640 grüne Thüringer bekamen eine Million Euro Fördergeld für ihr Lastenfahrrad

Wie der MDR gerade meldete, hatte die R2G-Regierung (trotz vereinbarter Neuwahl immer noch im Amt) im letzten Jahr eine Million Steuergelder an Lastenrad-Käufer verteilt.

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Nun ja, nicht ganz, es wurden auch Anhänger und Unterstellmöglichkeiten gefördert. Immerhin wurden etwa 500 E-Lastenräder angeschafft, die meist in den grünen Studentenstädten Erfurt, Weimar und Jena kreuzen. Im Mittel wurde für jedes Rad so rund 1.500 Euro verteilt.
Daß Elektro-Räder genau wie E-Autos keineswegs „grün“ sind, ist dem geneigten Leser bekannt. Der deutsche Strom kommt nur zum Teil aus „erneuerbaren Quellen“, sondern wohl hauptsächlich aus Kohle- und Gaskraftwerken, im Westen auch aus Kernmeilern. In dem Zusammenhang gab das Statistische Bundesamt gerade bekannt, daß Kohle wieder auf Platz eins der bundesdeutschen Energiequellen ist. Die Akkumulatoren benötigen bis heute viel Lithium und Kobalt, Metalle, die unter unsäglichenb ökologischen oder sozialen Bedingungen abgebaut werden.

Nebenbei: Stimmen für die Grünen kommen bei Wahlen in den fünf neuen Ländern fast nur aus den wenigen Großstädten, an deren Universitäten viele westdeutsche Studenten eingeschrieben sind (oder, später, arbeiten) – in Thüringen Weimar, Erfurt und Jena – alle mit sogar jeweils zwei Hochschulen, mindestens. Daher sind auch die Landesverbände der Grünen im Osten, wie die grüne Lebensart mit Lastenfahrrad und Biomarkt, deutlich kleiner als im Westen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Wolfram

Für "Kinderwagen" oder "Kindersitze" im Auto für kinderreiche Familien gibt es wohl kein Geld - Deutschland mutiert zum Abtreibungsweltmeister - und dann solch einen Schwachsinn !!!

Es sind doch nur Grüne, die solch ein Vehikel benutzen !!! Kein normaler Mensch fährt solch ein Teil !!! - Unfassbare Steuergeld-Verschwendung !!!

Bald kommt bestimmt die Fahrrad-Steuer !!!

Gravatar: Hans-Peter Klein

Korrektur:

Bei Steinkohle muß es heißen
* Steinkohle: 8,4 %; 29,6 TWh

Sorry
MfG, HPK

Gravatar: harald44

Das eben ist der Trick der GRÜNEN als auch der LINKEN. Man möchte etwas haben, weil man davon - wirklich oder nur eingebildet - überzeugt ist. In diesem Falle gehe es um das Lastenfahrrad. Niemand, der es haben möchte, wird daran gehindert, es selbst zusammenzubauen oder eine Firma zu gründen, die dieses für den Markt herstellt. Das aber wäre ja für einen GRÜNEN zuviel Arbeit und/oder Risiko. Also schreit man nach staatlichen Subventionen, was ja nichts anderes bedeutet als daß Andere über den Steuerumweg das private Hobby Lastenfahrrad mitfinanzieren sollen. Und da, wo es diese Subventionen dann tatsächlich gibt, dort stehen die selbsternannten GRÜNEN zuallererst vor dieser Türe und halten die Hand auf, um als erste das fremdsubventionierte Geld für ihr privates Hobby Lastenfahrrad zu kassieren.
Motto: Ich guter Mensch - aber Andere sollen das (mit)finanzieren.

Gravatar: Karl Napp

Lernfähig sind sie manchmal, die Grünen (halt viele Lehrer dabei): Die von der NSDAP gegründeten Herrmann-Göring-Werke in Wolfsburg (firmieren heute als Volkswagen AG) entwickelten und fabrizierten "Volkswagen", die für 100 Reichsmark an verdiente Volksangehörige verkauft wurden.

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Thomas 21.09.2021 - 22:17

Könnten Sie mal die "Dummen" und die "Bösen" etwas konkreter benennen ? Danke.

MfG, HPK

Gravatar: Julian

"Ein Fall für die Staatsanwaltschaft!"

Guter Witz! Der weisungsbefugte Vorgesetzte des zuständigen Staatsanwalts ist Dirk Adams (B90/Grüne).

Gravatar: Thomas

Von der Dummheit

Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das Böse läßt sich protestieren, es läßt sich bloßstellen, es läßt sich notfalls mit Gewalt verhindern. Das Böse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurückläßt. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos.

Weder mit Protesten noch durch Gewalt läßt sich hier etwas ausrichten; Gründe verfangen nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen, brauchen einfach nicht geglaubt zu werden – in solchen Fällen wird der Dumme sogar kritisch -, und wenn sie unausweichlich sind, können sie einfach als nichtssagende Einzelfälle beiseite geschoben werden.

Dabei ist der Dumme im Unterschied zum Bösen restlos mit sich selbst zufrieden; ja, er wird sogar gefährlich, indem er leicht gereizt zum Angriff übergeht. Daher ist dem Dummen gegenüber mehr Vorsicht geboten als gegenüber dem Bösen. Niemals werden wir mehr versuchen, den Dummen durch Gründe zu überzeugen; es ist sinnlos und gefährlich.

– Dietrich Bonhoeffer, „Lesebuch“, S. 66f. // „Widerstand und Ergebung“, S. 14f.

Gravatar: Hack

Ich hätte gern einen Lastenesel, der die Funktion des Steueresels übernimmt.Der ist geländegängiger und viele Experten hätten eine Beschäftigung ...
Wer fördert den?

Gravatar: Karl Napp

Ein Fall für die Staatsanwaltschaft!

Gravatar: Hajo

Das mit dem Fördergeld ist bei Sozialisten, Christsozialen und Kommunisten so eine Sache in diesem Land und das schon seit vielen Jahrzehnten, wo man den öffentlichen Geldbeutel strapaziert, anstatt den Leuten mehr vom Arbeitslohn zu lassen, damit man sie eben nicht ständig alimentieren muß mit vielem unnützen Zeug.

Es ist müßig über das sozialistische Füllhorn sich im Einzelnen zu vertiefen, es hat aber Ausmaße angenommen die schon über 50% des Staatshaushaltes ausmachen und es kann doch nicht Aufgabe des Staates sein Steuergelder auf andere Personen umzuverteilen, damit jedermann ein annehmbares Leben führen kann, da ist vordergründig jeder für sich selbst zuständig und der Staat hat Rahmenbedingungen zu setzen, damit alles in geordneten Bahnen verläuft.

Diese Art der Methodik ist das sozialistische Modell, aber nur um des eigenen Vorteils wegen und dabei werden alle Maßstäbe überschritten und die Frage ist doch zum Schluß, wer das alles aufbringen soll, denn solange der Mensch nicht krank und alt ist kann jeder arbeiten und sollte es dann nicht ganz reichen dann kann man über eine Aufstockung reden, aber sich ganz alimentieren lassen ist asozial und müßte sofort unterbunden werden, weil nicht mal in der christlichen Heilslehre der Faule Unterstützung findet, allenfalls der Hilfsbedürftige wegen Gebrechen oder des Alters oder weil er Schutzbefohlener ist.

So hat sich eine Unkultur bei uns eingeschlichen, was an Übermaß nicht mehr zu toppen ist und warum fragt sich eigentlich kein vernünftiger Politiker mehr ob diese Abwicklung so rechtens ist, denn was dem einen hilft, kann den anderen um Teile seines Ertrages bringen und das ist nicht in Ordnung, wenn man es gezielt darauf anlegt, sich auf Kosten anderer durch die Welt zu schlagen, Da stoßen im übrigen ethische Werte aufeinander die nicht kompatibel sind und das muß geändert werden, will man die Gerechtigkeit gleich verteilen.

Gravatar: karlheinz gampe

Fridays for Future sind Kommunisten.! Kam an Fridays for Future Streik zufällig vorbei, Es erklang die Internationale und dann hoch, hoch die internationale Solidarität! Es waren Jugendliche im Gammellook, die dort aufliefen.

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