15 Zentimeter sind nicht immer 15 Zentimeter

Von den Medien wird uns täglich der Bürgermeister von Altena vor Augen geführt, der Opfer einer Messerattacke wurde. Ein solcher Angriff ist schändlich und der Täter muss mit der ganzen Härte des Gesetzes bestraft werden. Aber trotzdem beschleicht mich bei der Berichterstattung ein eigenartiges Gefühl.

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Es hat fast den Anschein, als dass Messerattacken in Deutschland eine noch nie dagewesene Hochkonjunktur erfahren. Fast täglich finden solche Angriffe irgendwo in diesem Land statt. Begangen werden sie meist von jungen Flüchtlingen, Opfer sind in der Regel deutsche Jedermänner oder Jederfrauen. Die Berichterstattung in den Medien hält sich dabei überraschend in Grenzen. Die regionale Postille schreibt einen Zweizeiler und damit ist der Sache genug getan. Fernsehnachrichten bringen solche Meldungen nicht, überregionale Zeitungen sowieso nicht und in Fernsehsendungen werden die Opfer dieser Angriffe schon gleich gar nicht. Das geht ja auch nicht. Schließlich wurden sie ja Opfer von denen, die uns den großen Aufschwung bringen sollten, die das Leben in diesem Lande verändern würden, worauf sich eine bestimmte Politikerin der Grünen ja ganz besonders freut.

Doch nicht nur diese Ungleichbehandlung gegenüber dem Opfer eines Messerangriffs, das uns täglich mehrfach auf den Bildschirmen präsentiert wird, ist es, was mir ein eigenartiges Gefühl beschert. Zunächst frage ich mich, ob ein CDU-Bürgermeister einer relativ unbedeutenden Stadt im Sauerland so viel wichtiger ist als Nachbar Heinz oder Nachbarin Elke, die ebenfalls Opfer von Messerangriffen wurden. Doch vor allem frage ich mich, wann 15 Zentimeter eigentlich wirklich 15 Zentimeter sind.

Nochmal zur Verdeutlichung vorab: es geht nicht um die Rechtfertigung des Angriffs. Dafür gibt es keine Begründung, weder eine gute noch eine schlechte. Wer anderen mit dem Messer nach dessen Leben trachtet, muss sich dafür vor Gericht verantworten. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um einen 50-jährigen deutschen Arbeitslosen oder einen 21-jährigen afghanischen Flüchtling handelt. Auch die verhängte Strafe sollte sich in beiden Fällen auf dem gleichen Niveau bewegen. Doch das wird vermutlich der nächste Aufreger für mich sein...

Auf den ersten Bildern dieses Bürgermeisters war eine Halsverletzung zu sehen, die von einem ganz normalen Heftpflaster abgedeckt wurde. Wer wie ich Kinder hat, der hat jede Menge Heftpflaster in den verschiedensten Ausführungen und Größen daheim bevorratet. Der weiß zudem auch ganz genau, bei welcher Verletzung welcher Pflastertyp anzubringen ist, um eine optimale Wundversorgung zu garantieren. Das Ding, das dieser Bürgermeister da am Hals trug, war maximal 5 mal 5 Zentimeter groß. Es hätte also niemals ausgereicht, um eine Wunde mit dreifacher Länge abzudecken. Auch dieser Pflastertyp ist bestenfalls für leichte Schnittwunden geeignet. Eine Wunde, wie sie uns in den Medien mitgeteilt wurde, hätte ganz anders versorgt werden müssen. 

Noch merkwürdiger aber ist, dass bei dem Fernsehauftritt des Bürgermeisters auf einmal ein wesentlich größeres Pflaster den Hals des Mannes zierte. Offenbar wollte und sollte man ihn zu einem echten Opfer hoch stilisieren. Insgesamt war dieser gesamte Auftritt der erbärmliche Versuchung einer Verarsche der Zuschauer. Gekrönt von den ekelhaften Absonderungen eines noch geschäftsführenden Minsters, der sich demnächst wohl einen neuen Job suchen muss.

Abschließen will ich meine Ausführungen mit einer leicht chauvinistischen Bemerkung. Wenn der Bürgermeister wirklich glaubt, dass seine Wunde eine Länge von 15 Zentimetern hat, wird er von seiner Manneskraft vermutlich überwältigt sein. Mir fehlen zwar die detaillierten Kenntnisse über seine Bestückung, aber legt man die jetzige Umrechnungsformel an, sind es bestimmt 25 Zentimeter oder mehr.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: karlheinz gampe

Das unsere Lügenpresse Dinge verschweigt oder ausschmückt ist Fakt. Warum sollte nicht auch hier aus Gründen der sogenannten political correctness aus einem kleinen Fisch ein großer gemacht worden sein. Sowas nannte man früher Anglerlatein.

Gravatar: Horst Joachim

Dann lag ich mit meiner Schätzung der Pflastergröße auf vielleicht 5 X 5 cm auch richtig und ist auch anderen aufgefallen ,das ein 15 cm Schnitt nicht stimmen konnte. Die Versuche uns Bürger auch mit Hilfe der Medien bestimmte Richtungen zu manipulieren fällt immer mehr auf
Fakt ist . Wir brauchen weder Rechts noch Links
Wir Brauchen endlich eine Demokratie von Bürgern für Bürger die schon etwas länger hier leben und dies auch weiterhin wollen

Gravatar: sigmund westerwick

Die politische Korrektheit

Natürlich habe ich auch den Bericht über Alzena und seinen schwerverletzten Bürgermeister gesehen und es war von Anfang klar, das der Messerangriff zu politischen Zwecken mißbraucht wird.

Ganz kurz wurde erwähnt, dass es wohl eine ältere Frau war, die aus Frust über die ihr vorenthaltenen Auszahlungen der Sozialhilfe zu ihrem Küchenmesser gegriffen hat, das wurde zwar nicht ausdrücklich erwähnt, aber zu Mancheten haben ältere Sozialhilfeempfänger üblicherweise keinen Zugriff.
Dann wurden Massen von Einwanderern gezeigt, die der Bürgermeister in die Stadt holt, um den Bevölkerungsschwund auszugleichen.

Nun sitzen sie also in Alzena, eine kleine Menge Leute, die schon länger hier sind, und jede Menge Neudeutsche, die Anspruch auf Sozialhilfe, Wohngeld, Kleidergeld, freie Krankenkasse haben und die öfffentliche Plätze belagern.

Ich kann mir gut vorstellen wie der Frau monatelang gesagt wurde dass sie kein Geld bekommt, dass auf dieses oder jenes keinen Anspruch hat, die Kassen sind leer und sie hat das Formular falsch ausgefüllt oder die Frist ist gestern abgelaufen, ... Wenn ihr dann der Kragen platzt und es mal den zuständigen Bürgermeister, möglicherweise noch mit CDU-Parteibuch erwischt, muss natürlich das Medienecho groß sein, dann ist es Pflicht eines jeden Küchenmessers zur Manchete zu mutieren, es ist die Plicht jeder Verletzung mindest auf Bildschirmgröße anzuwachsen und es ist natürlich Pflicht der zuständigen Staatsmedien ausführlichen über diesen barbarischen Akt der Unmenschlichkeit zu berichten, worauf dann der Staat mit aller Macht des Gesetzes reagieren muss.

Ebenso wie es Pflicht der Qualitätsmedien ist, die alltägliche Ausgrenzung der unteren Schichten zu ignorieren oder klein zu reden, wen kümmert es schon, wenn bei der Wohnungssuche die, die schon länger hier sind, systematisch benachteiligt werden ( die staatlich garantierte Sozialmiete für Neubürger ist höher ), und Obdachlose haben keine freie Krankenkassenversorgung.

Es ist natürlich nicht in Ordnung wenn jemand persönlich angegriffen wird, aber es gibt tatsächlich auch unter denen, die schon länger hier sind, nicht nur Akademiker und Juristen, und unter Stress können auch diese Leute schon mal in einer Weise reagieren, die nicht dem mitteleuropäischen Standard entspricht.

Gravatar: Franz Horste

Was mich am meisten bei der Berichterstattung der "Rechtlichen" gewundert hat, war die Tatsache, dass mit keinem Wort darüber gesprochen wurde, worüber der Täter sich so aufgeregt hat. Dass ihm das Wasser abgedreht wurde, kann nicht sein, denn das ist in Deutschland nicht erlaubt, selbst wenn die Rechnung nicht bezahlt wurde, weil es ein Grundrecht auf Wasser gibt. Vermutlich hat dieser den Begriff "Wasser-Abdrehen" symbolisch gemeint. Warum wird nicht darüber diskutiert, dass ein kleiner Bürgermeister eigenmächtig wie Merkel über den Kopf der Bevölkerung hinweg bestimmt, dass er allein entscheidet, wieviele "Flüchtlinge" in seiner Stadt (in ihrem Land) von eben dieser Bevölkerung alimentiert werden sollen, ohne diese um Erlaubnis zu fragen?
In einer viel größeren Stadt (Mannheim) hat der Bürgermeister einen Brandbrief an den Innenmininster geschrieben, weil "unbegleitete Jugendliche aus den Nafri-Staaten nicht am Bestehlen und Verletzen von unbescholtenen Einwohnern zu hindern sind, da man sie als Minderjährige nicht einsperren sondern nur verwöhnen darf. Man wird dieser Handtaschendieben nicht Herr und darf nichts dagegen tun. Es werden geschlossene Einrichtungen gefordert, aber die Grünen sind natürlich dagegen. Die Würde junger, ungezogener Nordafrikaner wiegt hier mal wieder schwerer als das Recht von weiblichen Ureinwohnerinnen, die ausgeraubt werden. Wo leben wir eigentlich? Sollen sie doch Neuwahlen ansetzen, dann werden die Linken Socken endlich aus dem Rennen sein!
http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/mannheim-oberbuergermeister-sendet-hilferuf-ans-innenministerium-gewalttaetige-junge-marokkaner-terrorisieren-die-stadt-a2282988.html

Gravatar: Kharl Deutscher

Schuld daran hat jeder/jede der/die Frau Kasner gewählt hat . Und immer noch heute machen die korrupten Politiker was sie wollen. Und es wird keinen Druck auf Sie gemacht.
Frau Kasner in den Knast .

Gravatar: Micha58

Die Deutschen (ab 1934 Staatsangehörigkeit: DEUTSCH) müssen endlich aufwachen und erkennen, dass sie juristische Personen (Sachen) sind mit NULL Rechten.
Informiert euch im Web über die Lebenderklärung!
Dies kann jede Person (mit drei Zeugen) formal erklären.

Gravatar: desi

Da ich dieses Vorkommnis nicht verfolgt habe, kann ich Ihre Kritik nicht bewerten. Allerdings habe ich in Meldungen gehört, dass es sich um eine 15 mm lange Verletzung handelt. Insofern könnte ein Pflaster von 5 x 5 cm wohl ausreichen.

Gravatar: Tracie

Hier wurde das Opfer zum Täter.

Dieser Mann, der den Bürgermeister mit Messer an ge-
griffen hat, war ein arbeitsloser Maurer. Also ein Mann,
der hart gearbeitet hat und nun in seinem Alter von 56 J.
natürlich keine Arbeit mehr findet.

Er versuchte, mit dem Bürgermeister zu sprechen,
darüber, dass man ihm sogar das Wasser abgestellt
hat und er wohl nun verdursten soll.
Der Bürgermeister hat keine soziale Kompetenz bewiesen, er hätte erkennen müssen, wie aufgeregt dieser arme Kerl war. Aber die besser Verdienenden
die auch noch nie im Leben hart arbeiten mussten,
wollen sich natürlich nicht mit jedem Bittsteller befassen.

Tja, Pech, da kam es so für den gut verdienenden Herrn
Bürgermeister. Er hätte mit dem armen Mann dessen
Haus vor der Zwangsversteigerung steht, Strom auch
abgestellt, halt reden müssen. Ihn zu einem Getränk
einladen sollen. Ich denke dann wäre dem Bürgermeister
dieser Angriff erspart geblieben.
Dieser Bürgermeister hat in einer Talkshow auch zu ge-
geben dass dem Maurer das Wasser abgestellt wurde.
Das geht nicht. Das darf nicht sein!

Dieser arme Mann muss sehr verzweifelt sein.
Er tut mir sehr Leid.
Der einzige Trost ist;
nun im Gefängnis hat er es warm, er hat seine Mahlzeiten
und sogar genügend zu trinken.
Für ihn ist es eine Verbesserung.
Und ich hoffe, durch seine verzweifelte Lage bekommt
er eine Bewährungsstrafe. Und ich wünsche ihm, dass
er wieder auf seine Füße fällt.

Gravatar: Keinschlafschaf

Dieser Bürgermeister aus Altena geht nicht nur Döner
fr....., ihhhhh, nein dem Mann spuken doch nur und
ausschließlich Migranten im Kopf herum.
Für die macht er alles, um die sorgt er sich.

Nein, Herr Bürgermeister.
Zuerst geht es um Deutsche.
Danach kommen Menschen die uns ähnlich sind, gleiche
Kultur, gleiche Werte gleiche Mentalität. Wie Niederländer, Engländer, Skandinavier.
Und erst danach kämen andere. Aber bis dahin dürften
alle Reserven längst verbraucht sein.

Alles Gute für den armen, gebeutelten Maurer.
Was muss der verzweifelt sein.
In seiner Haut möchte ich nicht stecken.

Gravatar: Zicky

Und wer ist wieder mal Schuld? Natüüüüürlich wer sonst als die AfD. Die hat den Mann aufgehetzt. Die erste Tagesschau sprach am Ende des Beitrags davon, dass dem deutschen 50 jährigen "noch" keine Verbindungen zu rechten Gruppierungen nachgewiesen werden kann. Besondere Betonung auf noch. Mir war damit sofort klar, dass das der AfD angelastet wird. Was am Tag darauf ja bei Maischberger schwardroniert wurde. In Wirklichkeit ist dieser Täter vermutlich ein arbeitsloser Alkoholiker der seine Rechnungen nicht bezahlt und ihm deshalb der Strom und das Wasser abgestellt wurde. Und da hat er im Suff den Bürgermeister angegriffen den er zufällig sah. Ich möchte diese Tat nicht entschuldigen, aber es war eine Tat, ohne politischen Hintergrund. Dieser Bürgermeister sollte sich schämen, angesichts der wirklich schwerverletzten und Toten, die wir fast täglich zu beklagen haben, denen nicht die geringste Aufmerksamkeit zugemessen wird, weil sie nicht ins politische Konzept passen.

Gravatar: Karl Kaiser

!5 Zentimeter?
Das ist nicht mal eine Armlänge.

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