eingerichtet werden, deren einzige Aufgabe genau das ist. Der Autor war einer der Experten. Hier mein Statement.

Veröffentlicht:
von

Zur Anhörung LT Brandenburg am 18.4.8  

von Michael Limburg VP EIKE

Im Antrag wird die Frage gestellt: „Wie könnte die Akzeptanz der Windenergie erhöht werden?“.. das bedeutet ganz klar- auch die fast hilflos zu nennenden Vorschläge meiner Vorredner, lassen diese Deutung zu, dass

..die Akzeptanz der Windenergie in Brandenburg offensichtlich an ihrem Ende angekommen ist.

Denn anders lässt sich dieser Antrag der Grünen nicht erklären.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Sie sind jedoch keinesfalls darin zu suchen, dass die betroffenen Bürger nicht ausreichend informiert wurden, oder dass bei den vorausgehenden Planungen zu wenig „Transparenz“ herrschte,

..oder dass die Bürger  nicht darüber Bescheid wüssten, wer die Profiteure –Sie nennen Sie „Akteure“- sein werden, und wie sie ggf. selber in den Genuss solcher Profite kommen können.

…Oder, dass zu wenig Werbung für die Windkraft gemacht wurde.

Die hier geladenen Experten der Windkraftindustrie belegen just das Gegenteil, denn sie tun – Tag für Tag für Tag– nichts anderes als das.

Nein!  Die Gründe liegen allein darin,

  • ..dass die Nutzung der Windenergie unermesslichen Schaden über die betroffenen Bürger gebracht hat.
  • …Schaden, der sich in großflächiger Landschaftszerstörung äußert,
  • ..Schaden am Eigentum der Bürger, deren Immobilien in der Nähe solcher Anlagen dramatisch an Wert verloren haben,
  • ..Schaden an der Gesundheit der betroffenen Bürger, die durch den ständigen Infraschall, erzeugt durch diese Industriegiganten, oft dauerhaft beeinträchtigt wird. Und letztendlich direkter..(hinzugefügt: Details dazu hier ; mit Dank an Infraschallexperten Sven Johannsen von GusZ)
  • ..Schaden am Geldbeutel aller Bürger, der durch die extrem hohen Stromkosten – Deutschland hat inzwischen die höchsten in Europa und Brandenburg steht ganz vorne auf der Liste- per Zwangsumlagen und Steuern verursacht wird.

Das sind die wahren Gründe für die mangelnde Akzeptanz.

Und alle die hier sitzen wissen das, oder müssten es wissen.

Insofern ist der Antrag der Grünen eigentlich an Zynismus nicht zu überbieten. Da sollen mit unwahren Behauptungen -ich werde im zweiten Teil meiner Rede darauf ausführlicher eingehen- mit Steuergeldern alimentierte Planstellen geschaffen werden, deren einzige Aufgabe darin besteht, die gebeutelten Bürger zu spalten

  • zu spalten in
  • Profiteure
  • und Opfer-
  • um dann über die Profiteure noch mehr von diesen, in jeder Hinsicht, unsinnigen unnützen und teuren, Anlagen aufzustellen.
  • und die Opfer dieser Politik sollen das auch noch von ihren Steuergeldern bezahlen.

Ein wahrhaft zynischer Plan!

Lassen Sie mich nun zu Begründung des Antrages der Grünen vom 5.12.17 kommen, dazu muss ich etwas grundsätzlicher werden…

Darin heißt es dazu ganz am Anfang:

Der weitere Ausbau der Windenergie auf 2 % der Landesfläche in Brandenburg ist zur Umsetzungder Pariser Klimaschutzzielenotwendig.

Diese Begründung könnte falscher nicht sein. Zunächst einmal deswegen, weil es bisher – trotz vieler milliardenschwerer Forschung – koordiniert durch den sog. Weltklimarat IPCC – keinerlei Hinweise, schon gar keine Beweise, dafür gibt, dass das menschgemachte CO2, auf irgendeine mysteriöse Weise die Temperatur der Atmosphäre dieses Planeten erwärmt.  Es gibt nur Klimamodelle, die weder die Klimavergangenheit, noch die bereits vergangene Klimazukunft korrekt berechnen können.

Auch wenn viele -als Beweisersatz- behaupten, – dass 97 % aller Wissenschaftler der Überzeugung wären, dass der moderne Mensch mit seinen CO2 Emissionen daran schuld sei, ändert das nichts an den genannten Fakten.

Denn erstens ist dem nicht so:

Es gibt unzählige Studien, die zu genau gegenteiligen Erkenntnissen kommen und

zweitens

zählen demokratische Mehrheiten in der Wissenschaft nicht die Bohne.

Weder dreht sich die Sonne um die Erde, trotzdem die Mehrheit der Wissenschaftler über tausende von Jahren dieser Ansicht waren,

..noch sind beispielsweise die Kontinente fest auf der Oberfläche des Globus verankert.  Auch das war mal eine Mehrheitsmeinung der Wissenschaftler!  Sogar von hundert Prozent von ihnen.

Im Gegenteil…sie driften. Wenn auch sehr langsam.

Erst Alfred Wegener klärte Anfang des 20. Jahrhunderts diesen fundamentalen Irrtum auf und wurde dafür ausgelacht.

Und diese Aufzählung ließe sich beliebig verlängern.

Aber auch dann, wenn man an die Irrlehre vom menschgemachten Klimawandel glaubt, und die Delegierten in Paris taten so, als ob sie es glaubten,

….objektiv sind Windkraftanlagen weder für den „Klimaschutz“

…noch für die Einsparung von „Ressourcen“,

….noch für Versorgung eines Industrielandes mit elektrischer Energie tauglich.

Das ist naturgesetzlich bedingt und könnte nur umgangen werden, – bei weiterer riesengroßer Kostenerhöhung-

…wenn es ausreichend Speicher für die so erzeugte Elektroenergie im großtechnischen Maßstab gäbe.

Die gibt es aber nicht und sie sind auch nirgendwo, auch nur ansatzweise, in Sicht.

Deshalb kann die geforderte Erhöhung der „Akzeptanz“ also nur dem Zweck dienen, die Bürger über die wahren Sachverhalte und unter Einsatz von Steuermitteln weiter grob zu täuschen.

Aber es gibt noch andere, schwerwiegende Gründe, die dagegen sprechen:

Zu ihnen gehört, dass es keinen Mangel an billigen, konventionellen Energieträgern gibt! Im Gegenteil, sie sind im Überfluss vorhanden.

Gerade wieder meldet Bahrein[1], die Entdeckung eines der größten Öl- und Gasfeldes der Welt. Es enthält eine Menge an fossilen Energieträgern (> 80 Mrd. Barrel) die gleich groß ist, wie die Vorräte der gesamtem russischen Föderation.

Selbst Deutschland könnte seine, im Vergleich zu anderen Ländern, knappen fossilen Energieträger u.a. mittels Fracking und dem Weiterlaufen, voll betriebsfähiger – mit Abstand sichersten-  Kernkraftwerke der Welt- nutzen, um das Land voll mit sicherer, billiger, stets verfügbarer elektrischer Energie zu versorgen.

Aber damit nicht genug. Auch die zusätzliche Installation eines zweiten, – aus unserer Sicht- völlig überflüssigen, aber sehr teuren Stromerzeugungssystem aus „Erneuerbaren“ ist in jeder Hinsicht inakzeptabel. Denn der Markt wird dadurch ja nicht größer!

Nur das Angebot wird es.

Allein deswegen muss ja der so erzeugte Strom per Zwang über die Vorrangeinspeisung in die vorhandenen Leitung gepresst werden.

Und deshalb ist es nutzlos, viel zu teuer, gefährlich für die Bürger, mit allen negativen Folgen und zerstörerisch für unsere Landschaft und deren Flora und Fauna.

Eine Akzeptanzerhöhung wäre daher nur kontraproduktiv.

Auch die Antrags-Begründung gemäß dem Pariser Abkommen ist falsch:  Richtig falsch! Warum?

Brandenburgs CO2Emissionen  betrugen 2017 rd. 59 Mio t  CO2p.a.[2]. 2006 – also 11 Jahre zuvor- waren es 60,2 Mio t. Sie bleiben also defacto unverändert. In dieser Zeit hat sich aber installierte Leistung der WKA von 3.128 MW auf 6.776 MWmehr als verdoppelt [3].

Eine Wirkung auf die CO2Emissionen ist demnach nicht eingetreten. Die blieben praktisch konstant. Damit gab und gibt es auch keinen Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele. Dafür sind die Kosten explodiert.

Im Bund sieht es nicht anders aus. Die Emissionen blieben ebenso stabil wie 10 Jahre zuvor. Also hat Brandenburg auch nicht anteilig geholfen die Bundesemissionen zu senken. Nichts, nada, niente, zero, null!

Trotzdem zahlten die Verbraucher in 2017  rd. 30 Mrd. € über die Netzbeitreiber an die Erzeuger dieses Stroms

Und wg. der hohen Netzkosten werden die Verbraucher Brandenburgs noch mal zusätzlich zur Kasse gebeten. Denn der Wind wird ja nicht dort erzeugt, wo er gebraucht wird, sondern ganz woanders.

 

Und es gibt noch einen Grund, den niemand wegdiskutieren kann. Brandenburgs Anteil am Weltklimageschehen ist kleiner als mikroskopisch. Denn selbst dann, wenn man die CO2Emissionen hierzulande auf nahe oder ganz Null senken könnte, und, das wäre die einzige Folge – bei Inkaufnahme der völligen Verarmung der Bevölkerung- würde der Anteil Brandenburgs an der durchschnittlichen Temperaturabsenkung des „Weltklimas“ lediglich [4]0,000042 K betragen.

Das sind vier Nullen nach dem Komma und dann erst die Zahl!

Nochmals winzige:

4, 2 hunderttausendstel ° C (K)!!.

Daher mein Fazit: Die Grünen wollen mit ihrem Antrag die Profite der Windkraft Profiteure erhöhen und das zu Lasten der Bevölkerung. Und diese auch noch über ihre Steuern (per Landesmittel) zur Kasse bitten. Das ist nutzlos aber teuer und nur als zynisch und unlauter zu bewerten und daher abzulehnen.

[1]Quelle  Shale Revolution 3.0: Bahrain Hits (Black) Gold With Biggest Shale Discovery In World
The Times, 5 April 2018

[2]Quelle www.lfu.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.296595.de

[3]Quelle: https://www.foederal-erneuerbar.de/landesinfo/bundesland/BB/kategorie/wind/auswahl/180-installierte_leistun/versatz/0/#goto_180)

[4]nach der Formel 3,0 x ln(Calt/Cneu)/ln2 = Dabei ist der Faktor 3,0, der sog. ECS Wert, Caltdie CO2 Konzentration vor der Absenkung, Cneudie CO2 Konzentration nach der Absenkung. Von dieser Menge verbleibt max. die Hälfte in der Atmosphäre. Und ln das Kurzzeichen für den natürlichen Logarithmus. Die Formel unterstellt eine Erhöhung von 3 K bei Verdopplung. (ECS Wert). Die Forschung geht inzwischen aber von 0,3 bis 1,1 K aus. CO2in der Atmosphäre (Calt) rd. 3000 Gt, das sind 3.000.000 Mio. t, Brandenburg emittiert 2017 59 Mio. t. Davon verbleibt max. die Hälfte in der Atmosphäre. D.h. nach Absenkung enthält die Atmosphäre rd. 3.000.000 Mio. t minus 29,5 Mio. t = 2.999.970,5 Mio t.

Diese Rede kann auch hier unter Anhörung LT Brandenburg Wirkung V4-5 und hier Anhörung 18.4.18 EE Einspeisung & CO2 V1 heruntergeladen werden.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Udo Stemmer

Hans Diehl schreibt am 17.05.2018 - 10:24
„Beschaffungskosten für Strom sich in den letzten 10 Jahren halbiert haben“

Herr Hans Diehl,
es kommt ja noch schlimmer für die Energiewendekritiker.

Bei PV sind die Baukosten in den letzten 10 Jahren von ca. 4.500 €/kWp runter auf ca. 1350 €/kWp.

Der durchschnittliche Endverbraucherpreis für PV-Anlagen bis 10 kWp fiel innerhalb der letzten 10 Jahre um ca. 70%, da bekommen die Energiewendekritiker kalte Füße.

https://www.pv.de/photovoltaik/marktentwicklung/photovoltaik/index.php?rex_media_type=pic_900&rex_media_file=grafik_preisentwicklung_bei_pv-anlagen_2006-2016.png

Es kommt ja noch schlimmer für die Energiewendekritiker.
90 bis 95 % der deutschen Verbraucher sprechen sich tendenziell für die Nutzung von Solarenergie aus.

https://www.pv.de/photovoltaik/marktentwicklung/photovoltaik/index.php?rex_media_type=pic_900&rex_media_file=interesse_an_solarstromerzeugung_unter_endverbrauchern.png

#

Hans Diehl schreibt am 17.05.2018 - 10:24
„Es sei denn man diskutiert bei EIKE oder anderen EE kritischen Foren, da wird der Fragesteller einfach gesperrt.“

Ja die Realität versuchen die EIKE Jungs zu Zensieren.

Ist ja auch schwierig wenn man feststellen muss am ende seines Arbeitsleben, die Kernkraftwerksbaustellen teuer wurden und gleich um das dreifache teurer wurden und noch teurer werden.

Bei PV sind die Preise auf ca. 30% abgesunken und sinken weiter.

Da bekommen die Energiewendekritiker kalte Füße.

Gravatar: Otto Weber

@Hans Diehl 17.05.2018 - 10:24

>>.. da wird der Fragesteller einfach gesperrt<<.

??????????????

Och sowas!!!!!

Jetzt weiß jeder hier auch warum !!!!!

Gravatar: Hans Diehl

Otto Weber sagt.

Ich hab auch mal eine Frage:

HABEN SIE EINEN KNALL ???????????


@ Otto Weber

Ich kann Sie beruhigen, Sie sind nicht der einzige der Energiewendegegner dessen Latein mit dieser Frage am Ende ist.
Andere habe ich allerdings schlauer erlebt als Sie. Die haben das kleinere Übel gewählt, und sich einfach nicht mehr gemeldet.
Ihrem Mitstreiter E.Dirks werden sich die Nackenhaare stellen wenn er mit ansehen muss wie hilflos Sie hier in aller Öffentlichkeit, wieder mal mangels Argumente in Polemik flüchten müssen.

Fazit: Die Energiewende ist unbezahlbar, die Strompreise steigen ins unermessliche, so die gebetsmühlenartigen Verkündigungen der Energiewendekritiker.


Herr Weber, und alle EE Kritiker diskutiren gerne was wäre wenn, malen alle möglichen Horrorszenarien an die Wand, und wenn man ihnen dann vor Augen führt was tatsächlich ist, z.B. mit amtlichen Daten nachweist, dass wegen der vorrangigen Einspeisung des EEG Stromes die Beschaffungskosten für Strom sich in den letzten 10 Jahren halbiert haben, die Verbraucherpreise in dieser Zeit aber kontinuierlich gestiegen sind, ist für die meisten Diskutanten Funkstille.

Es sei denn man diskutiert bei EIKE oder anderen EE kritischen Foren, da wird der Fragesteller einfach gesperrt.

Gravatar: Otto Weber

@Dirk S 07.05.2018 - 16:32

Zunächst vorab: Die von mir genannten spezifischen Batterie-Kosten von 625 €/kWh sind keine geschätzten Kosten, sondern die tatsachlichen einer in 2017 errichteten Batterie-Anlage von 16 MWh/10 MW. Diese Zahlen zeigen, dass eine simple Hochrechnung von Kleinst-Akkus mit „ein bisschen Schaltungs- und Steuertechnik“ BEI DIESEN KAPAZITÄTEN völlig unrealistisch ist und zum viel zu niedrigen Ergebnis führt.

Ihre im Kommentar Dirk S 07.05.2018 - 16:32 als „(Kurzzeit-) Speicher“ nun näher definierte Anlage, die gem. Ihrem Konzept an den Windparks aufzustellen wäre, ist mit Speicherzeiten im Minutenbereich von ihrer Netz-Funktion her eher die Zurverfügungstellung von kurzfristiger Regelleistung zur Netzstabilität und NICHT eine nennenswerte Speicherung von Überschüssen für EE-Erzeugungsflauten.

Bei den von Ihnen geschätzten rd. 2800 Windparks in DE z. Zt. und der voraussichtlich erforderlichen Anzahl bei EE-VOLLDECKUNG (nur JETZIGER STROMANTEIL, der aber durch die Sektorenkopplung stark steigen wird) konservativ geschätzt auf eine runde Zahl reduzierten Größenordnung von 10.000 Windparks, kommt man mit realistischen Kosten schon auf eine erforderliche Investition von: 10.000 x 10.000kWh „Speicherkapazität“/Windpark x 625 €/kWh auf:
62,5 Mrd. €.

Und das, nach Ihrer Vorgabe, NUR FÜR 10 MINUTEN !!!!!!!!!

62,5-Mrd.-€-Frage – Wie viele echte Kraftwerke (keine Zappelstrom- und Teilzeitschwachwerke) bekäme man dafür? Den „Speicher“ Braunkohle haben wir im Land; die Chinesen emittieren soviel CO2, da machen unsere 0,4% daraus nix.

„Man sollte natürlich zusehen, dass man den Strom dann auch in Verbrauch bekommt“????

Ja, das ist aber doch die generelle Untauglichkeit der EE-Erzeugung, dass sie nicht verbrauchsgerecht produziert. Ich hatte doch schon in meinem Beispiel nur die Hälfte als Überschuss-Energie angenommen und das das auch nur für einen windreichen Tag, die andere Hälfte als Verbrauch, also bereits diese Forderung berücksichtigt!

„oder in Mittelfrist-Speichern (z.B. für die Nacht) eingelagert bekommt“????

Ungefähr das, habe ich in meinem Beispiel ja zugrunde gelegt. Ergebnis: 225 Mio. € (bei 10 WKA`s/Windpark). Würden bei 10.000 Windparks und EE-VOLLDECKUNG (nur JETZIGER STROMANTEIL) und - wie Sie - durchschnittlich 10 WKA`s/Windpark angesetzt, sind dies 225 Mio. € x 10.000 = 2.250 Mrd. €!!!!!!!!!!!

UND DAS FÜR DIE SPEICHERUNG NUR VON WIND GGF. NUR 1 windreichen NACHT !!! (Also nicht mal mittelfristig, was nach meinem Verständnis ein paar Tage sind). SOLAR IST ohnehin NOCH GAR NICHT IN DER BETRACHTUNG DRIN!!

Zu berücksichtigen und einzurechnen ist u. a. noch, dass BATTERIEN EINE BEGRENZTE LEBENSDAUER HABEN (10-15 Jahre??) und deswegen dann erneuert werden müssen. Die Kosten steigen ins Unermessliche. DAS GANZE IST REALISTISCH NICHT AUSFÜHRBAR, also UTOPISCH!!

Dann dafür auch noch HGÜ`s, separate Punkt zu Punkt Verbindungen, von den einzelnen Windparks direkt zu den zentralen Knoten- und Verteilpunkten errichten??? Zu dem untauglichen Parallel-Erzeugungssystem, jetzt auch noch ein quasi separates, paralleles Netzsystem???

Also 10.000 Windparks (= 10.000 HGÜ`s) mittlere Länge vielleicht 50 km ?? Macht 10.000 Stck. x 50 km x *)5,75 Mio. €/km = 2.875 Mrd. € + 20.000 Konverter/Gleichrichter-Stationen a **) 2 Mio.? = 40 Mrd. macht insgesamt 3.000 Mrd. €!!!!!!!!!!!!
*) Entsprechend den „bayrischen“ Erfahrungen, hälftig Freileitung/Kabel nach Ihren spezifischen Kostenangaben
**) Genaue Kosten nicht bekannt, in der Rechnung aber untergeordnet!

SO, WIR HÄTTEN IMMER NOCH EIN (untaugliches) TEIL-SYSTEM UND LIEGEN JETZT SCHON BEI DEN KOSTEN JENSEITS VON GUT UND BÖSE!!!

Natürlich können dies nur alle gröbste Abschätzungen sein. Das Ganze ist ohnehin mit großen Unsicherheiten zum Ungünstigeren hin behaftet.

Tausendschaften in den von Fördermitteln abhängigen Gefälligkeitsgutachten-Instituten sind tagtäglich damit bemüht, die Kosten auf die Trittin`sche Eiskugel gesundzurechnen.

Von den Kosten der Speicher für ein paar Tage oder gar einer mehrere Wochen dauernden „Winter-Dunkel-Flaute“ (GANZ OHNE „konventionelle“ Backup-Kraftwerke) braucht man erst man gar nicht anzufangen!!!

MEIN FAZIT: Ihr Teil-Konzept ist bereits isoliert betrachtet als UTOPISCH zu bewerten und kostenmäßig realistisch nicht bezahlbar. Somit haben Sie selbst hiermit indirekt aufgedeckt, dass das Gesamtprojekt VOLLDECKUNG durch EE erst recht als noch „UTOPISCHER“ zu betrachten ist, wenn utopisch überhaupt steigerbar ist.

Andere Details, wie z. B. Abschaltung Kirchturmsbeleuchtung und dergl. - sind nur Nebenschauplätze.

Es gibt noch viele Dinge, die weiter untermauern, dass das Gesamtprojekt VOLLDECKUNG durch EE UTOPISCH ist. Ich hab da mittlerweile Einiges gesammelt. Es ist zu lang geworden. Werde es bei passender Gelegenheit ggf. stückweise darlegen, aber jetzt mache ich zunächst mal Schluss.

MfG

PS: Nur noch eins zur NORWEGEN-EINSPEISUNG

Kennen Sie die Verträge mit Norwegen? (ich auch nicht, kann aber 1 + 1 zusammenzählen)

Norwegen ist kein ausgelagertes *PWS, welches wir nach Belieben für unsere Erfordernisse nutzen können. (Norweger haben die deutsche Besatzung nicht vergessen!!). Vielmehr ist es so, dass Norwegen diese Verbindung nicht braucht, sondern dadurch eine willkommene Möglichkeit hat seine Wasserüberschüsse, (die sonst ohne Stromerzeugung abgelassen werden), und zwar wenn es für sie nützlich und machbar ist, an die depperten deutschen EE-Dumm-Michels für wahrscheinlich viel Geld zu verkaufen (ein noch besseres Abzocksystem praktiziert bereits Österreich, die besorgen sich sogar erst den entsorgten deutschen EE-Strom zum Billig-Null-oder Negativ-Tarif); Norwegen über die Tour vielleicht demnächst auch? Wahrscheinlich!! Das Ganze ist m. E. doch nur Placebo für EE-Schönrechner. Ich lasse mich gerne durch Zahlen umstimmen!!
*) ohnehin dort fast nur LaufwasserKW vorhanden

Gravatar: Otto Weber

Hans Diehl 16.05.2018 - 11:44,

Ich hab auch mal eine Frage:

HABEN SIE EINEN KNALL ???????????

Gravatar: Hans Diehl

Otto Weber sagt.

@Hans Diehl sagt 13.05.2018 - 12:49
>>Wunschdenken der alten Veteranen.
Das Fachwissen des Hans Diehl ist im Gegensatz zu dem Ihren ideologiefrei und fundiert auf der Realität<<.

Otto Weber sagt.

?????????????

Selten so gelacht!!

REALITÄT ist immer das JETZT und nicht das Zukünftige, nicht unausgegorenes, verbohrtes Wunschdenken.


@ Otto Weber
Vollkommene Übereinstimmung, Realität ist Jetzt. Deshalb entgegne ich ja auch Ihrem .. „überholten“ .. Fachwissen mit der Realität.

Und frage zum Wiederholten male, warum haben sich die Beschaffungskosten für Strom für die Versorger von 2010 bis „Jetzt“ halbiert, während sich die Preise für deren Kunden kontinuierlich bist „Jetzt“ immer erhöht haben. ????

http://www.iwr-institut.de/images/seiteninhalte/presse/grafiken/strompreis_terminmarkt.png

Ich hoffe Sie gehen der Realität nicht wieder aus dem Wege, und beantworten meine frage.

Gravatar: Hans Diehl

Otto Weber sagt.

Was ich hier erkläre und wie ich das erkläre, müssen Sie mir überlassen!!!


@ Otto Weber

Sie malen hier ständig in Form von Horrorszenarien den „Energiewendeteufel“ an die Wand, und wenn Sie aktuelle Tatsachen – ausgelöst durch die Energiewende – erklären sollen machen Sie den Rückzieher.

Hier noch einmal für alle die hier mit lesen.

Seit dem ab 2010 die Erneuerbaren am Spotmarkt der Strombörse vermarktet werden, haben sich die Börsenpreise, sprich Strom Beschaffungskosten halbiert, während die Verbraucherpreise ständig steigen.

Siehe hier:http://www.iwr-institut.de/images/seiteninhalte/presse/grafiken/strompreis_terminmarkt.png

Eine Erklärung für diese belegte Tatsache scheut der Herr Weber wie der Teufel das Weihwasser.

Derweil versucht er mit Volt und Ampere abzulenken.

Ich wüsste nicht was es mit Volt und Ampere zu tun hat, wenn für die Verbraucher Strom teurer wird, obwohl die Beschaffungskosten für die Versorger ständig gesunken sind.


Ps.: Wer die verlinkte Grafik genau verfolgt kann zwischen 2011 und 12 einen preislichen Ausreißer nach oben erkennen.
Das war die Zeit wo die ersten AKW vom Netz gingen und genau so Panik verbreitet wurde, wie es Herr Weber gerade wieder praktiziert.

Gravatar: Otto Weber

@Hans Diehl 13.05.2018 - 12:49
>>Wunschdenken der alten Veteranen.
Das Fachwissen des Hans Diehl ist im Gegensatz zu dem Ihren ideologiefrei und fundiert auf der Realität<<.

?????????????

Selten so gelacht!!

REALITÄT ist immer das JETZT und nicht das Zukünftige, nicht unausgegorenes, verbohrtes Wunschdenken.

Mit Ihrem „Beitrag“ haben Sie dokumentiert, dass mein „Wunschdenken“ Realität ist und Ihre „Realität“ (verbohrtes) Wunschdenken ist, also Ideologie.

Somit ist das einzige Fachwissen des @Hans Diehl, sich stets präzise ins eigene Knie zu schießen.


Nun zur Stromerzeugungs- und –versorgungs-REALITÄT:

>>WINDENERGIEANLAGEN TRAGEN LEDIGLICH 1%, PV-ANLAGEN 0% ZUR GESICHERTEN LEISTUNG BEI<< Daher untauglich, bisher noch in keiner Betriebsstunde in der REALITÄT eigenständig-uneingeschränkt verbrauchsgerecht betreibbar. Ob dies jemals realisierbar wird, ist z. Zt. Wunschdenken. Der Beweis durch die REALITÄT ist nicht erbracht!!!!

HINGEGEN:

„Konventionelle“ Erzeugung, in kumuliert unzähligen Betriebsjahren, also „ideologiefrei und fundiert auf der REALITÄT“, voll funktionstüchtig

Weitere REALITÄT:

Dass die hohen „Kosten für das Engpassmanagement im vergangenen Jahr … deutschlandweit etwa 1,1 Milliarden Euro zulasten der Verbraucher“ betragen haben.


PS: Besser Veteran als Traumtänzer mit Knieschuss-Erfahrung!

Gravatar: Otto Weber

@Hans Diehl 15.05.2018 - 10:10
>>Erklären Sie doch mal für jeden der hier unvoreingenommen mitliest die Realität.
Aber bitte unaufgeregt, ruhig und sachlich ohne Polemik<<.

??????????????

Was ich hier erkläre und wie ich das erkläre, müssen Sie mir überlassen!!!

Es ist aber leider so, als würden man versuchen einem Wellensittich das Ohm´sche Gesetz zu erklären; der trällert daraufhin dann auch nur ständig: „URI.. doof“…, „URI.. doof“…, „URI.. doof“…..

Gravatar: Otto Weber

@ Hans Diehl 15.05.2018 - 10:10

Zu „angespannt“ sei die Situation, teilte Amprion der WirtschaftsWoche mit. Einen „unkontrollierten Ausfall des Netzes“ in Frankreich oder Deutschland hält Amprion jedoch für „derzeit sehr unwahrscheinlich“.
Zitat Ende.

Was tatsächlich los war sagte der Technische Geschäftsführer Klaus Kleinekorte, und nicht ein Subalterner aus der Presseabteilung: (Text nochmal, vielleicht auch mal lesen!!)

(1)>>Das deutsche Stromnetz hat im Winter nach Angaben des Netzbetreibers Amprion mehrmals kurz vor dem Zusammenbruch gestanden. „Es haben nur wenige Tropfen gefehlt, und es wäre zum Überlaufen gekommen, das heißt Blackout“, sagte der Technische Geschäftsführer Klaus Kleinekorte am Donnerstag. Grund für die zeitweise extrem hohe Transportbelastung des Elektrizitätsnetzes zwischen Dezember und Februar sei das Zusammentreffen mehrerer kritischer Faktoren gewesen. So seien Kernkraftwerke in Frankreich und Belgien unerwartet ausgefallen, auch eines in Süddeutschland. Historisch niedrige Wasserfüllstände in den Speicherseen der Alpen hätten die Stromlieferungen der Wasserkraftwerke begrenzt. *) Deutsche Betreiber von Windkraft- und Solaranlagen wegen des dunklen und windarmen Winterwetters („Dunkelflaute“) zudem kaum Elektrizität ins Netz abgegeben<<.

*) das hat ausschließlich mit der Energiewende zu tun

Wollen Sie natürlich alles gar nicht wissen.

Gravatar: Hans Diehl

Und was hat das alles ausschließlich mit der Energiewende zu tun.????

Nehmen wir z.B. das Folgende was Sie schreiben..

Zitat Weber
Kraftwerke können ausfallen, aufgrund von Kühlwassermandel nur eingeschränkt betrieben werden, Zitat Ende.

Das ist doch ein Problem des AKW Landes Frankreich. Bei längeren Hitzeperioden, wenn die Sonne hoch am Himmel steht, sind die dankbar für jede Kwh unseres Überschusses, die sie bekommen können.

Genau so ist des doch oft im Winter.
Schauen Sie z.B. hier:
https://www.wiwo.de/unternehmen/energie/frankreichs-kernkraftwerke-stehen-still-deutscher-strom-gegen-frankreichs-blackout/19276548.html

Der Netzbetreiber Amprion sprach gegenüber der WirtschaftsWoche angesichts der aktuellen Lage in Frankreich von „Herausforderungen bei der Netzsteuerung, die jedoch beherrschbar sind“. In der Hauptschaltleitung von Amprion in Brauweiler nahe Köln überwacht der Übertragungsnetzbetreiber derzeit mit Argusaugen das 11.000 Kilometer lange Höchstspannungsnetz. Journalisten können die Hauptschaltleitung dieser Tage nicht besuchen. Zu „angespannt“ sei die Situation, teilte Amprion der WirtschaftsWoche mit. Einen „unkontrollierten Ausfall des Netzes“ in Frankreich oder Deutschland hält Amprion jedoch für „derzeit sehr unwahrscheinlich“.
Zitat Ende.

Derzeit unwahrscheinlich, weil bei uns ein Sturmtief die Windräder auf Hochtouren laufen lies.

Dabei werden noch lukrative Exportgeschäfte gemacht. Beobachten Sie doch mal während dieser Perioden die Preise an der Strombörse, wie die steil nach oben gehen, und der „Zappelstrom“ die Kassen füllt.


Nein… Herr Weber jetzt haben Sie sehr viel geschrieben, aber leider nur was ..“eventuell“.. und auch ohne die Energiewende eintreffen könnte. Dazu auch noch aus Quellen die 1990, -- zu Beginn der Energiewende – schon prophezeit hatten, dass Sonne und Wind niemals mehr als 0,4% unseres Strommixes erfüllen könnten.

Zu dem was Fakt ist seit der Energiewende, nämlich die Tatsache, dass die Erneuerbaren wegen ihrer vorrangigen Einspeisung die Großhandelspreise für Strom mehr als halbiert haben, während die Verbraucherpreise während dieser Zeit ständig steigen, sagen Sie leider nichts. Es sei denn ich habe was übersehen.

Hier noch mal zur Erinnerung.

http://www.iwr-institut.de/images/seiteninhalte/presse/grafiken/strompreis_terminmarkt.png

Erklären Sie doch mal für jeden der hier unvoreingenommen mitliest die Realität.

Warum steigen für den Verbraucher die Preise, obwohl die Versorger sich Strom immer billiger beschaffen können.

Aber bitte unaufgeregt, ruhig und sachlich ohne Polemik.

Gravatar: Otto Weber

Egon Dirks 13.05.2018 - 13:04
>>Werter Otto Weber,…
…hab schon geschrieben, ich verstehe Hans Diehl, aber verstehe Sie nicht, es ist doch von Ihnen nicht Kritik der „Energiewende“, sondern sich in die Szene setzen und beweisen, dass Sie „klüger“ sind, als Hans Diehl, der, wie auch ich, auf Grund des Alters überhaupt schon nichts im Schädel drin hat!

>>>>>>>>>>>>

Herr Dirks,
ich will mich nicht „in Szene setzen“; meine Person ist in diesem Zusammenhang unwichtig!!

Wenn Sie oder andere der ständigen Beleidigung des Sachverstandes durch diesen ideologisch verbohrten Fach-Ignoranten durch entsprechende Beiträge wirksam entgegenwirkten, wäre mir das sehr recht. Ich würde mich auf das Lesen dieser beschränken und überhaupt nicht in Erscheinung treten.

Ich will nicht beweisen, dass ich „klüger“ bin, sondern dass die die „Energiewende“ in der jetzigen Durchführungsform ABSURD ist, z. B. auch durch Kommentierung der oft hanebüchenen „Beiträge“ des @Hans Diehl.

Es ist aber leider so, als würden Sie versuchen einem Wellensittich das Ohm´sche Gesetz zu erklären; der trällert daraufhin dann auch nur ständig: „URI.. doof“…, „URI.. doof“…, „URI.. doof“…..

Ich versuche trotzdem zu verhindern, dass diese Deppen die Meinungshoheit gewinnen.

MfG

PS: „auf Grund des Alters überhaupt schon nichts im Schädel drin hat“.
Bitte nicht so!
Alter bedeutet nicht automatisch Fach-Ignoranz und ideologische Verbohrtheit!!

Gravatar: Otto Weber

@Hans Diehl 12.05.2018 - 14:07
>>weil der konventionelle Strom zum Größten Teil vom Terminmarkt kommt<<.

????????????

Na, klar Herr Geisterfahrer…. Rot ist grün, Plus ist Minus und die falsche Auffahrt haben nur die anderen benutzt, wo es „gar nicht eintreffen“ kann, dass Gegenverkehr kommt !!

Auch wenn es bei solchen verbohrten Fach-Ignoranten nichts bringt, nochmal:

Kraftwerke können ausfallen, aufgrund von Kühlwassermandel nur eingeschränkt betrieben werden, es können wichtige Verbindungen ausfallen, die die Einspeisung von Kraftwerken verhindern, ausländische Einspeiser fallen aus, weil sie ihren Strom selbst brauchen, und, .. und,… und… Eine Störung kann zwangsläufig andere zur Folge haben …. Und das System zusammenbrechen lassen.

Der bisherige Betrieb (zwar mit sehr großem Netzeingriffs-Aufwand) hat gezeigt, dass wohl noch ausreichend „konventionelle“ KW-Kapazität vorhanden ist bzw. war. Zitat @Otto Weber: >>Noch ist ausreichend „konventionelle“ KW-Kapazität vorhanden. Abwarten, wenn dies nicht mehr der Fall ist und sich dieses in einem gravierenden Störfall manifestiert<<.

(1) Im Januar 2017 ist man haarscharf an einem Blackout vorbei geschrammt.

DIE BUNDESNETZAGENTUR IST (wie z. B. das BAMF) eine „begrenzt“ fähige BEHÖRDE. Hat diese Behörde den Beinahe-Blackout voraus gesehen und ausreichend sichere Vorsorge getroffen („nur wenige Tropfen gefehlt… das heißt Blackout“)?? Wo doch diese nach Ihrem Geschreibsel dies angeblich „schon zu verhindern wissen“ wird. LACHHAFT!!!!!


(1)>>Das deutsche Stromnetz hat im Winter nach Angaben des Netzbetreibers Amprion mehrmals kurz vor dem Zusammenbruch gestanden. „Es haben nur wenige Tropfen gefehlt, und es wäre zum Überlaufen gekommen, das heißt Blackout“, sagte der Technische Geschäftsführer Klaus Kleinekorte am Donnerstag. Grund für die zeitweise extrem hohe Transportbelastung des Elektrizitätsnetzes zwischen Dezember und Februar sei das Zusammentreffen mehrerer kritischer Faktoren gewesen. So seien Kernkraftwerke in Frankreich und Belgien unerwartet ausgefallen, auch eines in Süddeutschland. Historisch niedrige Wasserfüllstände in den Speicherseen der Alpen hätten die Stromlieferungen der Wasserkraftwerke begrenzt. Deutsche Betreiber von Windkraft- und Solaranlagen wegen des dunklen und windarmen Winterwetters („Dunkelflaute“) zudem kaum Elektrizität ins Netz abgegeben<<.

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Anmerkung: Amprion ist offenbar echt „DOOF“ und muss sich dringend mit @Hans Diehl in Verbindung setzen, weil die nämlich immer noch nicht „kapiert“ haben, dass „der konventionelle Strom zum Größten Teil vom Terminmarkt kommt“ und dass was die an die Wand gemalt haben „GAR NICHT EINTREFFEN“ kann, WO DOCH EIN MEHRJAHRESVERTRAG AM TERMINMARKT ZU ERFÜLLEN IST!!!!!!!!!

Da ist schon eine ungeheure Portion sachabstinenter Verbohrtheit und allgemeiner Beschränktheit nötig, um so einen potenzierten Blödsinn von sich zu geben, dass Mehrjahresverträge am Terminmarkt dies verhindern und dies „gar nicht eintreffen „ könnte und dies auch noch öffentlich dokumentiert. Die Meinungsäußerungsfreiheit hat halt auch seine Nachteile.

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Apropos gesicherten Stromerzeugungskapazitäten, KW-Stilllegungen,….
Wenn Sie informiert wären, wüssten Sie, dass z. B. siehe unter (2).
Ist das auch PROPAGANDA ?

(2)>>Der aktuelle Bericht der für die Systemstabilität in Deutschland gesetzlich verantwortlichen Übertagungsnetzbetreiber (ÜNB) zur Leistungsbilanz 2016-2020 zeigt dagegen, dass sich die noch in der Vergangenheit reichlich vorhandenen gesicherten Stromerzeugungskapazitäten bereits 2020 soweit reduzieren, dass sich Deutschland nicht mehr allein sicher mit Strom versorgen kann [3, 4]…….

Da die gesicherte Leistung abnimmt und das deutsche Stromsystem zunehmend durch witterungsabhängige Stromerzeugungsanlagen gekennzeichnet sein wird (WINDENERGIEANLAGEN TRAGEN LEDIGLICH 1%, PV-ANLAGEN 0% ZUR GESICHERTEN LEISTUNG BEI), wird Deutschland bereits mittelfristig von Stromimporten abhängig sein. Jedoch zeigen die Daten von ENTSO-E, dass durch die in den Nachbarländern ebenfalls stark rückläufigen gesicherten Kapazitäten und einen hohen Gleichzeitigkeitsgrad beim Stromverbrauch ausreichende Importe nicht gewährleistet sind. Nicht nur bestehen Hochlastsituationen in den Ländern Zentral- und Westeuropas oft gleichzeitig, auch wetterbedingte Effekte treten in bestimmten Regionen zeitgleich auf. Darüber hinaus können weitere Sondereffekte, wie z.B. eine technische oder politische Gasknappheit zu einer Verschärfung der Situation beitragen [8]. Dennoch herrscht in Europa allgemein die Überzeugung, dass sich jedes Land auf das andere verlassen kann.
Risiken für die Versorgungssicherheit ergeben sich aus Stilllegungen aus technisch-wirtschaftlichen Gründen sowie aus der Regulierung des Erzeugungsmarktes. Stilllegungen von Stromerzeugungskapazitäten haben nicht nur Auswirkungen auf das Land, in dem sie eintreten, sondern auch auf die benachbarten Regionen innerhalb des europäischen Strombinnenmarktes. Daher kann selbst in Ländern, in denen keine Risiken bestehen, die Versorgungssicherheit gefährdet sein, wenn sich die Zuverlässigkeit in den Nachbarländern verschlechtert [9].

In einer 2017 vorgelegten, von der Umweltorganisation Greenpeace beauftragten Studie heißt es, dass in jedem zweiten Jahr mindestens eine zweiwöchige kalte Dunkelflaute auftritt. Eine historische Betrachtung zeigt, dass sich die angespannte Situation über ganz Kontinentaleuropa erstreckt. Selbst bei ausreichenden Grenzkuppelkapazitäten existiere ein europäischer Ausgleichseffekt nur sehr bedingt. Würde beispielsweise die deutsche Braunkohleverstromung vorzeitig beendet, reichen die berücksichtigten Zubauten an Grenzkuppelkapazitäten nicht aus, um die Versorgungssicherheit während einer kalten Dunkelflaute zu gewährleisten [10].

Gravatar: Egon Dirks

"Ob wohl die AFD der Energiewende auch kritisch gegenüber steht, wissen die mit der Meinungsfreiheit umzugehen."
Absolut richtig. Ihre elektroahnungslose EE-Meinungsfreiheit ist überall garantiert, meine aber wird akkurat überwacht, gestern den oberen Kommentar geschrieben, heute beim Einschalten des PC, wie die letzte Zeit immer wieder: "Windows 7 hat festgestellt, dass Ihr Microsoft Windows System derzeit nicht mehr aktuell und beschädigt ist.
Dadurch werden Ihre Systemdateien automatisch gelöscht..." uns so weiter, und so fort... und hat das mit Windows 7, Avira, VAIO, Telekom nichts zu tun, das ist die Handschrift der Trojaner-Pferde-Herde-Demokraten und schreibe ich das wieder vom fremden PC.
Wenn ich heimkomme, kriegen alle Antworten auf ihre EE-"Klugheiten", wenn nicht - tut es mir leid, es lag nicht an mir, mir bleibt auf die Perspektive nur noch eine Schreibmaschine besorgen...

Beste Grüße.

Gravatar: Hans Diehl

Egon Dirks sagt.

ich will nicht, dass FREIE WELT ein Sprachrohr der EE-Matrosen wird,


@ Werter Herr Dirks

Diese Aussage von Ihnen ist symptomatisch, und charakterisiert die Energiewendegegner.

Es liegt doch in Ihren Händen die „Freie Welt“ nicht zum Sprachrohr der EE Vertreter werden zu lassen. Halten Sie doch mal für jeden Leser hier verständlich dagegen, und flüchten Sie nicht notgedrungen immer in Polemik.

Mit Schwachsinn, oder Blödsinn als Gegenargumente können Sie hier nicht punkten, gegen etwas was innerhalb der Energiewende schon Realität ist.

Ich habe z.B. denjenigen die die EE als Strompreistreiber bezeichnen schon X- mal mit Daten und Fakten das Gegenteil vorgehalten, und noch niemals darauf eine Antwort bekommen.

Bei EIKE und Sience Sceptical bin ich diesbezüglich, wegen hartnäckigem Nachfragen raus geflogen. Als Begründung wurde mehrmaliges Wiederholen genannt.

Gehen Sie doch mal ran und erklären Sie warum die Strompreise, für die Verbraucher ständig steigen, während die Großhandelspreise, sprich die Strom Beschaffungskosten für die Versorger, wegen dem Vorrang der EE, mehr als halbiert wurden.

Hier die Quelle:

http://www.iwr-institut.de/images/seiteninhalte/presse/grafiken/strompreis_terminmarkt.png

Ich fürchte das macht Sie, wie schon so oft, wieder mal sprachlos.

Und dann wundern Sie sich, dass Sie den EE Matrosen das Feld überlassen müssen.

Gravatar: Udo Stemmer

Herr Egon Dirks beschwert sich am 13.05.2018 – 13:04 über die Quelle von Herrn Hans Diehl von 2012,

Okay.

Nur hat Herr Egon Dirks selber noch nicht bemerkt das wir in Deutschland seit über 20 Jahren 230V, 400V beim Endverbraucher haben.

Herr Egon Dirks schreibt am 18.01.2018 - 22:34
„deutschlandweit mit Spannung 220/380 V“

Herr Egon Dirks, der ja als Chef-Ingenieur den 210 Menschen-Personal unterstanden, darunter 37. Ing.-Tech.-Arbeiter, sollte eigentlich die Spannung an der Steckdose kennen.

Da macht es auch mal Sinn mit älteren Quellen den Wissensstand vom Chef-Ingenieur etwas aufzufrischen.

MfG

Gravatar: Udo Stemmer

Akzeptanz der Windenergie in Brandenburg steigern?

Die Brandenburger Windenergiebranche hat im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis erzielt – und Rekord-Windräder aufgestellt.

2017 kamen ca. 171 neue Windenergieanlagen hinzu, die eine Leistung von ca. 550 Megawatt hatten, ca. 3,2MW je Stück.

In diesem Jahr soll das Ausbauvolumen, bei etwa 400 Megawatt liegen.

http://www.maz-online.de/Brandenburg/Windraeder-werden-immer-hoeher

Gravatar: Hans Diehl

Egon Dirks sagt.
hab schon geschrieben, ich verstehe Hans Diehl, aber verstehe Sie nicht, es ist doch von Ihnen nicht Kritik der „Energiewende“, sondern sich in die Szene setzen und beweisen, dass Sie „klüger“ sind, als Hans Diehl,

@ Egon Dirks.
Sie haben Recht, der Herr Weber versetzt sich in die Szene. In eine Szene die von der Realität längst überholt ist, wie ich mit Daten und Fakten mehrmals belegt habe.
Ich würde das nicht „klüger“ nennen, sondern als rückständig bezeichnen.





Egon Dirks sagt.
Schauen Sie doch seine Links an, die sind vom 2012-13., d.h., er kräht den EE-Schwachsinn, den er nach 2010 ständig kräht und alle Redaktionen schon zum Kotzen gebracht hat und jetzt hier seinen EE-Blödsinn weiter treibt…


@ Egon Dirks
Auch das ist falsch Herr Dirks. Der Diehl hat niemand zum Kotzen , sondern in Erklärungsnot gebracht, und mangels Argumente zur Flucht in Polemik gezwungen, so wie Sie nun auch wieder.



Egon Dirks sagt.

ich will nicht, dass FREIE WELT ein Sprachrohr der EE-Matrosen wird,


@ Egon Dirks
Glücklicherweise ist ihr „Wille“ nicht maßgebend für eine Diskussionskultur mit gegenteiligen Meinungen. Bei EIKE sind Sie das anders gewohnt, da werden alle anderen Meinungen einfach nicht veröffentlicht.

Ob wohl die AFD der Energiewende auch kritisch gegenüber steht, wissen die mit der Meinungsfreiheit umzugehen. Da können sich EIKE und die ScienceSkeptiker eine Scheibe abschneiden.

Gravatar: Egon Dirks

Werter Otto Weber,…

…hab schon geschrieben, ich verstehe Hans Diehl, aber verstehe Sie nicht, es ist doch von Ihnen nicht Kritik der „Energiewende“, sondern sich in die Szene setzen und beweisen, dass Sie „klüger“ sind, als Hans Diehl, der, wie auch ich, auf Grund des Alters überhaupt schon nichts im Schädel drin hat! Schauen Sie doch seine Links an, die sind vom 2012-13., d.h., er kräht den EE-Schwachsinn, den er nach 2010 ständig kräht und alle Redaktionen schon zum Kotzen gebracht hat und jetzt hier seinen EE-Blödsinn weiter treibt… Merken Sie, ZEIT, SPIEGEL, die haben die Publikationen über die „Energiewende“ praktisch eingestellt, nur noch WELT ist da, ABER WIE?!, nehmen wir den letzten Artikel „Es wäre ehrlicher, sich von den Klimazielen völlig zu verabschieden“ und nicht Sie, nicht die EE-Matrosen, nicht EIKE und-und werden dazu nichts sagen und das EBEN ärgert mich, ich will nicht, dass FREIE WELT ein Sprachrohr der EE-Matrosen wird, nehmen sie den Vogel-Killer Strom, 74 Kommentare und wenn 2-3 von ihnen mit dem Vogel-Mord was zu tun haben, nicht mehr doch, alles andere gehirnlose EE-Demagogie und einige von uns helfen fleißig mit, statt ignorieren oder zugeben: Du hast gewonnen, dein Arsch ist breiter…

Beste Grüße.

Gravatar: Hans Diehl

Otto Weber sagt:
Da @Hans Diehl kein Fachwissen hat, und zwar eine ganze Menge davon, kann ihm auch niemals in den Sinn kommen, dass gravierende Störungen, nicht nur über Nacht, sondern in JEDEM AUGENBLICK auftreten können, die je nach Last-, Einspeise- und Netzkonstellation verheerende Wirkungen haben können, und zwar INNERHALB VON WENIGEN MINUTEN, insbesondere wenn immer mehr hoch-volatile Zappelstromler nach Belieben unbedarft einspeisen dürfen.

@ Otto Weber

Wunschdenken der alten Veteranen.

Das Fachwissen des Hans Diehl ist im Gegensatz zu dem Ihren ideologiefrei und fundiert auf der Realität.

Schauen Sie mal hier:.
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/energiewende-80-prozent-erneuerbare-sind-kein-problem/13688974.html
Wir verstehen uns als Labor der Energiewende. Unser Netzgebiet umfasst mit dem Nordosten etwa ein Drittel Deutschlands. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch rechnerisch bei 49,5 Prozent. Wir werden in diesem Jahr deutlich oberhalb von 50 Prozent liegen. Es gibt keine andere Region, die vergleichbar viel nicht stetige Energien, wie Solar- und Windstrom, sicher ins System integriert hat. Die Versorgungssicherheit ist derweil sogar noch gewachsen. Allerdings zeigen die hohen Kosten für das Engpassmanagement im vergangenen Jahr – im Netzgebiet von 50Hertz rund 350 Millionen Euro, deutschlandweit etwa 1,1 Milliarden Euro zulasten der Verbraucher –, dass der Netzausbau dem Ausbau der Erneuerbaren noch hinterherhinkt. Deshalb müssen wir den Ausbau der Erneuerbaren und den Netzausbau besser synchronisieren.

Gravatar: Hans Diehl

Otto Weber sagt.
Hans Diehl sagt:
Was hat denn der Terminmarkt mit der Genehmigung zu tun um ein Kraftwerk stillzulegen??<<

Jetzt weiß er sogar nicht mehr, was er sich bei seinen „argumentativen“ Geisterfahrten zusammen fantasiert hat!!

SIE haben doch behauptet, dass der Strom vom Terminmarkt kommt.


@ Otto Weber

Ja… eben, weil der konventionelle Strom zum Größten Teil vom Terminmarkt kommt, kann das was Sie im Folgenden an die Wand gemalt haben gar nicht eintreffen. Oder wollen Sie den Lesern hier erzählen, es könnte ein Betreiber konventionelle Kapazität so ohne Genehmigung stilllegen, mit der er noch einen Mehrjahresvertrag am Terminmarkt zu erfüllen hat ???


Zur Erinnerung, was Sie geschrieben haben.

Zitat Weber. Noch ist ausreichend „konventionelle“ KW-Kapazität vorhanden. Abwarten, wenn dies nicht mehr der Fall ist und sich dieses in einem gravierenden Störfall manifestiert, Zitat Ende.

Das sehnsüchtige Warten der Energiewendegegner auf einen Blackout, wird die Bundesnetzargentur schon zu verhindern wissen, in dem sie.. „systemrelevante“.. Kraftwerke nicht zur Stilllegung freigibt.

Gravatar: Udo Stemmer

Herr Otto Weber schreibt am 07.05.2018 - 18:39
„Immer wieder die gleiche dümmliche Propaganda!!“

Hallo Herr Otto Weber,
dann verraten Sie mal wann die 93,7% oder auch 93% von den konv. Kraftwerken vom Stromverbrauch in Deutschland bereitgestellt wurden ??????

Sie, Herr Otto Weber haben das am 21.01.2018 - 18:39 bei „Freie Welt“ behauptet, oder doch nur wieder „dümmliche Propaganda“ von Herrn Otto Weber ????????

Herr Otto Weber, ich warte immer noch auf die Antwort zu Ihren Zahlen, auf den Tag und Stunde wann denn das gewesen sein soll.

"dümmliche Propaganda" ???

MfG

Gravatar: Otto Weber

@Hans Diehl 09.05.2018 - 11:12
>>Was hat denn der Terminmarkt mit der Genehmigung zu tun um ein Kraftwerk stillzulegen??<<

????????????????

Jetzt weiß er sogar nicht mehr, was er sich bei seinen „argumentativen“ Geisterfahrten zusammen fantasiert hat!!

SIE haben doch behauptet, dass der Strom vom Terminmarkt kommt.

Da kann man doch Kraftwerke (ohne Genehmigung) stilllegen. Eine Genehmigung bräuchte man doch nur - folgerichtig nach Ihrer „LÜGISTIK“ - wenn man die Terminmärkte stilllegen möchte.

+ + + + + + +

Ja, SYSTEMRELEVANT, schreibe ich doch dauernd…..
KONVENTIONELLE KRAFTWERKE,
Kein PV oder Wind!!!!!!!!!!

> > > > > > >

>>Die Energiewende Gegner wollen gerne den Eindruck vermitteln, über Nacht könnten die Lichter ausgehen, weil jeder nach belieben Kraftwerk stilllegen könnte<<.

?????????????

Da @Hans Diehl kein Fachwissen hat, und zwar eine ganze Menge davon, kann ihm auch niemals in den Sinn kommen, dass gravierende Störungen, nicht nur über Nacht, sondern in JEDEM AUGENBLICK auftreten können, die je nach Last-, Einspeise- und Netzkonstellation verheerende Wirkungen haben können, und zwar INNERHALB VON WENIGEN MINUTEN, insbesondere wenn immer mehr hoch-volatile Zappelstromler nach Belieben unbedarft einspeisen dürfen.

Gravatar: Hans Diehl

Otto Weber sagt:

An den geisterfahrenden Opelaner:
>>So weit mir bekannt ist müssen Kraftwerksstilllegungen genehmigt werden<<.

???????????????

Kraftwerksstilllegungen genehmigen?? Na sowas, wo doch der Strom vom Terminmarkt komm

@ Otto Weber

Na… Na.. Herr Weber , jetzt werden aber Ihre Aussagen immer dünner.


Was hat denn der Terminmarkt mit der Genehmigung zu tun um ein Kraftwerk stillzulegen ??


Schauen Sie mal hier.

https://www.derwesten.de/wirtschaft/netzagentur-genehmigt-stilllegung-von-zwoelf-kraftwerken-id8628150.html
Die Energiekonzerne wollen wegen der Energiewende viele ihrer Kohle- und Gaskraftwerke vom Netz nehmen. Sie argumentieren, dass die Anlagen wegen der Zunahme des subventionierten Ökostroms unrentabel seien. Aus Gründen der Versorgungssicherheit muss die Bundesnetzagentur die geplanten Stilllegungen jedoch zuvor genehmigen.

Insgesamt lagen der Bundesnetzagentur zuletzt Anträge zur Schließung von 28 Kraftwerksblöcken mit insgesamt knapp 7000 Megawatt Leistung vor. Die Übertragungsnetzbetreiber haben fünf dieser Anlagen als systemrelevant eingestuft. «Hier prüfen wir derzeit, ob die geplante Stilllegung dennoch möglich ist», sagte Homann. Die übrigen elf Kraftwerksblöcke würden noch geprüft. Zitat Ende


Die Betonung liegt auf „systemrelevant“

Die Energiewende Gegner wollen gerne den Eindruck vermitteln, über Nacht könnten die Lichter ausgehen, weil jeder nach belieben Kraftwerk stilllegen könnte.

Dümmliche Propaganda würde ich das nennen.

Gravatar: Hans Diehl

Otto Weber sagt.
und müssen obendrein,

ihre Kraftwerke unwirtschaftlich betreiben, um die EE-Untauglichen zwangsweise ohne angemessenen Entschädigung dauernd aus ihrem permanenten Einspeiseversagen rauszuhelfen.



@ Otto Weber

Dann müssen Sie mal nachfragen wo die EEG Umlage hinfließt.

Sie haben Recht, Wind und Sonnenstrom haben die Börsenpreise, sprich Erlöse für die konventionellen Kraftwerksbetreiber halbiert.

Tatsache ist aber auch, dass diese Mindererlöse mit der EEG Umlage die die Verbraucher bezahlen voll kompensiert werden. Denn seit 2010, der EEG Neuordnung gilt, je niedriger die Börsenpreise desto höher die EEG Umlage. Die Mindereinnahmen werden also von den Verbrauchern bezahlt.
Sie müssen jetzt nur noch rausbekommen wo das Geld hinfließt wenn es nicht bei den Kraftwerksbetreibern ankommt, und diese unwirtschaftlich werden.

Gravatar: Otto Weber

Udo Stemmer 08.05.2018 - 22:32
>>dann verraten Sie mal wann die 93,7% oder auch 93% von den konv. Kraftwerken vom Stromverbrauch in Deutschland bereitgestellt wurden <<

?????????????

Zitat @Werner Müller (alias @Udo Stemmer) 20.04.2017 - 08:08: >>Ich bin ja etwas Dumm und habe nichts passendes gefunden<<.

Da ist Ihnen auch in dieser Beziehung nicht zu helfen!!

PS: „passendes“ wird übrigens, so verwendet, groß geschrieben, wenigstens das zwischenzeitlich gelernt?

An den geisterfahrenden Opelaner:
>>So weit mir bekannt ist müssen Kraftwerksstilllegungen genehmigt werden<<.

???????????????

Kraftwerksstilllegungen genehmigen?? Na sowas, wo doch der Strom vom Terminmarkt kommt….

- - - - - - - - - - - -

„Deshalb sei "im Störungsfall teilweise keine Regelleistung verfügbar gewesen".

????????????????

Och, wo man doch so schnell ein Paar PV-Platten auf`s Dach bringen kann oder vielleicht ein Windrädchen anpusten, wenn der Terminmarkt gerade Mittagspause macht!!

Gravatar: Udo Stemmer

Herr Otto Weber schreibt am 07.05.2018 - 18:39
„Immer wieder die gleiche dümmliche Propaganda!!“

Hallo Herr Otto Weber,
dann verraten Sie mal wann die 93,7% oder auch 93% von den konv. Kraftwerken vom Stromverbrauch in Deutschland bereitgestellt wurden ??????

Sie, Herr Otto Weber haben das am 21.01.2018 - 18:39 bei „Freie Welt“ behauptet, oder doch nur wieder „dümmliche Propaganda“ von Herrn Otto Weber ????????

Herr Otto Weber, ich warte immer noch auf die Antwort zu Ihren Zahlen, auf den Tag und Stunde wann denn das gewesen sein soll.

"dümmliche Propaganda" ???

#

Otto Weber schreibt am 07.05.2018 - 18:39
"Außerdem: „Durchschnittlicher Zuschlagswert
mit 4,66 Cent/kWh über dem Wert der ersten Runde“. Die Frage ist, wer die Fehlspekulation der „0,00 ct-Spezialisten“ bezahlt, wahrscheinlich indirekt der Steuerzahler?"

So Herr Otto Weber,
die 0,00 Cent/kWh sagen ja nur aus das die Windkraftleute komplett auf die EEG-Vergütung verzichten, also auf eine garantierte Höhe der Einspeise-Vergütung.
Da fallen für alle Endkunden bei diesen Anlagen keine EEG-Kosten an die an die Windradbesitzer wieder gereicht werden.
Die Windkraftanlagenbesitzer verkaufen ihren Strom an der Strombörse oder mit Direktvermarktung, z.B. Verkauf an „Grün-Stromhändler“ usw.

„Außerdem: Durchschnittlicher Zuschlagswert mit 4,66 Cent/kWh“

Außerdem Herr Otto Weber kommen ja nicht die 4,66 Cent/kWh aus dem EEG Topf sondern nur Differenz zum Börsenpreis und der ist bei 3 bis 3,5 Cent/kWh im Durchschnittlich.
So bleiben im EEG noch 1,5 bis 2 Cent/kWh hängen die auf die Endkunden umgelegt werden, erst mal ein Mehrbelastung, Okay.

Nur das 1/3 der Strommenge (aus EEG-Anlagen) die restlichen 2/3 aus konventionellen Kraftwerken um mehr als 50% nach unten ziehen vom Preis ist ja auch kein Geheimnis, hat Herr Hans Diehl bereits mehrfach erläutert.

Ich sage ja:
Entweder 3 Cent/kWh + 7 Cent/kWh EEG = 10 Cent/kWh wo in der Endrechnung sind.
Oder
Strom nur aus Konventionellen Kraftwerke für 10 Cent/kWh wo in der Endrechnung sind.

Einfach nur mal in die Strombörse schauen wenn von den EE-Stromquellen wenig an kWh kommt und sich die Konventionellen Kraftwerke sich den Preis selber machen, da sind 10 Cent/kWh und darüber zu finden.

MfG

Gravatar: Hans Diehl

Otto Weber sagt.
Noch ist ausreichend „konventionelle“ KW-Kapazität vorhanden. Abwarten, wenn dies nicht mehr der Fall ist und sich dieses in einem gravierenden Störfall manifestiert, dann muss der Stromverbraucher zu dem ganzen EE-Absurdium auch noch auf die Schnelle ein Paar „konventionelle“ KW spendieren ohne Rücksicht auf Kosten. Dann geht´s nur darum, wer diese am schnellsten ans Netz bringt.


@ Otto Weber

Schauen Sie mal was Sie weiter oben dem Udo Stemmer geschrieben haben.

Zitat: Immer wieder die gleiche dümmliche Propaganda!! Zitat Ende.


Machen Sie mit dieser Aussage nicht gerade Propaganda ????


So weit mir bekannt ist müssen Kraftwerksstilllegungen genehmigt werden.

Wollen Sie hier den Eindruck erwecken, dass auch nur die Stilllegung eines Kraftwerks genehmigt wird, das noch benötigt wird.???


Wenn im Zuge der Energiewende Störfälle entstehen, kommt das allenfalls daher, weil sich Geschäftemacher auf den, alles so teuer machenden EE Strom stürzen.

Schauen Sie mal hier:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/energieversorgung-in-deutschland-stromhaendler-zocken-fast-bis-zum-blackout-a-815587.html

Zitat: Berlin - Der deutsche Strommarkt wurde bis vor wenigen Tagen durch gefährliche Handelsgeschäfte in die Nähe eines Zusammenbruchs gebracht. Die "Berliner Zeitung" zitiert aus einem Schreiben der Bundesnetzagentur, das die Aufsichtsbehörde am Montag an die verantwortlichen Händler verschickt hat, weil es zu gefährlichen Defiziten im Stromnetz kam. Ein Sprecher der Netzagentur bestätigte SPIEGEL ONLINE den Wortlaut des Briefs.
Darin heißt es, das deutsche Stromnetz habe seit dem 6. Februar zu unterschiedlichen Tageszeiten "erhebliche, über mehrere Stunden andauernde Unterdeckungen verzeichnet". Deshalb sei "im Störungsfall teilweise keine Regelleistung verfügbar gewesen".
Eigentlich sind sie rechtlich verpflichtet, stets so viel Strom aus Kraftwerken einzukaufen, wie ihre Kunden verbrauchen, schreibt die Zeitung weiter. Doch das taten sie laut Bundesnetzagentur massenhaft nicht, sondern verursachten mit "Lastprognosefehlern" den Verbrauch fast der gesamten Regelleistung. Das war offenbar Vorsatz. Mehrere Brancheninsider berichteten der Zeitung, dass es um Profitmaximierung ging.
Auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) ist empört. Energieexperte Holger Krawinkel sagte: "Nicht der Atomausstieg gefährdet die Versorgungssicherheit, sondern die Gier der Marktteilnehmer." Die Bundesnetzagentur droht den Händlern nun mit Konsequenzen. Bei Fehlverhalten sei ein "behördliches Aufsichtsverfahren" möglich.
Zitat Ende.

Wenn viele Versorger zu knapp prognostizieren in der Hoffnung auf billigen Wind und Sonnenstrom am kurzfristigen Spotmarkt, wird auch dieser knapp und es geht ans Eingemachte, sprich Regelenergie.

Da muss der Hebel angesetzt werden, auf dem Wege hin zur Energiewende.

Gravatar: Udo Stemmer

Otto Weber schreibt am 07.05.2018 - 18:39
"EE-Absurdium auch noch auf die Schnelle ein Paar „konventionelle“ KW spendieren ohne Rücksicht auf Kosten. Dann geht´s nur darum, wer diese am schnellsten ans Netz bringt."

Beim Thema „am schnellsten ans Netz“ haben die konventionellen ohnehin bereits verloren.

Das letzte Kohlekraftwerk das an das Netz ging in Deutschland ist doch Moorburg und das hat so ca. 10 Jahre gebraucht vom Projektstart bis das erste kWh gekommen ist.

Und mal schnell überlegen wie schnell man eine PV mit einen Speicher aufbaut, 1, 2, 3, oder doch 6 Tage ?

Noch besser Herr Otto Weber,
in Moorburg kostet das kW Leistung ca. 1770 €/kW und bei der PV sind wir bei ca. 1000 €/kWp und mit einem Speicher kommen nochmal ca. +700 €/kWh drauf.

Noch besser Herr Otto Weber,
konventionelle müssen erst mal 2 bis 3 kWh Brennstoff einkaufen um ein kWh Strom zu bekommen.

Bei PV reich das wenn die PV-Platten das auf dem Dach liegen.

Noch besser Herr Otto Weber,
die kWh haben die Leute gleich an der eigen Steckdose und nicht so wie beim Steinkohlekraftwerke Moorburg in 10 bis 100 km Entfernung.

MfG

Gravatar: Otto Weber

@Udo Stemmer 06.05.2018 - 21:43
>>Bei der Windkraft sind die günstigsten bei genau 0,00 Cent/kWh die man vom EEG bekommt.
„Der niedrigste Gebotswert beträgt 0,00 ct/kWh.“<<

?????????????????????

Immer wieder die gleiche dümmliche Propaganda!!

Mit „Bezuschlagung“ 0,00 ct/kWh müssen die „Konventionellen“ doch immer auskommen

und liefern im Gegensatz zu den untauglichen Zappel- und Teilzeitstrom-Schmarotzern das 100%-ig verbrauchsgerechte Produkt

und müssen obendrein,

ihre Kraftwerke unwirtschaftlich betreiben, um die EE-Untauglichen zwangsweise ohne angemessenen Entschädigung dauernd aus ihrem permanenten Einspeiseversagen rauszuhelfen.

Außerdem: „Durchschnittlicher Zuschlagswert

mit 4,66 Cent/kWh

über dem Wert der ersten Runde“. Die Frage ist, wer die Fehlspekulation der „0,00 ct-Spezialisten“ bezahlt, wahrscheinlich indirekt der Steuerzahler? Wer sind denn die „0,00 ct-Spezialisten“, evtl. Halbstaatliche, EnBW & Co.?

>>KONZERNE BIETEN MIT STRATEGIE:
Nicht zuletzt gehört zur Kalkulation die Höhe der internen Verzinsung, die der Bieter braucht, um sein Kapital zu bedienen. Womöglich liegt hier ein Teil der Erklärung dafür, warum in Deutschland mit EnBW und dem dänischen Dong-Konzern staatlich dominierte Konzerne die niedrigsten Gebote abgaben. Einige Bieter dürften „strategisch“ geboten und betriebswirtschaftliche „Unschärfen“ akzeptiert haben<<.

Noch ist ausreichend „konventionelle“ KW-Kapazität vorhanden. Abwarten, wenn dies nicht mehr der Fall ist und sich dieses in einem gravierenden Störfall manifestiert, dann muss der Stromverbraucher zu dem ganzen EE-Absurdium auch noch auf die Schnelle ein Paar „konventionelle“ KW spendieren ohne Rücksicht auf Kosten. Dann geht´s nur darum, wer diese am schnellsten ans Netz bringt.

Gravatar: Dirk S

@ Otto Weber

Zitat:"„erst mal alle WKAn im Windpark“ (Leistung z. B.: 10-20 x 3MW = 30-60 MW) würden an einem windreichen Tag z. B. die Hälfte Überschuss-Energie produzieren, wäre: 360 MWh – 720 MWh, die zu speichern wäre. "

Mit Kurzzeitspeicherung meine ich, dass die unvermeidlichen kurzzeitigen Schwankungen ausgeglichen werden. Man sollte natürlich zusehen, dass man den Strom dann auch in Verbrauch bekommt oder in Mittelfrist-Speichern (z.B. für die Nacht) eingelagert bekommt.

Zitat:"Preis für einen solchen „zentralen (Kurzzeit-) Speicher“: (reine Batterie-Anlage--Kosten m. W. z. Zt. 625 €/kWh) ergäbe 225 – 450 Mio. €/Windpark."

Derzeit bekommen Sie einen Bleiakku 12V / 100 Ah (= 1,2 kWh) für unter 100 €, mit ein bisschen Schaltungs- und Steuertechnik werden Sie da kaum über 110 € kWh kommen. Wobei ich vor Ort nur Strom für wenige Minuten Speichern würde. Sagen wir mal 10 Minuten, dann kämen wir auf eine Kapazität von 10.000 kWh, also ungefähr 1 Mio pro Speicher.

Wobei mir persönlich da eher ein Kondensatorspeicher mit einen Stützzeit von einigen Sekunden am Windpark vorschweben würde, um die Kurzzeitschwankungen rauszubekommen und den Erzeugungsgang zu glätten. Eine längere Speicherung würde in den alten Kraftwerkshallen vornehmen, das spart man schon mal das Geld für die Gebäude (Umbau ist billiger als Neubau) und kann größere, effizientere und billigere Speichersysteme einsetzen. Da wären auch Thermospeicher denkbar, die dann notwendigen Turbinen und Generatoren hätte man ja schon vor Ort. Daher meine Idee mit den alten Kraftwerken als zentrale Verteilpunkte, die sie ja ohnehin sind.

Zitat:"Wieviele Windparks gibt’s in Deutschland"

Es gab in DE Ende 2017 28.675 WKAn. Was die Anzahl der Windparks betrifft, finde ich auch die Schnelle nichts. Wenn wir aber mal annehmen, dass alle WKAn in Windparks wären und die Durchschnittsgröße 10 WKAn beträgt, wären wir bei nicht ganz 3000 Windparks.

Zitat:"Wieviele Windparks gibt’s in Deutschland bzw. wieviele sind bei EE-VOLLDECKUNG erforderlich?"

Für eine EE-Volldeckung? DE hatte im Jahr 2015 ~ 26.000 WKAn und die erzeugten 11 % des gesamten Stromes (https://www.foederal-erneuerbar.de/landesinfo/bundesland/D/kategorie/wind/ausgabe/drucken), macht also ~ 10 mal Anzahl der WKAn = 260.000. Sind natürlich nicht so viele, da man gerade für den Tagbetrieb Solaranlagen nutzen kann, die den höheren Tagesstrombedarf liefern können. Dazu kämen noch die 2 Verbindungen (1 in Bau, die andere in Planung) nach Norwegen, die jeweils etwa 10% unseres Strombedarfes decken können, vor allem den ansonsten sauteuren Nachtstrom.

Zitat:"HGÜ`s sind Punkt zu Punkt Verbindungen, die sich bei großen Entfernungen und Leistungen lohnen, mit aufwendigen Stationen am jeweilige Anfang und Ende der Verbindung."

Genau. Die Windparks liefern direkt an einen zentralen Knoten- und Verteilpunkt. HGÜ, weil weniger Energieverlust / Wandelungsverluste und weil man dann Kondensatoren als Kurzzeitspeicher in den Windparks (sollen in meinem Konzept ja nur Sekundenschwankungen ausgleichen) einsetzen könnte. Zumal sich die Windparks vor allem in Norddeutschland konzentrieren, damit der Süden nicht von Windstrom abgeschnitten ist, benötigt man ohnehin HGÜ-Leitungen.
Wenn man bereit ist, höhere Wandelungsverluste in Kauf zu nehmen, kann man in weiten Teilen auch auf HGÜ verzichten. Dann müsste man eigentlich nur noch einige HGÜ-Verbindungen für eine leistungsfähige Nord-Süd-Verbindung neu bauen.

Zitat:"Kosten habe ich gerade nicht zur Hand; ist aber auch nicht wenig."

Kost nicht wirklich viel mehr als normale Hochspannungsleitungen. Kosten jeweils um die 1,5 Mio / km bei oberirdischer Bauweise, unterirdisch so um die 10 Mio / km. Wenn die Infrastruktur vorhanden ist, sind die Umstellungskosten gering, am meisten kosten die Masten und Leitungen. Vieles davon kann man weiterverwenden.

Zitat:"Was kostet „Ihr“ Konzept so überschläglich????"

Keine Ahnung, aber echt größer 0. Vieles davon wird man noch investieren müssen, wenn man mal 100% EE erreichen will, da führt kein Weg dran vorbei.

Zitat:"Stromerzeugung und Stromverteilung (Netz) sind bereits getrennt!!"

Wir reden aneinander vorbei, denn ich für meinen Teil würde jedes Netz, egal ob Strom oder Telekommunikation oder Straße oder Schiene in Staatshand sehen wollen. So was ist Infrastruktur und das sollte aus meiner Sicht in der öffentlichen Hand liegen. Refinanzierung durch Nutzungsgebühren. Kam wohl nicht so richtig rüber.

Zitat:"Habe keine Zeit, auch nur schnell Ihre Kommentare gelesen."

Dann Danke für die Replik.

Zitat:"Habe auf die Schnelle verrechnet oder Ihre Ausführungen nicht richtig verstanden?"

Nö, eigentlich nicht. Kleine Missverständnisse sind normal und vielleicht bin ich auch etwas mehr in der Materie drin. Ich gebe ja zu, dass ich es nicht als meine Aufgabe ansehe, alles genau durchzurechnen. Sagen wir mal, ich möchte die Debatte verbessern und fruchtbarer machen.

Strömende Grüße,

Dirk S

Gravatar: Udo Stemmer

Den Herren Otto Weber, Hand Meier und Co sei dieser Artikel wärmstens empfohlen:

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Ausschreibungen/Ausschreibungen_node.html

Das ist von der Bundesnetzagentur und nicht von http://www.achgut.com

Bei der Windkraft sind die günstigsten bei genau 0,00 Cent/kWh die man vom EEG bekommt.
„Der niedrigste Gebotswert beträgt 0,00 ct/kWh.“

https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2018/20180427_Offshore.html

Sind Sie Herr Otto Weber oder Herr Hand Meier der Meinung das man ein Kohlekraftwerk neu errichten kann das sich nur vom Börsenstrompreis refinanzieren kann ?

MfG

Gravatar: Hans Diehl

Herr Meier an der Energiewende und den Erneuerbaren liegt das mit dem Strompreis aber nicht, wie ich Ihnen schon einige mal an Hand von Daten und Fakten deutlich gemacht habe.


Sie wissen doch, ein Durchschnittshaushalt wird mit etwa 220 bis 240 Euro im Jahr durch die EEG Umlage belastet, und wer zu den Anbietern wechselt die die, durch die EE halbierten Strom Beschaffungskosten an seine Kunden weiter gibt, kann mehr als 300 Euro im Jahr sparen.


Siehe hier:
http://www.iwr-institut.de/images/seiteninhalte/presse/grafiken/strompreis_terminmarkt.png

Tut mir leid für den Herrn Weber, dass ich mich wiederholen muss, liegt aber an Ihnen und Ihren Koalitionspartnern, wenn Sie Tatsachen zum wiederholten male nicht zur Kenntnis nehmen.

Gravatar: Hans Diehl

@ Otto Weber
Sie lesen meine Beiträge also doch, sonst könnten Sie das ja nicht beurteilen.

Nein Herr Weber, Sie müssen die nicht unbedingt lesen, Sie sollen sich nur mit der Realität vertraut machen, damit Sie nicht ständig auf dem Stand von Gestern diskutieren müssen.

EON und RWE lassen grüßen. Beschäftigen Sie sich mal mit deren neuen Geschäftsmodellen, das verhilft Ihnen zu neuen Erkenntnissen.

Gravatar: Otto Weber

@Hans Diehl 04.05.2018 - 10:40

Ihre „Beiträge“ lesen ?????????

Das ist ja genauso, wie eine kaputte Schallplatte dauernd aufzulegen, die stereotyp immer wieder dieselbe schon abgewetzte Stelle abspielt.

Gravatar: Hans Diehl

Herr Otto Weber.

Ihre Betrachtung ist – ähnlich wie die des Hand Meier – die eines Kernenergieveteranen, und von Gestern. Die Spezialisten der Neuzeit haben längst die Zeichen – genauer gesagt die Vorteile – der Energiewende, erkannt und entsprechende Geschäftsmodelle entwickelt, siehe die neuen von EON und RWE.


Würden Sie die Beiträge lesen , für die Sie keine Zeit verschwenden wollen, und sich eingehender mit der Realität beschäftigen, kämen Sie zwangsläufig an neuen Erkenntnissen nicht mehr vorbei.

Gravatar: Otto Weber

@Dirk S 25.04.2018 - 16:59
„Wobei sich auch vielleicht etwas mit Speichern machen lassen würde, erst mal alle WKAn im Windpark auf den zentralen (Kurzzeit-) Speicher, von dort per HGÜ zum alten Zentralkraftwerksstandort (mit Mittelzeitspeicher) und von dort ins vorhandene lokale Netz“.

???????????????????????

„erst mal alle WKAn im Windpark“ (Leistung z. B.: 10-20 x 3MW = 30-60 MW) würden an einem windreichen Tag z. B. die Hälfte Überschuss-Energie produzieren, wäre: 360 MWh – 720 MWh, die zu speichern wäre. Preis für einen solchen „zentralen (Kurzzeit-) Speicher“: (reine Batterie-Anlage--Kosten m. W. z. Zt. 625 €/kWh) ergäbe 225 – 450 Mio. €/Windpark.

Wieviele Windparks gibt’s in Deutschland bzw. wieviele sind bei EE-VOLLDECKUNG erforderlich?

Dann: „von dort per HGÜ zum alten Zentralkraftwerksstandort“????????

HGÜ`s sind Punkt zu Punkt Verbindungen, die sich bei großen Entfernungen und Leistungen lohnen, mit aufwendigen Stationen am jeweilige Anfang und Ende der Verbindung. Kosten habe ich gerade nicht zur Hand; ist aber auch nicht wenig.

„Gibt's natürlich nicht für kleines Geld, das kost' was“

Was kostet „Ihr“ Konzept so überschläglich????

- - - - - - - - - - - - - - -

Zitat:"Um hier etwas zu ändern, muß man unternehmerisch das Netz von den Kraftwerken trennen."
@Dirk S 25.04.2018 - 16:59: >>Sehe ich auch so und das nicht nur beim Stromnetz<<

????????????????????

Stromerzeugung und Stromverteilung (Netz) sind bereits getrennt!!

Auf jeden Fall ist es ein Skandal, dass Ausländer (sogar Staatsunternehmen) sich am deutschen Stromnetz dumm und dämlich verdienen können und dem deutschen Bürger, der dies alles finanziert, wird dies nicht ermöglicht (z. B. über eine Art gemeinnützige Gesellschaft).

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/chinesischer-staatskonzern-steigt-in-ostdeutsches-stromnetz-ein-15440334.html

PS: Habe keine Zeit, auch nur schnell Ihre Kommentare gelesen. Diehl, HPK & Co. ist ja reine Zeitverschwendung!

Habe auf die Schnelle verrechnet oder Ihre Ausführungen nicht richtig verstanden?

MfG

Gravatar: Dirk S

@ Udo Stemmer

Zitat:"Ist der Nissan Leaf ein E-Auto das den Namen auch verdient ?"

Der Nissan Leaf ist ein E-Auto, das bereits in der 2. Generation angeboten wird. Wir können also davon ausgehen, dass er diesen Namen verdient.

Zitat:"Also ca. 400 km sollte ein E-Auto schaffen am Stück."

Warum? Der Großteil der europäischen Autokunden werden auch mit 200 km gut leben können. Die Amis benötigen mehr Reichweite, bedingt durch die großen Strecken dort. Aber im kleinräumigen Europa geht es auch mit weniger. 200 km ist für Europa ein guter Wert. Wer längere Strecken fährt, nimmt ohnehin einen Diesel.

Zitat:"Nissan Leaf mit 40 kWh-Akku ist doch etwas bescheiden."

Der Akku ist das teuerste Einzelteil eines E-Autos. Also versucht man den so klein wie gerade noch möglich zu halten. Dazu kommt noch: Beim Neuwagen hat der 40kWh, im Laufe der Zeit verliert der langsam aber sicher an Kapazität (wie schnell ist von der konkreten Akkutechnik und der Akkupflege abhängig).

Zitat:"Ich denke das in einigen Jahren so 80 bis 100kWh eigentlich Standard sind."

Oder auch nicht. Verbesserungen in der Akkutechnik wird man eher zur Reduktion des Verkaufspreises nutzen.

Zitat:"Bei der TenneT-Regelzone sollen ja Kosten in 2017 von knapp einer Milliarde Euro auflaufen, da gibt es was zum verteilen an die Leute die, die Autoakkus bereitstellen."

Die dürften mit stationären Akkusystemen besser bedient sein. Schon allein, weil die Kapazität verlässlich zur Verfügung steht. Ein weiterer Vorteil: Man kann dann regenerierte Auto-Akkus nutzen, die sonst zum größten Teil im Müll landen würden.

Zitat:"„Schon etwa 5000 Elektrofahrzeuge könnten demnach einen substanziellen Beitrag dazu leisten, Netzschwankungen auszugleichen.“ "

Und das gleiche können auch stationäre Akkus bei geringeren Kosten leisten. Oder mit hochkapazitiven Kondensatoren.

Zitat:"bei Akkus und Stromnetz stabilisieren, da reden wir nicht über TW sondern über wenige Hundert Megawatt, vielleicht mal in der Zukunft von bis zu einem GW und auch nur über sehr kurze Zeiten."

3 Punkte:
1.) Schön, dass auch Sie langsam mal verstehen, dass eine Stabilisierung und Speicherung von Tagstrom nötig ist.
2.) Für Kurzzeitstabilisierung würde ich eher zu Kondensatoren greifen. Die grundlegende Technik ist da, wäre nur eine Spezialentwicklung, die zu machen wäre.
3.) Die Nutzung von Autoakkus in E-Autos war so eine Idee aus der Frühzeit der Energiewende: Hört sich erst mal gut an, ist aber unausgegoren. Und man sollte die Idee auch da lassen, wo sie entstanden ist: In der Vergangenheit.

Zitat:"Deutsche pendeln im Schnitt rund 17 Kilometer zur Arbeit und das schlaft auch ein Nissan Leaf noch wenn die Akku 80% voll ist beim Start."

Der Stromer bringt gerade da Vorteile, wo längere Strecken zu pendeln sind. Bei 17 km täglicher Pendelstrecke wird man kaum den Mehrpreis eines Stromers gegenüber einem Benziner einsparen können. Bei Kurzstreckenpendlern müsste man schon Verbrenner generell in Städten verbieten, damit für die E-Autos attraktiv werden. (Ein E-Up kosten mehr als 10.000€ mehr als ein Benziner, das macht bei 6l / 100 km und 1,50€ / Liter mehr als 100.000 km bis der Mehrpreis erreicht ist.)

Zitat:"Eigendeich sollte oder kann das ja auch so sein das das E-Auto auch am Arbeitsplatz an der Steckdose hängt, muss ja nicht zwingend nur zuhause aufgeladen werden."

Wahrscheinlich wird eher am Arbeitsplatz geladen werden, denn Zuhause. Schon allein, weil man tagsüber auf Solarstrom zurückgreifen kann. E-Autos nachts mit Strom aus Kohlekraftwerken aufzuladen ist ökologisch eher eingeschränkt sinnvoll.
(Übrigens wäre es zumindest bei Innenstadtarbeitsplätzen sinnvoller, den ÖPNV zu verbessern und attraktiver zu machen.)

Zitat:"Pendler mit einem einfachen Arbeitsweg von mehr als 50 Kilometer sind nur ca. 6,2 Prozent."

Die wären aber eine Zielgruppe, für die sich ein E-Auto wirklich lohnen könnte (die Rechnung vom UP dürfte für fast alle Modelle passen, erst täglich lange Strecke lohnt sich). Auch wenn wahrscheinlich die Masse der E-Autos als Fünftwagen in der Garage neben der E-Klasse, dem SUV, dem 911er und dem Lupo 3L versauern dürfte.

Zitat:"Die ca. 100 km am Tag schlaft auch ein Nissan Leaf mit 80% Akkuleistung."

Kein Pendler wird auf Reserve fahren wollen. Eine Sperrung, ein größerer Umweg oder eine Mehrbelastung im Winter (bei abnehmender Leistungsfähigkeit des Akkus, wenn nicht geheizt wird) und schon steigt der Stresslevel. Da ist lieber jeder mit ausreichender Reserve unterwegs. Und an die wollen Sie ja ran.
Ach ja, wenn mir 80% der nominellen Akkuleistung reichen, dann lade ich den ohnehin nur bis dahin auf. Lithium-Akkus fühlen sich in ihrer Komfortzone von 20% bis 80% Ladung am wohlsten. Wenn ich als Autobesitzer meinen Akku immer in der Zone halten kann, dankt der mir das mit einem langen Leben.
Ist nicht mal Spezialwissen, kann man sich recht einfach aneignen ( http://www.tomshardware.de/elektro-auto-akku-e-cars-haltbarkeit-lebensdauer,testberichte-242096.html#p2 ).

Zitat:"Im WLTP-Zyklus hat der Nissan Leaf 285 Kilometer Reichweite geschafft."

Schön. Nur das das ein Testzyklus zur Verbrauchsermittlung ist und nicht zur Reichweitenermittlung. Sie dürfen sich sicher sein, dass auch da alle herumquaken werden, dass der Test ihre Nutzung nicht abbildet und ihr Auto mehr verbraucht bzw. eine niedrigere Reichweite hat. Mal abgesehen davon, dass Sie sich bei voller Ausnutzung der maximalen Reichweite den Akku kaputt machen.

Zitat:"Das ist gar nicht mal so weit von der Realität entfernt: Im Test sank die Akkuanzeige nach 120 Kilometern flotter Fahrt auf 45 Prozent."

Was bei der Unsicherheit der Akkuanzeige so um die 200 km (2,18 km bei 1 Prozent Akkuentladung) ergibt.

Zitat:"wenn Sie 60km Pendelstrecke haben, also 120km am Tag fahren, so geht das auch mit einem Nissan Leaf wenn die Akku nur noch 80% beim Start zur Arbeit ist."

Was ich, wie wohl die meisten Pendler dennoch nicht tun würde, weil man einfach nicht liegenbleiben will. Allen möglichen Verlockungen zum Trotz. Wie schon geschrieben, ein E-Auto lohnt sich für Fernpendler in erster Linie durch die niedrigeren "Kraftstoffkosten".
Und auch wenn ich mit 80% Ladung (bei Entladung bis auf 20%) gut durchkomme, dann lade ich lieber nur bis 90%. Lebt der Akku länger. Soviel werden die nicht zahlen, als dass sich die Akkupflege nicht lohnt.

Zitat:"Das ist doch nur eine Frage in welcher Höhe man seine Akkukapazität vergütet bekommt.
Das muss man sich eben durchrechnen ob am Ende, wieder ein neuer Akku herauskommt für die Nutzung als „Akkukapazitäts-Netzspeicher“ oder nur ein Zuschuss zum neuen Akku."

Je nach Hersteller und Modell liegt ein Akku bei mal eben locker 5000.-€ (oder mehr). Oder man hat ein Akku-Leasing Modell (Renault) mit einer begrenzten Fahrstrecke, bei der eine zusätzliche Nutzung aller Wahrscheinlichkeit untersagt sein wird.
Dann können Sie sich überlegen, wie hoch die Vergütung sein müsste, damit sich das für den Besitzer lohnt. Womit wir wieder bei der Tatsache wären, dass stationäre Speicher am Ende billiger sein werden.
Zitat:"Die Stadionähren Akkus können sich ja nur über die Strompreise und Netzstabilisierung refinanzieren und müssen auch erst mal vorfinanziert werden."

Nun ja, sind nun mal Kosten, die durch die EEn anfallen. Dass die vorher verschwiegen wurden, steht auf einem anderen Blatt.

Zitat:"Bei den Akkus auf Rädern kann man ja noch zusätzlich von A nach B fahren."

Bei stationären Akkus kann man auch Technologien nutzen, die
a) schwerer sind, weil man nicht auf Gewicht achten muss und
b) für die Anwendung geeigneter und umweltfreundlicher sind.
Bei Autos-Akkus ist das wichtigste Kriterium das Verhältnis Ladung / Gewicht. Bei stationären Akkus die Speicherkapazität pro Volumen und Kosten. Das Gewicht ist unerheblich.

Ach ja, was wollen die Energieversorger machen, wenn sie gerade Energie brauchen, aber zu wenige Autoakkus zur Verfügung stehen, weil gerade Feierabendzeit ist und DE auf den Straßen im Stau steht? Mobile Akkus sind nur dann sinnvoll einsetzbar, wenn man überschüssige Energie loswerden will. Und zwar nur in eine Richtung, in die Akkus rein.

Zitat:"Die Fähigkeit zum bidirektionalen Laden wir in Zukunft ohne hin in den E-Autos vorhanden sein, das die Leute auch wieder den eingelagerten z.B. PV-Strom herausnehme können aus den Auto-Akku oder sich Strom mit „nach Hause“ nehmen können."

Wird sich zeigen, ob das wirklich eine wichtige Eigenschaft sein wird. Denn wer eine PV-Anlage mit Ladeoption für E-Autos hat, der wird seine Anlage für kleines Geld eher in Richtung eines Umschaltsystems Auto / interner Akku erweitern. Und Strom von der Ladestation "mit nach Hause zu nehmen", nun ja, sagen wir mal, in einem Industrieland sollte das eher eine Nischenanwendung sein. Zumal der Strom an der Ladestation schon allein wegen der Ladeverluste teurer als der aus der Steckdose sein dürfte.

Zitat:"Der einzige Aufwand ist es das Software mäßig mit einzubinden mit der Netzstabilisierung, einmal das Programm geschrieben kann man das dann tausendfach nutzen. "

Der Aufwand ist definitiv höher als nur mal eben eine App zu schreiben. Zuerst benötigt man ein bidirektionales Akkuanbindesystem, das extra kostet, dann eine entsprechende Datenübertragung und dann irgendwann die Steuersoftware (eigentlich 2: eine fürs Akkusystem und eine für die Steuerung der Netzfunktion und die Synchronisierung der verschiednen Akkusubnetze). Alles schön kompliziert, mit einer erwartbar schlechten Standardisierung (jeder Hersteller und Versorger wird sein eigenes System machen) und dazu noch alles datentechnisch unsicher. Ach ja, die Hardwareinvestitionen werden natürlich mein Autobesitzer liegen…

gespeicherte Grüße,

Dirk S

Gravatar: Dirk S

@ Hans Diehl

Zitat:"Und was ist wenn die Schwiegermutter einen Verbrenner als Zweit oder Erstwagen gesponsert hat ????"

Dann lohnt sich vermutlich die Erbschleicherei. ;-)

Schwiegermutterfreie Grüße,

Dirk S

PS: Eva war laut Bibel die erste Schwiegermutter. Und nun wissen wir auch, was das Paradies asgemacht hat: Es gab keine Schwiegermutter! ;-)

Gravatar: Hans Diehl

Dirk S. sagt.

Das beste Argument für einen Stromer ist doch, wenn die Schwiegermutter weiter entfernt wohnt, als der Wagen Reichweite hat. Dann ist der wirklich unschlagbar. :-)


@ Dirk

Und was ist wenn die Schwiegermutter einen Verbrenner als Zweit oder Erstwagen gesponsert hat ????

Gravatar: Udo Stemmer

Dirk S schreibt am 27.04.2018 - 13:59
„Und damit das alles nicht zu theoretisch klingt: Wenn ich meine Pendelstrecke von ~ 60 km nicht per ÖPNV sondern per Leaf pendeln würde, dann würde ich mit einer Akkuladung (bei 80% Autobahn) ungefähr einmal hin und zurück kommen.2

Deutsche pendeln im Schnitt rund 17 Kilometer zur Arbeit und das schlaft auch ein Nissan Leaf noch wenn die Akku 80% voll ist beim Start.

Eigendeich sollte oder kann das ja auch so sein das das E-Auto auch am Arbeitsplatz an der Steckdose hängt, muss ja nicht zwingend nur zuhause aufgeladen werden.

Pendler mit einem einfachen Arbeitsweg von mehr als 50 Kilometer sind nur ca. 6,2 Prozent.
Die ca. 100 km am Tag schlaft auch ein Nissan Leaf mit 80% Akkuleistung.

Im WLTP-Zyklus hat der Nissan Leaf 285 Kilometer Reichweite geschafft.
Das ist gar nicht mal so weit von der Realität entfernt: Im Test sank die Akkuanzeige nach 120 Kilometern flotter Fahrt auf 45 Prozent.

Quelle:
http://www.autobild.de/artikel/nissan-leaf-2018-11768681.html

So Herr Herr Dirk S,
wenn Sie 60km Pendelstrecke haben, also 120km am Tag fahren, so geht das auch mit einem Nissan Leaf wenn die Akku nur noch 80% beim Start zur Arbeit ist.

#

Dirk S schreibt am 27.04.2018 - 13:59
„Und mal abgesehen davon, dass man bei intensiver Nutzung eines E-Autos diesen nicht als allgemeinen Speicher genutzt sehen will: Selbst wenn nur 10% bis 20% der Akkukapazitätals Netzspeicher genutzt werden sollten, bleibt es sinnfrei.“

Das ist doch nur eine Frage in welcher Höhe man seine Akkukapazität vergütet bekommt.
Das muss man sich eben durchrechnen ob am Ende, wieder ein neuer Akku herauskommt für die Nutzung als „Akkukapazitäts-Netzspeicher“ oder nur ein Zuschuss zum neuen Akku.

#

Dirk S schreibt am 27.04.2018 - 13:59
Selbst wenn nur 10% bis 20% der Akkukapazitätals Netzspeicher genutzt werden sollten, bleibt es sinnfrei. Um 4 bis 8 kWh zu speichern wäre der Aufwand viel zu hoch. Da ist es sinnvoller, entsprechende Akkus gleich neben die Solaranlagen oder die WKAn zu packen.

Wenn schon Akku dann gleich auf Räder stellen.
Die Stadionähren Akkus können sich ja nur über die Strompreise und Netzstabilisierung refinanzieren und müssen auch erst mal vorfinanziert werden.
Bei den Akkus auf Rädern kann man ja noch zusätzlich von A nach B fahren.

Nehmen wir mal an das der Netzbetreiber 5 kWh einlagert für -10 Cent/kWh und für 12 Cent wieder zurück ins Netz schiebt macht das ca. 1 € den sich Netzbetreiber und E-Autobesitzer teilen können.

„der Aufwand viel zu hoch“
Die Fähigkeit zum bidirektionalen Laden wir in Zukunft ohne hin in den E-Autos vorhanden sein, das die Leute auch wieder den eingelagerten z.B. PV-Strom herausnehme können aus den Auto-Akku oder sich Strom mit „nach Hause“ nehmen können.

Der einzige Aufwand ist es das Software mäßig mit einzubinden mit der Netzstabilisierung, einmal das Programm geschrieben kann man das dann tausendfach nutzen.

MfG

Gravatar: Udo Stemmer

Hand Meier schreibt am 25.04.2018 - 18:11
„Jede Wette die bunkern Schmiergeldmillionen auf anonymen Briefkastenkonten, um später im Bermuda-Dreieck abzutauchen.“

**** Wenn Sie Fake News verbreiten. *****

Dann Bitte mal eine Quellenangabe machen zu den Briefkastenkonten, ich warte Herr Hand Meier.

Ach, Briefkastenkonten ist das nicht E.on gewesen die einige Millionen am Finanzamt vorbei geschleust haben.

„Für Zinserträge von über 130 Millionen Euro zahlte E.ON in Luxemburg nur 1.575 Euro an Steuern.“

Quelle:
http://www.udo-leuschner.de/energie-chronik/141102.htm

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/luxemburg-steuern-101.html

MfG

Gravatar: Udo Stemmer

Dirk S schreibt am 27.04.2018 - 13:59
„Wollen wir uns für die weitere Betrachtung am real erwerbbaren neuen Nissan Leaf orientieren?“

Ist der Nissan Leaf ein E-Auto das den Namen auch verdient ?

Also ca. 400 km sollte ein E-Auto schaffen am Stück.

Nissan Leaf mit 40 kWh-Akku ist doch etwas bescheiden.
Ich denke das in einigen Jahren so 80 bis 100kWh eigentlich Standard sind.


TenneT und, mit Nissan haben doch Aktuell einen Versuch gestartet mit E-Autos um das Stromnetzes zu stabilisieren.
Bei der TenneT-Regelzone sollen ja Kosten in 2017 von knapp einer Milliarde Euro auflaufen, da gibt es was zum verteilen an die Leute die, die Autoakkus bereitstellen.

Quelle:
https://www.tennet.eu/de/news/news/tennet-the-mobility-house-und-nissan-arbeiten-gemeinsam-an-stabilisierung-des-stromnetzes-1/


„Bei einer Entspeicherung würden immer nur wenige Prozent der Batterieladung genutzt“

„Schon etwa 5000 Elektrofahrzeuge könnten demnach einen substanziellen Beitrag dazu leisten, Netzschwankungen auszugleichen.“

Quelle:
https://www.welt.de/wirtschaft/article174484046/Energiewende-Nissan-stabilisiert-deutsches-Stromnetz.html

Herr Dirk S,
bei Akkus und Stromnetz stabilisieren, da reden wir nicht über TW sondern über wenige Hundert Megawatt, vielleicht mal in der Zukunft von bis zu einem GW und auch nur über sehr kurze Zeiten.

MfG

Gravatar: Dirk S

@ Udo Stemmer

Zitat:"Gerade mal ca. 300 Stunden im Jahr fährt ein Auto und am ca. 8400 Stunden steht das irgendwo und da kann das auch 8000, 7000, 6000, 5000 ….. 2000 Stunden an der Steckdose ein."

Sie vergessen die Ladezeit des Akkus und dass nicht jeder Mensch neben seiner Arbeit wohnt. Gerade für Pendler auf längerer Strecke bietet sich der E-Antrieb an, durch die Einsparungen beim Strom gegenüber Benzin / Diesel amortisieren sich die Mehrkosten recht schnell und man wird auf absehbare Zeit nicht von Umweltfahrverboten belästigt.

Außerden vergessen Sie den Akkuverschleiß, der unweigerlich auftritt und auch von den Lage- bzw- Entladeströmen abhängt (je höher destto verschleißender).

Wollen wir uns für die weitere Betrachtung am real erwerbbaren neuen Nissan Leaf orientieren? Mit den Zahlen von Nissan? https://www.nissan.de/fahrzeuge/neuwagen/leaf/reichweite-aufladen.html

Zitat:"Die fahren ja nicht mit einem fast leeren Akku lost, da reden wir über -10 oder -20%."

Reichweite Nissan Leaf (40 kWh-Akku) ~ 200 km bei 20 kW Motorleistungsaufnahme. Wenn man schneller fährt, natürlich weniger (höhere Leistungsaufnahme). Macht bei -10% -20 km, bei -20% -40 km Reichweite. Wirkt doch plötzlich ganz anders.
Viele Pendler kommen mit einer Akkuladung in eine Richtung und müssten ihren Akku wieder voll genug für die Heimfahrt laden. Wenn nicht, bleibt man unterwegs liegen und das wird keiner riskieren wollen.
Ladezeiten: ~8,5 Stunden für 100% Ladung 6,6 kW , an einer Steckdose mit 2,3 kW sind das dann laut Nissan ~17 Stunden für 100% Ladung.

Und damit das alles nicht zu theoretisch klingt: Wenn ich meine Pendelstrecke von ~ 60 km nicht per ÖPNV sondern per Leaf pendeln würde, dann würde ich mit einer Akkuladung (bei 80% Autobahn) ungefähr einmal hin und zurück kommen. Und da ich, wie die meisten Deutschen nicht in einer Einfamilenhaussiedlung wohne, würde ich den Wagen bevorzugt während meiner Arbeitszeit an einer entsprechenden Ladestation aufladen und nicht über Nacht am Laternenpfahl (der keine Steckdose hat).

Und mal abgesehen davon, dass man bei intensiver Nutzung eines E-Autos diesen nicht als allgemeinen Speicher genutzt sehen will: Selbst wenn nur 10% bis 20% der Akkukapazitätals Netzspeicher genutzt werden sollten, bleibt es sinnfrei. Um 4 bis 8 kWh zu speichern wäre der Aufwand viel zu hoch. Da ist es sinnvoller, entsprechende Akkus gleich neben die Solaranlagen oder die WKAn zu packen. Zumal es für stationäre Speicher auch geeignetere Akkutechnologien gibt.

Zitat:"Wenn dann doch mal 2 oder 4 X im Jahre ein Fahrt über 400km angesagt ist dann muss man eben voll tanken den Akku, macht man ja mit den Benziner auch wenn man in den Urlaub fährt."

Bei einem 40 kWh-Akku und 20 kW Leistungsaufnahme? Da fährt mal entweder mit der Bahn oder fliegt. Oder leiht sich das SUV vom Schwager.

Das beste Argument für einen Stromer ist doch, wenn die Schwiegermutter weiter entfernt wohnt, als der Wagen Reichweite hat. Dann ist der wirklich unschlagbar. :-)

Reichweitenfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: Udo Stemmer

Dirk S schreibt am 26.04.2018 - 15:17
„Die Idee ist eigentlich unsinnig, zumal die ja auch mal ab und zu mit dem Ding unterwegs sind und nicht mit fast leerem Akku losfahren wollen.“

Gerade mal ca. 300 Stunden im Jahr fährt ein Auto und am ca. 8400 Stunden steht das irgendwo und da kann das auch 8000, 7000, 6000, 5000 ….. 2000 Stunden an der Steckdose ein.

Die fahren ja nicht mit einem fast leeren Akku lost, da reden wir über -10 oder -20%.

Wenn dann doch mal 2 oder 4 X im Jahre ein Fahrt über 400km angesagt ist dann muss man eben voll tanken den Akku, macht man ja mit den Benziner auch wenn man in den Urlaub fährt.

MfG

Gravatar: Udo Stemmer

die Vernunft schreibt am 26.04.2018 - 10:21
„Eine kWh Edelenergie Strom ist etwa 3 X so teuer in der Erzeugung, wie die Erzeugung von Wärme“

Da mach ich dann was falsch und das bereits seit Jahren.

1 kWh Wärme von meiner Ölheizung kostet so ca. 6 Cent.

1 kWh Wärme das ich von meiner alten PV mit den Heizstab in den Wärmespeicher schiebe kostet noch 1 bis 2 Cent/kWh.

Zumindest bei mir ist Strom aus der 3 X so günstig wie Wärme aus der Ölheizung.

MfG

Gravatar: Udo Stemmer

Heinz Becker schreibt am 25.04.2018 - 08:09
„Bis zur Widerlegung gilt dazu das "Kosten-Energie-Äquivalenz-Gesetz" von Dr. Heinz Schütte, der berechnet, dass die CO2-Emissionen in der Gesamtkette des aktuellen globalen Energie-Mix durch die deutsche "Energiewende" unweigerlich weiter steigen werden.“

Herr Heinz Becker,
beim Strom ist das CO2 gesunken von ca. 730g/kWh runter auf ca. 530g/kWh und bei den Gesamtmengen von ca.360 Mio.t runter auf 280 Mio.t bei der Deutschen Stromversorgung.

Obwohl das sich eine AKWs verabschiedet haben und diese Strommengen die erneuerbaren auch noch mit übernommen haben.

Bringen Sie doch mal die Zahlen und die Quelle von Ihren Herrn Dr. Heinz Schütte ?

Quelle: Umweltbundesamt
https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energieversorgung/strom-waermeversorgung-in-zahlen?sprungmarke=Strommix#Strommix

PS
„Danke, Herr Limburg, dass Sie und EIKE unermüdlich gegen den CO2-Betrug, gegen die Ökofanatiker und den ökoindustriellen Komplex ankämpfen.“

Ja, Ja Herr Heinz Becker,
bei EIKE kann das Herr Dipl. Ing. Michael Limburg ja schön machen, da Beiträge die nicht in das Konzept von Herrn Dipl. Ing. Michael Limburg und auch EIKE passen der Zensur unterliegen und erst gar nicht veröffentlicht werden.

Gravatar: Dirk S

@ die Vernunft

Zitat:"Die Energieversorger wollen als Speicher die E- Autos von Privatpersonen nutzen,"

Die Idee ist eigentlich unsinnig, zumal die ja auch mal ab und zu mit dem Ding unterwegs sind und nicht mit fast leerem Akku losfahren wollen. Mal abgesehen davon, dass es inzwischen recht effektive stationäre Akkutechnologien gibt, die mobil Nutzbaren überlegen sind. Oder man nimmt regenerierte, nicht mehr so ganz leistungsfähige Autoakkus. Stationär sind Volumen und Gewicht nicht mehr danz so wichtig. Steht auch was im neuen Spektrum, auch wenn da vor allem Autoakkus beschrieben werden.

Zitat:"Wenn nicht grade Wartungsarbeiten am Kohlekraftwerk Rostock durchgeführt werden, ist dieses auch im Sommer (kein Fernwärmebedarf) ständig am Netz, obwohl es im Norden schon zuviel Wind- und Ökostrom gibt."

Back-Up-Betrieb, wird gut vergütet. So ein Kohlekraftwerk kann nicht ganz runtergefahren werden, das Anfahren dauert Stunden, im schlimmsten Fall bis zu 2 Tagen. Also werden die Kessel auf kleiner Flamme gehalten, um bei Bedarf schnell hochfahren zu können. Umwelttechnisch ist das völliger Blödsinn. Es wäre sinnvoller, das Kohlekraftwerk durch BHKW zu ersetzen, die im Sommer strom-, im Winter temperaturgeführt werden. Die können innerhalb von Sekunden am Netz sein. Dazwischen kann man Kurzzeitspeicher zu Überbrückung setzen. Nur muss man als Versorger investieren und kann sich sein schönes altes Kohlekraftwerk nicht noch mal extra vergolden lassen.

Zitat:"Gesetze und Investitionen lassen sich der Entwicklung anpassen, deswegen in dieser Sache die Regierung Helmut Kohl zu verdammen, darf nicht richtig sein!"

Vor allem war es zu Kohls Zeiten noch ein Austesten, was nun geht (mit schönen WKAn wie Growian https://de.wikipedia.org/wiki/Growian und Monopteros https://de.wikipedia.org/wiki/Einfl%C3%BCgler_(Windkraftanlage)#Monopteros ) und wie man den EE-Strom denn am besten ins Netz bekommt. Das war wenig, im Vergleich zu dem, was die Konventionellen lieferten.

Die Probleme begannen erst, als die Grünen per EEG ihrer Klientel das Geld anderer Leute zuschusterten und später unsere Klimakanzlerin die ganze Sache für die Interessen der großen Stromversorger vollständig verkorkste.

Abschreibungsfreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: die Vernunft

Eine kWh Edelenergie Strom ist etwa 3 X so teuer in der Erzeugung, wie die Erzeugung von Wärme, daher der Preis. Strom läßt sich sehr wohl begrenzt speichern, in Batterien und Pumpspeicherwerken.
Letzte brauchen viel Platz an des seltenen geeigneten Stellen und können etwa 2 Stunden mit voller Leistung laufen. Der Wirkungsgrad liegt bei ca. 80 %. Die Energieversorger wollen als Speicher die E- Autos von Privatpersonen nutzen, das darf keinesfalls ohne deren Einverständnis und angemessener Vergütung geschehen.

Wenn nicht grade Wartungsarbeiten am Kohlekraftwerk Rostock durchgeführt werden, ist dieses auch im Sommer (kein Fernwärmebedarf) ständig am Netz, obwohl es im Norden schon zuviel Wind- und Ökostrom gibt. Hier wird billige australische Kohle verbrannt, die über den Überseehafen angelandet wird. Opfer dieser Praxis ist die Rostocker Heide, ein größeres Naherholungs- und Waldgebiet. ...
Gesetze und Investitionen lassen sich der Entwicklung anpassen, deswegen in dieser Sache die Regierung Helmut Kohl zu verdammen, darf nicht richtig sein!

Gravatar: Hans Diehl

Hand Meier sagt.
. Und einer der heimlichen Millionäre der Lobby, spielt hier im Bundestag einen Politiker https://www.youtube.com/watch?v=wnnuosDXFg4 der dabei hilft, dass den deutschen Stromverbrauchern jährlich an die 30 Mrd. € aus der Tasche gezogen werden, und das geschieht garantiert nicht ohne Millionen an die eifrigen Altkader-Berufsfunktionäre.
Jede Wette die bunkern Schmiergeldmillionen auf anonymen Briefkastenkonten, um später im Bermuda-Dreieck abzutauchen.

@ Herr Meier.

In diesem Beitrag und besonders in dem zitierten Teil, spiegelt sich nicht nur Ihre Diskussionskultur, sondern auch der angestaute Frust eines – seine Felle davon schwimmen sehenden – Kernenergiefetischisten.

Verschwörungstheorien und Polemik ist das letzte Mittel wenn die Argumente ausgehen.

Mit solchen Äußerungen können Sie in Foren wie bei EIKE oder im Science Skeptikal Blog, wo nur gleichgesinnte geduldet werden, für Stimmung sorgen, aber doch nicht bei neutralen Lesern, die sich über das hier Diskutierte ein eigenes Bild machen wollen.


Ich weiß gar nicht was Sie immer mit der Merkel wollen, die das alles angezettelt haben soll.

Schauen Sie mal hier.

https://www.erneuerbare-energien.de/EE/Redaktion/DE/Dossier/eeg.html?cms_docId=72462

Urheber war die Regierung Kohl, die das Stromeinspeisegesetz ( EEG Vorläufer ) 1990 verabschiedet hat.

Gravatar: Hand Meier

@ die Vernunft

Ich sehe in der Versorgungswirtschaft mit z. B. Trinkwasser oder elektrischem Strom „keine Marktwirtschaft“ in Deutschland. Es handelt sich um eine Bedarfsdeckung, durch kommunale Unternehmen, die keine privatwirtschaftliche Gewinnerzielung verfolgen dürfen, sondern lediglich eine Kostendeckung.
Die westdeutsche Stromwirtschaft ist aus diesen kommunalen Versorgungsbetrieben entstanden, die nie eine Lizenz zur Gewinnanhäufung hatten, was aber durch eine Lobby-Politik unter Merkel zerstört wurde, ist dieser gemeinnützige Zustand einer reinen Orientierung am ökonomischen Prinzip der bedarfsgerechten Kostendeckung, bei hoher Versorgungs-Sicherheit.
Unter Merkel erfolgte die Öffnung der Stromerzeugung unter ideologischer Tarnung, um eine Privatisierung mit hohen Renditen mit Kartell-Privilegien wie 20 Jahre zu Vorzugsvergütungen, frei von jeder bedarfsgerechten Verwendbarkeit, seinen „Edelstrom“ zu Lasten der Stromwirtschaft und der Stromverbraucher, mit voller Absicht teurer zu machen. Wobei die von diesen Privilegien profitierenden Landbesitzer in Abhängigkeit der „Klima-Kanzlerin“ geführt wurden. Das politische Vorgehen ist die Erzeugung von Abhängigkeiten, also so wie Herr Limburg schildert, eine Heerschar von unsinnigen Windmühlen-Flüsterern auf Steuerzahler-Kosten zu Berufsfunktionären der Merkel-Clique zu machen. Wo dann die Studien-Abbrecher untergebracht werden, um den weiteren Windmühlenbetrug am Stromverbraucher, als völlig normal darzustellen. Wenn Sie sich diese Liste ansehen https://www.agora-energiewende.de/de/ueber-uns/rat-der-agora/ dann ist da ein Netzwerk zu sehen. Und einer der heimlichen Millionäre der Lobby, spielt hier im Bundestag einen Politiker https://www.youtube.com/watch?v=wnnuosDXFg4 der dabei hilft, dass den deutschen Stromverbrauchern jährlich an die 30 Mrd. € aus der Tasche gezogen werden, und das geschieht garantiert nicht ohne Millionen an die eifrigen Altkader-Berufsfunktionäre.
Jede Wette die bunkern Schmiergeldmillionen auf anonymen Briefkastenkonten, um später im Bermuda-Dreieck abzutauchen.
Erinnert sich noch jemand an Merkels Minister Rösler? Der machte für einen US-Investor die Hochsee-Haftungs-Umlage zum Gesetz, das bedeutet, ab dem ersten Tag an dem die Windmühle rotiert, wird nach Seewetter-Windstärken Vergütung abgerechnet, völlig unabhängig ob ein Strom an Land ankommt und damit war der Rösler zig Millionen für den Investor wert, der Milliarden kassierte, obwohl Jahre lang nix auf See funktionierte. Die Sammelstationen (Konverter) fackelten laufend ab, die Seekabel wurden nass, usw. aber alles kein Problem für den Investor, die Deutschen Stromverbraucher werden von politischen Berufsgaunern über den Tisch gezogen. Soviel ist mit Sicherheit zu sehen.

Gravatar: Hans Diehl

Hand Meier sagt.

Es fehlt nur noch die 600.000 Privathaushalte denen der sehr überteuerte Strom abgestellt wurde als eben asozial zu diffamieren, also selber Schuld, sollen sich doch Solardächer holen.


@ Nein Herr Meier, man will Ihnen doch nur erklären, dass daran – mit Daten und Fakten belegt – nicht die Energiewende Schuld ist.

Fakt ist, und von amtlichen stellen bestätigt.

Ein Durchschnittshaushalt wird jährlich mit etwa 220 bis 240 Euro belastet.

Und Fakt ist auch, dass der vorrangige EEG Strom die Börsenpreise, sprich Strom Beschaffungskosten, mehr als halbiert haben.

Siehe hier:
ttp://www.iwr-institut.de/images/seiteninhalte/presse/grafiken/strompreis_terminmarkt.png


Empfohlen wird – auch von amtlichen Stellen – wer zu den Anbietern wechselt die diese Preissenkung an ihre Kunden weitergeben, mehr als 300 Euro jährlich sparen können.

Sie sehen, wenn es gerecht zuginge ein Nullsummenspiel.

Sie ignorieren aktuelle Daten und Fakten, hantieren dagegen mit Zahlen ohne Quellenangabe um Ihrer Ideologie gerecht zu werden.

Gravatar: Dirk S

@ die Vernunft

Zitat:"Wir leben in einer Marktwirtschaft, das müßte auch der Dümmste im Bundestag wissen."

Bezeichnen Sie mich als Deppen, aber ehrlich gesagt, glaube ich das inzwischen nicht mehr. Zuviel Staat, zuwenig Wirtschaft und zuviel planloses Geschwafel.

Zitat:"Wenn gießkannenartig unbegrenzt die sogenannten erneuerbaren Energien gefördert werden, müssen trotzdem die konventionellen Energien vorgehalten werden, um die Versorgungssicherheit bei Dunkelheit und Windstille zu gewährleisten."

Das Problem liegt eher darin, dass man die für Wind und Sonne notwenigen Speicher vernachlässigt hat, die existieren in DE parktisch gar nicht. Was an sich erst mal kein Problem wäre, wenn man nicht versuchen würde, das mit einem dafür wenig geeigneten Kraftwerkspark (Großkraftwerke, die im Stand-By laufen müssen oder zum Anfahren Stunden benötigen) auszugleichen. Gut geeignet sind kleine Gaskraftwerke und stromgeführte BHKW, die schnell anspringen und so Schwankungen kompensieren können (so wie die Amis das machen). Wobei auch hier Speicher bei dem EE-Teil vorteilhaft wären, denn die würden Schwankungen bei der EE-Strom-Erzeugung glätten. Am Ende läuft alles auf Speicher und (zumindest vorübergehend) flexible Kleinkraftwerke hinaus, die Großkraftwerke werden über lang oder ganz lang für den Endkunden extra teuer vom Netz gehen.

Zitat:" Darum hat unser Land den weltweit teuersten Strom!"

Dänemark soll teurer sein. Aber mal abgesehen davon, ja, liegt an der Politik und deren Hang dazu, der eigenen Klientel das Geld anderer Leute zuzuschustern.

Zitat:" Außerdem stehen jetzt in Brandenburg/ Mecklenburg ca. jedes 3. Windrad still, da den Strom kein Netz abnimmt."

Ja, der Natzausbau ist auch sträflich vernachlässigt worden. EE wollen die Leute, aber neue Leitungen. "Och nö, muss das hier sein? Können die nicht woanders gelegt werden?"
Wobei sich auch vielleicht etwas mit Speichern machen lassen würde, erst mal alle WKAn im Windpark auf den zentralen (Kurzzeit-) Speicher, von dort per HGÜ zum alten Zentralkraftwerksstandort (mit Mittelzeitspeicher) und von dort ins vorhandene lokale Netz. Und die alten Verbundleitungen zwischen den Großkraftwerksstandorten (und späteren Langzeitspeichern) auf HGÜ umstellen. Diese Vorgehensweise hätte den Vorteil, dass man viel Vorhandenes weiter nutzen kann und nur ein zusätzliches Netz für den Speicherverbund benötigt. Gibt's natürlich nicht für kleines Geld, das kost' was.

Zitat:"Das Verteilungsnetz und die großen Kraftwerke gehören den großen Unternehmen. Diese sind nicht auf Fremdeinspeisung, sondern nur auf die maximale Auslastung ihrer eigenen Kraftwerke erpicht."

Eigentlich sind die maximalen Gewinn erpicht.

Zitat:"Kein einziges Kohlekraftwerk wurde bisher wegen Windstrom abgeschaltet."

Warum auch, gibt Geld für den Bereitschaftsbetrieb. Und gleichzeitig kann man für kleinstes Geld hochsubventionierten EE-Strom für die Lieferung an den Endkunden einkaufen. Man kann doppelt und dreifach kassieren.

Zitat:"Um hier etwas zu ändern, muß man unternehmerisch das Netz von den Kraftwerken trennen."

Sehe ich auch so und das nicht nur beim Stromnetz. Versorgungsnetze sind Infrastruktur und meiner Ansicht nach in Staatshand besser aufgehoben. Würde z.B. das Telekommunikationsnetz in Staatshand sein, würde die Landbevölkerung nicht über langsames INet klagen müssen.

Zitat:"Dazu kommt, das in unserem Land heute schon zuviel Strom erzeugt wird, das heißt, unser Land muß zahlen, das uns das Ausland den vielen überproduzierten Strom überhaupt abnimmt."

Jain, diesen Effekt gibt es temporär und dann wird es teuer, den überschüssigen Strom los zu werden und aus dem Netz zu bekommen. Hätte man Speicher, dann könnte man diese mit dem teuer verschleuderten Strom befüllen und für sich selbst nutzen.

Zitat:"Hier ist jedes gesunde Maß längst überschritten."

Es gibt mehrere Probleme:

- Die Energiewende war zu Anfang auch ein Vehikel, grüner Klientel Gelder zuzuschustern.
- Die Planungen wurden von Politikern vorgenommen und nicht von Leuten mit Ahnung.
- Die Versorgungsunternehmen haben sich im Laufe der Zeit die Gesetze so zurechtbiegen lassen (Schwarz-Gelb war da besonders "erfolgreich"), dass sie nun maximalen Profit machen können. Man kann Geld für die Bereitstellung der Back-Up-Kraftwerke kassieren und seinen Endkundenstrom in Form von hochsubventionieren EE-Strom billig einkaufen. Sollte es den nicht geben, so kann man für seinen Kohlestrom immer noch zusätzliche Subventionen kassieren. Eigentlich ist nur die Netzdurchleitung die einzige Einnahmequelle, ber der nur einmal kassiert werden kann (wie schrecklich).

Letztendlich sind weite Teile der Energiewende verhunzt. Man sollte ein paar Schritte zurück gehen, die gemachten Fehler korrigieren und dann unter einer fachlich kompetenten Führung weitermachen. Lohnen kann sich das schon, da international durchaus ein Bedarf an EEn besteht. Wenn man das weitgehend auf die Reihe bekommt, kann man das Wissen vermarkten. Nur ist der derzeitige Verlauf der Energiewende nicht der beste Werbeträger. Im Gegenteil.

Energiefreie Grüße,

Dirk S

Gravatar: die Vernunft

Wir leben in einer Marktwirtschaft, das müßte auch der Dümmste im Bundestag wissen. Wenn gießkannenartig unbegrenzt die sogenannten erneuerbaren Energien gefördert werden, müssen trotzdem die konventionellen Energien vorgehalten werden, um die Versorgungssicherheit bei Dunkelheit und Windstille zu gewährleisten. Darum hat unser Land den weltweit teuersten Strom! Außerdem stehen jetzt in Brandenburg/ Mecklenburg ca. jedes 3. Windrad still, da den Strom kein Netz abnimmt.

Es ist aber noch etwas völlig anderes! Das Verteilungsnetz und die großen Kraftwerke gehören den großen Unternehmen. Diese sind nicht auf Fremdeinspeisung, sondern nur auf die maximale Auslastung ihrer eigenen Kraftwerke erpicht. Kein einziges Kohlekraftwerk wurde bisher wegen Windstrom abgeschaltet. Um hier etwas zu ändern, muß man unternehmerisch das Netz von den Kraftwerken trennen. Dazu kommt, das in unserem Land heute schon zuviel Strom erzeugt wird, das heißt, unser Land muß zahlen, das uns das Ausland den vielen überproduzierten Strom überhaupt abnimmt. Hier ist jedes gesunde Maß längst überschritten.

Gravatar: Hand Meier

Also fasse ich mal zusammen, man ist „beleidigt“ wenn man seinen Willen und seinen erwarteten Hofknicks nicht erhält.
Man ist in der Sache recht „wieselig verspielt, mit „neuem Denken“ und einem Jargon der mehr nach raschem Geplapper und Wimpern-Geklimper reagiert.
Man ist so albern emotional fixiert, als ob man jeden zum Energiewende-Bejubler missionieren müsste und keine „abweichende Sichtweise“ tolerieren kann. Es fehlt nur noch die 600.000 Privathaushalte denen der sehr überteuerte Strom abgestellt wurde als eben asozial zu diffamieren, also selber Schuld, sollen sich doch Solardächer holen.
Es ist diese „grüne Arroganz“ einer hedonistischen Ausbeuter-Mentalität, mit manischen Zügen, ohne menschlicher Empathie und Gelassenheit.

Und zu den halb so teuren Strompreisen hinter der EU-Grenze zu Frankreich, schweigt man sich lieber aus.
Macht lieber in Atom-Panik etc.
Mag auch nicht wissen was schon in Russland funktioniert http://nuklearia.de/2016/12/09/strom-aus-atommuell-schneller-reaktor-bn-800-im-kommerziellen-leistungsbetrieb/ denn man braucht „seine ideologischen Probleme“ und es ist nun mal so, wer sein Brot mit Aktionismus zu erwerben versucht ist arm dran, und sauer drauf.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Heinz Becker 25.04.2018 - 11:50

Auf diesem Niveau können wir die Kontroverse gerne fortsetzen, wenn allen klar ist das es um die Sache geht.

In der Minderheitenposition bedeutet dies, zähneknirschend das Mehrheitsvotum zu akzeptieren ohne in Verbalausfälle oder Schlimmeres auszurasten,
in der Mehrheitsposition bedeutet es, sich stes bewusst zu sein, das Mehrheiten sich in einer lebendigen Demokratie ändern können.

Ich erhebe hier keinen Anspruch auf Wahrheit !

Wohl aber:
Auf das bessere Argument nebst Streitkultur !
MfG, HPK

Gravatar: Heinz Becker

@Hans-Peter Klein 25.04.2018 - 10:01

Ich kann Ihre Kritik nachvollziehen. Auch wenn ich dieses Vokabular nicht nutze, kann ich Ihnen versichern, dass ich schon als "Scheiß-Nazi", "Energiewende-Gegner", "Klima-Leugner" usw. bezeichnet wurde. Wer sich gegen den links-grünen Mainstream stellt, ist automatisch der/die Böse, alle anderen sind die Guten. Man hat auch versucht, mir beruflich zu schaden, was aber sehr sehr schwer ist.

Also, auch wenn Ihre Kritik sicher nachvollziehbar ist, ich habe Verständnis, wenn die von Ihnen kritisierten Ausdrücke verwendet werden. Damit sage ich NICHT, dass ich das Niveau für richtig halte.

Gravatar: Hans Diehl

Hand Meier sagt.
Herr Diehl, Sie haben bis heute Null begriffen, dass ein Wind- oder Solar-Strom der abseits jeder Brauchbarkeit das Wechselstromnetz zum Absturz zu bringen droht „veramscht“ wird, und diese „Schleuderpreise“ um noch größeren Schaden im Netz zu verhindern, kein relevanter Aspekt ihrer permanenten „Merit-Order-Theoretisierung“ im „Böll-Stiftungs-Gerödel“ eine Klugheit sein können, da blamieren Sie sich in jeder logischen Disziplin als hysterischer Solar-Klemptner.



@ Hand Meier

Abseits jeder Brauchbarkeit ????

Dann erklären Sie mal was diejenigen damit machen, wie im Folgenden recherchiert.

https://idblog.hdm-stuttgart.de/strompreis/category/rechercheergebnisse/

Zitat:
Diese zwei Artikel beantworteten sehr gut unsere Frage, wer eigentlich an der Strombörse einkauft. Denn es wurde immer nur von Versorgungsunternehmen, Stromhändlern, industriellen Großkunden und Banken gesprochen. Nun wissen wir dazu gehören auch die Stadtwerke und Unternehmen, wie E.ON, RWE usw. Es gibt also keinen Zwischenhändler mehr. Der Grund dafür, dass Unternehmen wie RWE auch an der Börse einkaufen, obwohl sie selbst rund 30 Kraftwerke besitzen und somit eigentlich genug Strom produzieren, ist einfach. Es gibt Tage, da ist der Strompreis an der Börse so günstig, dass eine Eigenproduktion viel teurer wäre. Daher werden dann die Kraftwerke gedrosselt und lieber günstig eingekauft. Zitat Ende.

Was glauben Sie denn, wann der Strom am Spotmarkt so billig ist.
Richtig nur dann, wenn der Wind weht und die Sonne hoch am Himmel steht.

EON hat auf dieser Grundlage mit dem alles sagenden Namen Netze, Handel und Vertrieb, nun ein neues Geschäftsmodell aufgebaut.
Was glauben Sie wie .. „brauchbar“ dieser billige Wind und Sonnenstrom für die ist. Der ist für die nicht nur brauchbar, sondern auch noch "lukrativ"
Ertragsoptimierung wird das in diesbezüglichen Studien genannt.

Wenn hier jemand was nicht begriffen hat, ist das die Energiewende, die Ihnen ideologisch einfach nicht ins Konzept passt.

Erklären Sie doch bitte mal das neue Geschäftsmodell von EON mit dem Namen Netze, Handel, und Vertrieb, und warum für die der billige Wind und Sonnenstrom nicht brauchbar sein soll.

Ich hab,s Ihnen doch schon einige mal geschrieben, Sie müssen im Zuge der Energiewende von Ihrem alten Denken abkommen, und die Logistik in den Vordergrund stellen. Gehen Sie mit verschlossenen Augen durch die Welt, weil Sie nicht sehen, was in der Praxis bereits geschieht. ???

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Redaktion Freie Welt

Das hiesige Diskussions-Forum auf FW ist praktizierter Ausdruck von Meinungs- und Gedankenfreiheit, hier dürfen und sollen konträre Positionen zu relevanten Themen kontrovers diskutiert werden, eben damit der unbedarfte Leser sich daraus eine eigene Meinung und seinen ureigenen Standpunkt bilden kann.

Aber so wie mit der Satire, hat auch die Meinungsfreiheit ihre Grenzen dann, wenn persönliche Diffamierung, Unsachlichkeit, Unterstellung sich immer wieder tonangebend in den Vordergrund drängen.

Hier eine kleine Auswahl von reinen Unterstellungen, Titulierungen und sonstiger Wort - Akrobatik, die man sich als Energiewende-Befürworter hier gefallen lassen muss, die aber nach m. M. die Grenzen der Meinungsfreiheit bereits überschreiten, ganz zu schweigen von den Grenzen des guten Geschmacks und Anstands:

„Merkel-Scheißkartell“,
"asoziale Typen ",
"Lump"
"Zeilenhonorar",
"Morde aus niedrigen Motiven"
"Berufsfunktionäre",
"Merkel-Werbe-Trio",
"Schmiergeld-Millionen",
"Vergasens und Vergessens ",
"Riege dieser Betrüger",

uvm.

Es ist dieser Tonfall der eine angemessene kontroverse Diskussion und mehrheitliche Konsensbildung verunmöglicht, stattdessem die Atmosphäre im übertragenen Sinn weiter vergiftet.

Meine Bitte an die Redaktion, auch hier auf dem Marktplatz der Meinungen auf das Einhalten fairer Spielregeln immer wieder hin zu weisen und darauf zu bestehen.

MfG, HPK

Gravatar: Heinz Becker

Danke, Herr Limburg, dass Sie und EIKE unermüdlich gegen den CO2-Betrug, gegen die Ökofanatiker und den ökoindustriellen Komplex ankämpfen. Die Kommentare der üblichen Protagonisten hier sind die von "getroffenen Hunden".

Zu den Vertikalturbinen: Auch die werden - ohne Speicher - kein stabiles Stromnetz ermöglichen, und mit (echten) Speichern wird der Strompreis unweigerlich explodieren.

Bis zur Widerlegung gilt dazu das "Kosten-Energie-Äquivalenz-Gesetz" von Dr. Heinz Schütte, der berechnet, dass die CO2-Emissionen in der Gesamtkette des aktuellen globalen Energie-Mix durch die deutsche "Energiewende" unweigerlich weiter steigen werden. Mit anderen Worten: "Die deutsche Energiewende heizt das Treibhaus erst recht an!"

Gravatar: Hand Meier

Herr Diehl, Sie haben bis heute Null begriffen, dass ein Wind- oder Solar-Strom der abseits jeder Brauchbarkeit das Wechselstromnetz zum Absturz zu bringen droht „veramscht“ wird, und diese „Schleuderpreise“ um noch größeren Schaden im Netz zu verhindern, kein relevanter Aspekt ihrer permanenten „Merit-Order-Theoretisierung“ im „Böll-Stiftungs-Gerödel“ eine Klugheit sein können, da blamieren Sie sich in jeder logischen Disziplin als hysterischer Solar-Klemptner.
Die Energieversorgung ist auf jedem Schiff eine Realität, in jedem Fahrzeug an Land und in allen Städten bzw. industriellen Produktionen an Land ein Kostenfaktor, den man als Vernünftiger nicht erpresserisch zum mafiösen Geschäftsmodell aufbläst.
Sie und Ihres Gleichen sind nicht für einen Energiereichtum zu minimalen Kosten, soviel geben Sie ständig zu Protokoll.
Sie sind einer der Sorte, die nicht „gönnen können“, die nicht positiv im Leben stehen und die Kosten für Energie senken, damit der Arme keine Extrempreise zahlen muss oder die Ärmste den Strom abgeklemmt bekommt, so wie schon über 600.000 Deutsche, deren Haushalts-Strom in Frankreich nur die Hälfte kostet, die sich aber wegen dämlicher Kartelle, trotz angeblicher EU-Marktwirtschaft, ihren Strom nicht aus Frankreich liefern lasse können, weil sie in einem „Merkel-Scheißkartell“ sitzen was Sie und ihre Freundchen „ganz toll finden“ weil Sie asoziale Typen sind, die den Merkel-Lobbyismus ganz doll finden.
Ich hab`s schon gepeilt, wir unterscheiden uns diametral, und ich werde nie ein Lump sein.
MfG

Gravatar: Hans Diehl

Hand Meier sagt.

Danke Herr Limburg, für Ihre Aktivität.

Und den gleich erzürnt aufschlagenden „Energiewende-Troubatoren“ Klein/Diehl/Stemmer sei gesagt, in Eure Rolle möchte man nie geraten, so fern von aller Vernunft und so emotional angefressen. Und das für ein Bisschen Zeilenhonorar.

@ Hand Meier

Sie verwechseln Vernunft mit „Ihrer“ Ideologie.

Anstatt sich immer nur bei den Ihnen angenehmen Autoren zu bedanken, sollten Sie mal etwas zielführendes zur Diskussion beitragen, und für alle die hier mitlesen meine Aussage widerlegen.

Zum Beispiel die folgende Daten und Fakten fundierte.

Seit 2009 haben Wind und Sonne die Strombeschaffungskosten mehr als halbiert, aber die Strompreise für die nicht privilegierten Verbraucher sind kontinuierlich gestiegen.

Siehe hier:
http://www.iwr-institut.de/images/seiteninhalte/presse/grafiken/strompreis_terminmarkt.png

Wo bleibt das Geld??? Zumal der Verbraucher wegen der sinkenden Börsenpreise ja auch noch höhere EEG Umlage bezahlt.

Ich warte auf eine Erklärung, und möglicherweise viele andere auch.

Gravatar: Joachim Datko

Tipp zum Sparen bei Strom, Gas und DSL

Zitat: "..Schaden am Geldbeutel aller Bürger, der durch die extrem hohen Stromkosten – Deutschland hat inzwischen die höchsten in Europa und Brandenburg steht ganz vorne auf der Liste- per Zwangsumlagen und Steuern verursacht wird."

Wer mit dem Anbieter von Strom, Gas und/oder DSL direkt abrechnet, kann durch den häufigen Wechsel des Anbieters viel Geld sparen. Ich wechsele z. B. den Strom-Anbieter jedes Jahr. Neukunden erhalten hohe Rabatte.

Joachim Datko - Ingenieur, Physiker

Gravatar: Hans Diehl

Die Akzeptanz der Windenergie ist am Ende, schreibt der Auto des Artikels.

Zitat:
Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Sie sind jedoch keinesfalls darin zu suchen, dass die betroffenen Bürger nicht ausreichend informiert wurden, oder dass bei den vorausgehenden Planungen zu wenig „Transparenz“ herrschte,

Nein!  Die Gründe liegen allein darin,
..dass die Nutzung der Windenergie unermesslichen Schaden über die betroffenen Bürger gebracht hat.
…Schaden, der sich in großflächiger Landschaftszerstörung äußert,
..Schaden am Eigentum der Bürger, deren Immobilien in der Nähe solcher Anlagen dramatisch an Wert verloren haben,
..Schaden an der Gesundheit der betroffenen Bürger, die durch den ständigen Infraschall, erzeugt durch diese Industriegiganten, oft dauerhaft beeinträchtigt wird. Und letztendlich direkter..(hinzugefügt: Details dazu hier ; mit Dank an Infraschallexperten Sven Johannsen von GusZ)
..Schaden am Geldbeutel aller Bürger, der durch die extrem hohen Stromkosten – Deutschland hat inzwischen die höchsten in Europa und Brandenburg steht ganz vorne auf der Liste- per Zwangsumlagen und Steuern verursacht wird.
Das sind die wahren Gründe für die mangelnde Akzeptanz. Zitat Ende.

Leider Gründe aus der Sicht des Autor,s ausschließlich auf die Energiewende bezogen.

Bei Lichte betrachtet sind das alles Gründe die man bei allen anderen Stromerzeugungsarten auch anführen könnte. ???

Dabei ist einer der Hauptgründe der immer gerne in den Vordergrund gestellt wird – nämlich der Schaden am Geldbeutel – gar nicht einmal zutreffend.
Das sollte auch ein Autor wissen, der sich so eingehend mit der Materie beschäftigt. Passt aber nicht ins Konzept.

Wind und Sonnenstrom haben nachweislich die Großhandelspreise für Strom in den letzten Jahren halbiert,
Siehe hier: http://www.iwr-institut.de/images/seiteninhalte/presse/grafiken/strompreis_terminmarkt.png
Die Kosten für die Energiewende wären kompensiert, wenn nicht andere mit den Einsparungen Geschäfte machen würden.
Die neuen Geschäftsmodelle von EON und RWE lassen grüßen.

In der Praxis wird diese Kompensation so gar bestätigt.
Ein Durchschnittshaushalt wird jährlich mit 220 bis 240 Euro mit der EEG Umlage belastet, und wer zu den Anbietern wechselt, die die von Wind und Sonne gesenkten Strom Beschaffungskosten an ihre Kunden weitergeben, kann mehr als 300 Euro im Jahr sparen.

Das wird so gar von amtlichen Stellen empfohlen.

Gravatar: Hand Meier

Danke Herr Limburg, für Ihre Aktivität.

Und den gleich erzürnt aufschlagenden „Energiewende-Troubatoren“ Klein/Diehl/Stemmer sei gesagt, in Eure Rolle möchte man nie geraten, so fern von aller Vernunft und so emotional angefressen. Und das für ein Bisschen Zeilenhonorar.

Gravatar: karlheinz gampe

Kranke Grüne Klientelpolitik zum Schaden des Steuerzahlers darf es nicht geben. Atomenergie ist für ein dichtbesiedeltes Land keine Lösung. Murphys Gesetz. sollte man als Ing. kennen. Die ganzen Atomhavarien hätte es nach Ansicht der depperten Atomkraftbefürworter gar nicht geben dürfen aber es gab sie. Für die Atommüll - Endlagerung muss in Deutschland nicht der Verursacher sondern der Steuerzahler aufkommen. Warum wohl ? Norwegen hat Deutschland doch einst angeboten uns saubere Energie aus Erneuerbaren zu sehr günstigen Preisen zu liefern. Warum hat die rote CDU Lobby Merkel dies abgelehnt ? Hätten die Stromkunden viel Geld sparen können. War für ihre Lobbyfreunde dann nix mehr zu verdienen. In Deutschland stinkt der Fisch am Kopfe ganz mächtig.

Gravatar: Hans-Peter Klein

Wo soll man denn da noch anfangen?
Limburgs Meinung mal wieder wie in Granit gemeißelt und hinaus posaunt.

Wirklich neue Fragen werfen Sie ja nicht gerade auf,
- Landschafts"zerstörung", Infraschall, Kosten, Vögel, usw. alles 'zig mal durchgekaut.

- Akzeptanz schaffen durch Anhörungen, Gab es das und Abstimmungen nach dem demokratischen Mehrheitsprinzip jemals beim Bau realisierter AKWs mit Mitspracherecht der Vor-Ort Betroffenen?

- spalten: Da haben Sie Ihre ganz eigene Wahrnehmung. Ich behaupte, das es immer noch einen mehrheitlichen Konsens Zur Energiewende gibt, jedenfalls grundsätzlich.

Sie lehnen die Erneuerbaren doch u.a. deswegen ab, weil Sie darin das optisch sichtbare Erfolgsmodell einer anderen, neuen Energiepolitik im öffentlichen Raum erkennen, im Gegensatz zu AKWs, Braunkohletageabbau, usw. was mehrheitlich heute keiner mehr will.

Der Tanz ums CO2 ist eine medial-politisch inszenierte aufgeheizte Diskussion, die Fachwelt ist viel weiter.

Die Diskussion um die Energiewende mit ALL ihren Für und Widers ist hingegen sehr vielschichtig und komplex, unterm Strich gewinnen wir alle durch eine globale Energiewende, die uns und dem Planeten Uranabbau, Kohleabbau, Ölförderung, Fracking. usw. in zunehmend gigantischem Groß-Ausmaß täglich ersparen.

Nichts von alledem in Ihrem Artikel.

Abschliessend:
Planungsfehler vor Ort und damit zusammenhängende Akzeptanzprobleme stellen die Sinnhaftigkeit und Machbarkeit der Energiewende, die Summe aus Effizienzmaßnahmen, Erneuerbaren Energien, Speichertechnologien, Netzausbau Richtung smart grid, Bürgerbeteiligung,
nicht grundsätzlich in Frage.

Auch bei der Energiewende muss gelten:
- maximale Bürgerbeteiligung, Mitbestimmung von unten
- Transparenz

halt all das, was bei AKWs, Kohle, usw.
nie
- auf der Tagesordnung stand.
- auf der Tagesordnung jemals stehen wird.

MfG, HPK

Gravatar: Udo Stemmer

Dipl. Ing. Michael Limburg schreibt:
„..Schaden am Geldbeutel aller Bürger, der durch die extrem hohen Stromkosten“

Strom aus Windkraft für 22,42 ct/kWh, das ist doch Okay.

https://www.pressebox.de/pressemitteilung/westfalenwind-gmbh/Windstrom-wird-erneut-guenstiger-ab-Maerz-senkt-WestfalenWIND-Strom-die-Preise-kreisweit/boxid/892210

Da kostet der 100% Atomstrom mehr.

In Paderborn kostet das kWh 100% Atomstrom den Endverbraucher bei
https://enermy.de/produkte/strom/kernstrom/

23,62 ct/kWh, sind bei 4000kWh im Jahr so ca. ein plus von 48 €, da bekommt man doch so einige Kugel Eis.

MfG

Gravatar: Udo Stemmer

Akzeptanz der Windenergie in Brandenburg steigern, kein Problem.

Das kWh aus Widnkraftanlagen kostet unter 4 Cent bei heutigen (20.2.2018) EEG Ausschreibungen, das schafft kein Neubau von einem AKW oder Kohlekraftwerk zu unterbieten.

Nur noch neue PV-Anlagen können das kWh noch günstiger herstellen.


MfG

Gravatar: Lutz Schnelle

Die AfD weigert sich standhaft, Umweltpolitik zu ihrem Thema zu machen, sie tut den Grünen den größten Gefallen, wenn sie sich ständig mit ihnen beschäftigt und bar ohne eigene Vorschläge bleibt.

Vertikalturbinen sind 10 mal so effizient wie Windräder, d.h. die produzieren 900% mehr Energie bei gleichem finanziellem Aufwand.
Die werden sehr dicht gestellt, Fischschwarmprinzip, um ihre Effizienz noch zu steigern, springen erheblich leicht an, sind kleiner als die Bäume, werfen keine Schlagschatten, sind fast geräuschlos und wartungsarm.

Mit einer anderen Umweltpolitik, die die Energiewirtschaft auch wieder verstaatlicht und damit die Preise für Energie verbilligt, könnte sie nicht nur den Grünen, sondern auch den Linken und Umweltschutzgruppen Wähler abnehmen.

Die Energielieferanten, Post, Bahn, Telekommuniktation waren in der BRD Monopole und Volkseigentum. Nicht ohne Grund, denn der Staat muß stark sein, um sich gegen die Übernahme von Konzernen zu behaupten und ggf. Kartelle aufzubrechen.

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