22. Juni 1941 – Ein tragischer Tag für Europa

Vor 80 Jahren begann der Deutsch-Russische Krieg; andere sagen, an diesem Tag habe die Wehrmacht die Sowjetunion überfallen. Bis heute wird der Tag nicht wirklich verstanden.

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Am Morgen des 22. Juni 1941 begann – ja, was begann an diesem Sonntag eigentlich zwischen 3 Uhr und 3.30 ? Nach der heute in Deutschland gängigen Lesart, wurde an diesem Tag die Sowjetunion vom Deutschen Reich überfallen. Nach einer anderen, eher angelsächsischen Sicht, begann der Deutsch-Russische Krieg. Und schon steckt der Betrachter mitten in all den Streitereien über einen Krieg, der die Gemüter noch heute erhitzt, sofern man nicht die offizielle Sichtweise übernimmt, die sich mit Hilfe einseitiger Schuldzuweisungen an die deutsche Seite begnügt.

Was an jenem Sonntag tatsächlich passierte, lässt sich heute, in diesen geistig und politisch immer ärmeren Zeiten, mehr und mehr vor allem auf einem Weg sinnvoll bewerten: In den Aufzeichnungen der Zeitzeugen jenes Tages im Juni vor 80 Jahren. Und schnell wird deutlich: Die Wahrheit liegt eben tiefer verborgen als das heutige, oberflächliche Propagandageheul der Wölfe des Mainstreams wahrhaben will. Und diese Wahrheit liegt daher umso weiter entfernt, je weiter sich das Ereignis entfernt. Wir Heutigen können es im Abstand von 80 Jahren kaum mehr ermessen. Der räumliche Abstand zu den fernen Orten mit östlichen unvertraut klingenden Namen wie Brest-Litowsk, Przemysl und Jassy, Bug und Pruth verriegelt den Zugang zusätzlich linguistisch – nichts, was der Erinnerung Halt bieten könnte, wenn Karten und Landschaft nicht mehr präsent sind.

Anders die Zeugen der ersten Stunden des Angriffs. Sie spürten noch durch den Nebel der stalinistisch-hitleresken Propaganda: Um 22. Juni um 5.30 Uhr hatte ein völlig neuer Abschnitt des europäischen Krieges, der kurz davor stand, ins dritte Kriegsjahr zu gehen, begonnen. Und er hatte überraschend begonnen. Zwar hatte Deutschland drei Tage vor dem Angriff mit der Türkei einen Freundschaftsvertrag abgeschlossen, der die Südflanke absichern sollte. Aber die Unterzeichnung ging unter im alltäglichen Kriegslärm: In Syrien kämpften Briten und Franzosen vor den Toren von Damaskus gegen Franzosen; noch am Samstag, dem 21. Juni, drohte Roosevelt vor dem US-Kongress Deutschland mit Krieg; einige planten vielleicht am morgigen Sonntag den Waffenstillstand, den das geschlagene Frankreich ein Jahr zuvor im Wald von Compiègne unterschrieben hatte, angemessen zu feiern – oder zu trauern.

»Heute früh, allein zu Haus stelle ich London an«, schreibt der in die Schweiz emigrierte Wilhelm Muehlon am Sonntag, den 22.Juni 1941, »der Sprecher ist schon im Zuge, aber was er sagt, ist so außerordentlich, dass ich aufspringen und mit jemand reden möchte. Hitler ist seit heute 3 Uhr im Vormarsch gegen Russland, auf der ganzen Front von Finnland bis Rumänien.« Indes,was man vermisst: Muehlon, ganz sicher kein Freund des Reichs, positioniert sich nicht auf der Seite des Roten Diktators. »Nun, mir ist nur wichtig, dass sich England von Russland fernhält.« Molotows Klage über den Verrat durch Hitler kommentiert er gallig: »Ein Restchen von Anstand unter Räubern und Mördern haben die Russen gemäss altmodischer Moral erwartet!«

Astrid Lindgren, ebenfalls ganz sicher kein Anhänger der National-Sozialisten, kommentiert in ihrem Tagebuch: »Heute Morgen um ½ 5 haben deutsche Truppen die russische Grenze überschritten«. Auch ihr ist die Überraschung anzumerken. In ihrer Umgebung wird über die mögliche Länge des Krieges spekuliert. »Großmutter ist ruhig und sagt ›jetzt ist es bald vorbei‹. Und ich glaube das Gegenteil, es gerade erst angefangen.« Lindgren, Mitarbeiterin des Schwedischen Geheimdienstes, sollte es einschätzen können. Zugleich weiß auch sie nichts über den Frontverlauf und die Ereignisse an der 2.000 Kilometer langen Front. Dann fährt sie fort: »Das Seltsame ist ja, dass man nun zu Deutschland halten muss. Es wird sicher anstrengend, mit Deutschland gegen Russland und mit England gegen Deutschland zu halten.«

Selbst Dimitri Schostakowitsch – in wenigen Wochen wird der Krieg bis vor die Tore seiner Heimatstadt Sankt Petersburg, damals noch Leningrad vorgerückt sein – selbst Schostakowitsch erkennt, dass der beginnende Krieg zunächst Erleichterung brachte. Plötzlich musste der Mordapparat der Kommunistischen Partei die Zügel lockerer lassen, denn er brauchte die Unterstützung des gesamten Russischen Volkes. »Man betrachtet die Vorkriegszeit heute gern als Idylle«, sagt er im Rückblick. »Alles war schön und gut, bis Hitler kam. Hitler war ein Verbrecher, nicht zu bezweifeln. Aber auch Stalin war ein Verbrecher.« »Der Krieg gegen Hitler brachte unendlich viel neues Leid, neue Zerstörungen. Aber darüber habe ich die schrecklichen Vorkriegsjahre nicht vergessen.«

In seiner Siebten Sinfonie hat Schostakowitsch diesem ambivalenten Charakter des beginnenden Deutsch-Russischen Krieges buchstäblich ein Denkmal gesetzt. Der erste Satz exponiert einen Marsch, über den niemals schlüssig gesagt werden konnte, wer eigentlich dort marschiert: Die Deutsche Wehrmacht oder die Kommunisten. Der leise Anfang entspricht ganz und gar nicht dem Bild vom Überfall auf die Sowjetunion. Es passt viel eher zu einem Marsch des Bösen, das sich anschleichen will. Dagegen passt das erste Motiv musikalisch zu Haydns berühmtester Komposition, stellt also deutlich die Deutsche Nationalhymne dar. Da zugleich auch russische Motive nachweisbar sind, lässt sich die Frage schlicht nicht entscheiden. Doch gerade das ist die Antwort: Der erste Satz des Siebten verwischt den Unterschied zwischen Kommunismus und Nationalsozialismus, weil es keinen wesentlichen Unterschied gibt, was ihren verbrecherischen Charakter betrifft.

Im Grund lässt sich dieser Blick auf die seit 80 Jahren tobende Debatte über Recht oder Unrecht des Angriffs übertragen. Drohte Stalin nicht jederzeit mit einem Erstschlag ? Hatte Stalin nicht ohnehin große Truppenmassen in die vorderste Linie gebracht ? Stießen sie deutschen Soldaten nicht überhaupt in ein Aufmarschgebiet ? – Nichts davon lässt sich abschließend sagen. Fakt ist allein, dass die deutschen Divisionen den ersten Schritt gemacht haben.

Fakt ist aber auch, dass sich die beiden bis dahin schlimmsten Diktaturen in diesem Krieg nichts gaben und nichts geben würden. Der Völkermord in der Ukraine wenige Jahre zuvor, die Ermordung tausender polnischer Offiziere und Intellektueller durch Kommunisten und Nationalsozialisten im Zuge des im September 1939 gemeinsam begangenen Überfalls auf das verachtete Polen, die ungezählten Verbrechen im deutsche Namen nach dem Sonntag im Juni, die im ›Holocaust‹ kulminierten – das alles lässt die Frage nach dem Angreifer tatsächlich verblassen. Denn darum geht es ja nur noch: Wer Angreifer war, den trifft die moralische Schuld. – Doch hier trifft beide die Schuld.

Wer es anders sieht und Deutschland die Alleinschuld zuschieben will, hat nichts von der eigentlichen Tragik des Deutsch-Russischen Krieges verstanden. Man muss nur fragen: ›Was wäre wenn ?‹ um zu sehen, wie das Urteil über den 22. Juni 1941 ausfallen muss. Hätte Hitler gesiegt, wäre die Festung Europa für die beiden dann verbliebenen westlichen Alliierten uneinnehmbar gewesen. Allein der Gedanke ist schrecklich. Statt dessen hat Stalin gesiegt. Was wäre geschehen, wenn er seine Militärführung nicht wenige Jahre zuvor ausgelöscht hätte und seine Armeen ähnlich erfolgreich wie im August 1939 gegen Japan schon früh über die Wehrmacht gesiegt haben würden ? – Auch dieser Gedanke ist schrecklich.

Am 22. Juni 1941 begann ein Krieg, zu dem es in der Weltgeschichte wenig vergleichbares gibt. Ein Krieg, der im Grunde keine Positionierung erlaubte, die nicht mit dem Blut tausender Toter getränkt war. Die Wahl Hitler oder Stalin erlaubte keine Entscheidung. Man konnte nur hoffen, dass keiner von beiden als Sieger das Schlachtfeld verlässt und wenn, dann nur so geschwächt, dass sich ein weiterer Krieg in Europa für den Sieger verbot.

Dieses Kalkül hört sich an nach reinem Zynismus. Schon weil ein schnelles Ende des Krieges kaum mehr wünschenswert scheint. Aber nur in dieser Einschätzung bleibt die ganze Tragik des Tages erhalten. Alles andere, alles Reden vom hinterhältigen Überfall und alle Schuldzuweisung der einen gegen die andere Seite, versuchen im besten Fall dieses Dilemma zu ignorieren. Im schlimmeren Fall beziehen sie unausgesprochen die Position des russischen oder des deutschen Diktators. Und so bleibt der 22. Juni 1941, was er damals schon war: Ein tragischer Tag für Europa.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Fritz Fuchs

Der General Heinz Guderian, neben Tuchatschewski und deGaulle einer der Schöpfer der modernen Panzertaktik, umriss die Funktionen des Panzers mit "fahren, funken, schießen" Die sowjetischen Panzer verfügten, anders als die deutschen, nicht über die Funkausstattung des jeweiligen Kampfwagens, so dass die Kommunikation (aus deutscher Sicht: unverständlicherweise) untereinander nur bis auf Ebene der Kompaniechefs möglich war. Aber keine der modernen Panzertruppen war zur Defensive geeignet noch dazu vorgesehen. Der Panzer ist eine reine Angriffswaffe. Und von dieser Angriffswaffe verfügte Stalin im Westen über mindestens 20.000 Exemplare. (Heinz Guderian hatte bei der Planung des Angriffs Hitler gegenüber warnend von etwa 10.000 Sowjetpanzern gesprochen.)
Mein Vater, damals Leutnant, war nach Teilnahme am Polen- und Frankreichfeldzug am ersten Tege schon dabei. Jeder erfahrene Frontsoldat erkannte (an den Hinterlassenschaften nach dem überstürzten Rückzug mit bloßem Augen, dass die Rote Armee zumindest schon die Bereitstellungsräume bezogen hatte und teilweise auch schon aufmarschiert war. ♦
Gegen einen zu erwartenden Panzerangriff schützen künstliche Geländehindernisse, Panzerminen und bewegliche Panzerabwehrwaffen einschließlich der konventionellen Artillerie mit gezogenen Haubitzen oder auf Selbstfahrkafetten. Dieser Überlegung trug die Führung der Roten Armee in Kenntnis der zu erwartenden Panzerschlacht im Kursker Bogen Rechnung - dort kam es übrigens zum im Verlauf des Krieges ersten großen Gefecht Panzer gegen Panzer.
Normalerweise operieren Panzer und Infanterie gemeinsam zum wechselseitigen Schutz und Nutzen.
Die bloße Tatsache, dass die Wehrmacht in wenigen Monaten Millionen Gefangene machte, die zu ernähren in Feindesland technisch unmöglich war, hinzugerechnet die vielen Gefallenen, beweist in aller Deutiachkeit, dass keineswegs ein ahnungsloser Gegner überrascht, geschweige denn, überfallen wurde.
Mir sind die Erkenntnisse glaubhafter Zeugen - mein Vater war nun weiß Gott nicht der einzige deutsche Soldat, der die wahre Feindlage erkannte - erheblich wertvoller als die Ergüsse nachgeborener zweifelhafter Historiker.

Gravatar: Alexa

Harald 44
sehr gute Analyse - danke

Habe die Ehre
Alexa

Gravatar: Gerhard G.

Zum 80. Jahrestag des Überfalls von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion wirft die Linke-Bundestagsabgeordnete Sevim Dağdelen der Bundesregierung eine äußerst aggressive Außenpolitik gegenüber Russland vor. Die Politikerin schrieb in einem Gastbeitrag für die Zeitung nd.DerTag (vormals: Neues Deutschland):

„Die Bundesregierung stellt die Weichen ganz offen auf die Vorbereitung eines Krieges gegen Russland.“

Die deutsch-russischen Beziehungen seien an einem Tiefpunkt angelangt. „Säbelrasseln, Konfrontationsgeschrei und Kriegsgeheul prägen die deutsche Öffentlichkeit zunehmend. Jeder, der widerspricht, wird als Kreml-Marionette abgestempelt“, kritisiert die Politikerin.

Dies sowie NATO-Manöver an der Westgrenze Russlands wie „Defender 21“ dürften „getrost als Teil einer moralischen Mobilmachung und Kriegsvorbereitung gewertet werden“, so Dağdelen weiter.

Am 22. Juni 1941 überfiel Nazi-Deutschland die Sowjetunion. 27 Millionen Todesopfer gab es bis 1945 – so viele wie in keinem anderen Land während des Zweiten Weltkriegs.

Dağdelen schreibt in ihrem Gastbeitrag, auch angesichts des barbarischen Charakters des Vernichtungskrieges könne es nur eine Lehre geben:

„Freundschaft mit Russland und den anderen ehemaligen Sowjetrepubliken muss Maxime deutscher Politik werden.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte den Jahrestag am Samstag als „Anlass für Scham“ bezeichnet. In einem Video-Podcast erklärte sie:

„In Demut verneigen wir uns vor den wenigen heute noch lebenden Überlebenden dieses Angriffskriegs. Und wir sind zutiefst dankbar, dass so viele dieser Menschen uns die Hand zur Versöhnung gereicht haben. Dass sie dazu bereit waren, grenzt an ein Wunder, nach allem, was Deutsche ihnen angetan haben.“

Gleichzeitig kritisierte Merkel, dass „zivilgesellschaftliches Engagement in Russland“ derzeit „unmöglich gemacht“ werde.

Noch nicht lange her ...das hieß es ,,NIE WIEDER KRIEG'' ... wie es scheint haben die Deutschen nichts ...absolut nichts gelernt. Nur die große Klappe ... am liebsten nocht die Tatsachen verkehren u. die Geschichte fälschen. Auch der Kanzlerin sei Dank für das zerrüttete Verhältnis zu Rußland ...lieber den verlogenen Amis/NATO in den A.... kriechen

Gravatar: Hajo

Ein tragischer Tag für Europa, wie war und die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende weil sie sich bis heute nachteilig für unser Land auswirkt und der neue Schwarze hat ja in blumigen Worten seine Vorstellung für die Zukunft erläutert und das ist die Fortsetzung alter Siegerpolitik mit dem Anspruch uns auf anderem Wege ins sozialistische Paradies nach Brüssel zu überführen, wo es dann kein Entkommen mehr gibt und wir dann als Protektorat weiter bestehen, aber als Land nichts mehr zu melden haben und ein uralter Wunsch bestimmter Kreise ist, die nun von ihren Satrapen entgültig umgesetzt werden und wenn es sein muß auch gegen fürstliche Entlohnung, hauptsache es wirkt.

Gravatar: harald44

Nachtrag für alle diejenigen, die ihren Clausewitz (Buch "Vom Kriege") immer noch nicht gelesen haben:
Wenn zwei Heere kampfbereit einander gegenüberliegen, welches ist gezwungen zuerst loszuschlagen?
Das eine, dessen Hauptstadt (Berlin) etwa 300 km vor der Demarkationslinie liegt?
Oder das andere, dessen Hauptstadt (Moskau) etwa 3000 km hinter derselben Demarkationslinie liegt?
Richtige Antwort: Das Deutsche Reich.
Denn fällt die Hauptstadt, dann fällt auch das Land.
Und: Es ist besser, den unvermeidbaren Krieg in des anderen Land zu tragen, als ihn im eigenen und kleineren Land ausfechten zu müssen.
Mit Überfall im Sinne des Wortes hat das überhaupt nichts zu tun.

Gravatar: harald44

Eines kann man BRD-Journalisten sofort und ungeprüft abkaufen: Daß sie nämlich nicht die geringste Ahnung vom Militärwesen haben, und daß sie dummerweise auch noch anscheinend stolz darauf sind.
Im Sinne des Wortes können einige Halbstarke eine durch eine dunkle Nebenstraße laufende alte und schwerhörige Frau überfallen.
Aber wie läßt man in der nordostdeutschen Tiefebene, die bis Weichsel und Bug reicht, über Wochen hinweg eine Dreimillionen-Mann-Armee aufmarschieren, ohne daß der Gegner das mitbekommt? Das ist unmöglich! Fahrende LKW's hört man in der Nacht über eine Entfernung von rund zehn Kilometern, fahrende Panzer und Artillerielafetten über rund zwanzig Kilometer. Zudem war die deutsch-russische Demarkationslinie östlich von Warschu eine offene Grenze, so daß man getrost davon ausgehen kann, daß auch dort lebende Ostpolen der Roten Armee Nachricht gaben über das Einquartieren der Zig Bataillone der deutschen Wehrmacht westlich hinter der neuen Grenze. Dazu gab es Stoßtruppunternehmen von beiden Seiten in das Terrain des Gegners. Daß ein gegenseitiger Angriff bevorstand, das wußten beide Seiten, Sowjets und Deutsche, haargenau, nur nicht den genauen Angriffsftermin, weil dieser frontnahen Truppen niemals mitgeteilt wird, sondern erst unmittelbar vor dem Angriff.
Im übrigens bestätigten finnische, ungarische und rumänische Geheimdienste ebenfalls den von der deutschen Abwehr erkannten Großaufmarsch der sowjetischen Roten Armee, denn andernfalls hätten sich diese osteuropäischen Staaten niemals an dem Präventivschlag gegen die große und seit 1919 höchst imperialistische Sowjetunion beteiligt.

Gravatar: Achmed

Der Satz "Nach der heute in Deutschland gängigen Lesart, wurde an diesem Tag die Sowjetunion vom Deutschen Reich überfallen" hätte einer Erläuterung bedurft.
Nicht das DEUTSCHE REICH hat Russland angegriffen, sondern das 3. Reich Adolf Hitlers!
Das DEUTSCHE REICH war seit 1919 durch den Putsch gegen den Kaiser bereits handlungsunfähig. Alle nachfolgenden "Regierungen" waren zu nichts legitimiert.
Diese Tatsache ist insofern wichtig, als die Propagandamaschine immer wieder versucht, das DEUTSCHE REICH mit Nazideutschland gleichzusetzen, um diejenigen zu diskreditieren, die die Handlungsfähigkeit des DEUTSCHES REICH und somit den völkerrechtlich existierenden Staat samt GÜLTIGER VERFASSUNG zurückfordern!
Die Klarstellung dieser Tatsache lässt auch die AfD schmerzlich vermissen und macht sich somit zum Komplizen der Verbrecherbande in Berlin, LEIDER!

Gravatar: karlheinz gampe

Soviel ich weiß plante Stalin einen Angriff auf das Reich, dem Hitler zuvor kommen wollte und er glaubte an Frieden mit England, wenn Russland besiegt wäre. Hitlers Fehler war Dünkirchen als er die Engländer entgegen dem Rat der Generäle großzügig abziehen lassen hat und die Deutschen zuschauten, weil der Befehl zum Angriff auf Dünkirchen nicht kam. 5 mal waren die deutschen Fallschirmjäger über England und 5 mal wurden sie wieder zurück gerufen. Hitler war Englandfreund nach Aussagen meiner Altvorderen und zu human, das kann man nach heutiger Darstellung gar nicht glauben. Selbst die erste Atombombe, die Hitler als Teufelszeug bezeichnete wäre dann wohl nicht auf Japan gefallen sondern irgendwo auf die Alliierten gefallen. Der Angriff der Polen auf das Reich23 wird in der Geschichte auch totgeschwiegen, ebenso die Massaker an den Volksdeutschen. CDU Merkels polnische Vorfahren haben den Deutschen die Augen ausgestochen, sie mit der Zunge an Tischen festgenagelt und in Fensterkreuzen aufgehängt. Laut Alois Irlmaier sollen, wenn der große Betrug aufkommt nun die Politiker und ihre Büttel an Laternen und in Fensterkreuzen hängen. Wir werden sehen, ob seine Prophezeiungen zutreffen.

Gravatar: harald44

Man kann die Frage auch umgekehrt stellen an die, die da sofort behaupten, das Deutsche Reich habe "einfach so" die riesige Sowjetunion "überfallen":
Warum war es ein Überfall und kein Präventivschlag?
Warum sollten Hitler (und das OKW) so blöd gewesen sein und ohne Not eine neue Front im Osten eröffnen, da er im Westen GB weder besiegen noch einen Kriegseintritt der USA verhindern konnte?
Warum hatte Stalin einen gewaltigen Aufmarsch der Roten Armee mit Luftlandetruppen (!) und fünfffacher Überlegenheit in Angriffsformation organisiert - von dem die Wehrmacht durch ihre Luftaufklärung informiert war?
Warum hatten sich Finnland, Rumänien, Ungarn und die Slowakei der Wehrmacht mit Hilfstruppen angeschlossen (im weiteren kamen noch eine freiwillige spanische Division und (mindestens) eine italienische Division dazu, wenn nicht aus derselben Angst,daß Stalin Europa vom Osten her überrollen würde?.
Was hohe sowjetische Offiziere nach dem Krieg bestätigten.

Gravatar: Ekkehardt Fritz Beyer

... „Bis heute wird der Tag nicht wirklich verstanden.“ ...

Nun; ich denke, es kommt auf die Sicht des Betrachters an, denn nur von ´Seiten der Amis` wird die EU (sicherlich per göttlichem(?) Diktat - Deutschland als Auslöser auch m. E. ganz besonders) in Sippenhaft genommen!
https://www.anonymousnews.ru/2018/01/28/wir-wurden-alle-belogen-eu-papier-beweist-es-ging-nie-um-fluechtlinge-sondern-um-umvolkung/?utm_campaign=anonymousnews.ru&utm_medium=email&utm_source=Revue%20newsletter

Ist das nicht auch ein wesentlicher Grund dafür, dass Corona scheinbar ´tatsächlich` freigesetzt wurde
https://www.anonymousnews.ru/2020/08/07/falsche-statistiken-corona-tote/?utm_campaign=anonymousnews.ru&utm_medium=email&utm_source=Revue%20newsletter,
nun auch die Kinder dran sind
https://www.anonymousnews.ru/2021/04/18/pharmaindustrie-geschockt-studie-belegt-ungeimpfte-kinder-sind-signifikant-weniger-krank/?utm_campaign=anonymousnews.ru&utm_medium=email&utm_source=Revue%20newsletter
und der deutsche Steuerzahler längst auch die „Polygamie“ seiner(?) Göttin(?) Plagen im eigenen Land zu finanzieren hat???
https://www.anonymousnews.ru/2018/01/27/staat-foerdert-polygamie-mit-7500-euro-im-monat-syrer-lebt-jetzt-mit-2-ehefrauen-und-8-kindern-in-deutschland/?utm_campaign=anonymousnews.ru&utm_medium=email&utm_source=Revue%20newsletter

Gravatar: Jürgen kurt wenzel

Wo sind die Biographien der überlebenden Protagonisten geglieben ?? Die Einen haben Kreide gefressen . Die Anderen sich selbst überhöht und von gerechten oder ungerechten Kriegen gefaselt !!! Einfach zu diesem Thema das Filmwerk ,, Sowiet-Story " von Edvine Snore und oder Katyn von Henry Wayda als Pflicht !!Die nachfahrenden Verbrechen der Roten Verbrecher des Mao oder Pol Pot bis zu den jetzt noch aktiven SED -Verbrechern und Mauerschützen machen schaudern !!!!

Gravatar: N. Borger

Hitler griff mit weniger als 4.000 Panzer an, Stalin hatte je nach Schätzungen zwischen 24.000 und 30.000 Panzer, und hattedarüber hinaus fast doppelt so viele Soldaten. Nur. wie hier beschrieben, wenn der potentielle Aggressor sich verteidigen muß, hat er Probleme. Das entschuldigt nichts von dem, was Hitler zu verantworten hat, zeigt aber, daß die Sowjetunion unter Stalin selbst als erste angegriffen hätte, wenn sie es geschafft hätte. Wichtige Literatur dazu: Suwurow: Der Eisbrecher!

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