12. Internationale Klima- und Energiekonferenz (IKEK 12) in München erfolgreich beendet!

In München ging gestern die bisher erfolgreichste Klima- und Energiekonferenz zu Ende, die EIKE je organisiert hat. Es war die bisher 12. in der Reihe von Klima- und Energiekonferenzen, die von EIKE – diesmal mit Unterstützung des Heartland Institutes veranstaltet. Ein Kurzbericht.

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Es war die bisher erfolgreichste Internationale Klima- und Energiekonferenz die EIKE mit Unterstützung des Heartland Institutes Chicago bisher ausgerichtet hat. Und dies gilt sowohl für die hoch kompetenten Referenten und deren Referate, wie auch für die Beteiligung dank Qualität und Zahl der Besucher (knapp 200), als auch die organisatorische Umsetzung, die sich in kompetenter Simultanübersetzung vom Deutschen ins Englische und umgekehrt, durch die vorbildliche Technik zur Beschallung und Aufzeichnung und die erstmalig stattfindende Streaming-Übertragung auszeichnete.

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Aus der Fülle der hochklassigen Referate und ohne Wertung seien nur drei hervorgehoben.

  1. Wie man in drei einfachen Schritten ein Stromnetz zerstört! Aktuelle Klima- und Energiepolitik in Australien
    Joanne Nova
  2. Der Einfluss kosmischer Strahlung auf das Klima–
    Neueste Forschungsergebnisse und ihre Bedeutung fü
    r das Verständnis des Klimawandels Dr. Henrik Svensmark Centre for Sun-Climate Research des Danish National Space CentreUnd Prof. Dr. Nir Shaviv Racah Institute of Physics – The Hebrew University of Jerusalem
  3. Die Grüne Vergangenheit der Sahara Dr. Stefan Kröpelin Project Late Quaternary High-Resolution Climate Archives in the Sahara

Wie man in drei einfachen Schritten ein Stromnetz zerstört! Aktuelle Klima- und Energiepolitik in Australien

Die erfolgreiche Wissenschaftsjournalistin und Bloggerin Joanne Nova – Autorin des Büchleins „The Sceptics Handbook“ (in deutsch Das Skeptiker Handbuch bei EIKE erschienen) das mehr als 200.000 mal verkauft wurde, erzählte in bitter humorvoller Weise, wie „erfolgreich“ Australien dabei ist, seine bisher gut funktionierende Energieversorgung zu zerstören. Dank rabiater Umstellung auf „Erneuerbare“ häufen sich flächendeckende Blackouts und der Preis für die kWh kennt nur eine Richtung – steil nach oben. Und das obwohl Australien – etwas größer als Europa, aber nur von 25 Millionen Einwohnern besiedelt- zu den weltgrößten Kohleproduzenten und -Exporteuren gehört.   Man liefere sich mit Deutschland ein Wettrennen, wer am schnellsten seine Enegieinfrastruktur auf dem Altar des „Klimaschutzes“ geopfert hätte. Der bittere Beifall des Publikums war ihr gewiss.

Der Einfluss kosmischer Strahlung auf das Klima“ Neueste Forschungsergebnisse und ihre Bedeutung für das Verständnis des Klimawandels

Nir Shaviv und Henryk Svensmark berichteten über ihre jüngsten Forschungsergebnisse , die den experimentellen Nachweis erbrachten, dass der schon fast als nicht existent geglaubte Link zwischen der Erzeugung von Ionen mit Mini-Wolken Nuklei und den für die Wolkenbildung nötigen großen Kondensationskernen existiert und sowohl experimentell wie auch messtechnisch in der Realität vorhanden sind. Daraus lässt sich nun der sehr starke Einfluss des Sonnenwindes als Modulator der Höhenstrahlung die wiederum die Wolkenbildung steuert, nicht nur nachweisen sondern auch quantitativ berechnen. Bescheiden wie beide sind, erwähnten sie nur, dass dieser „Svensmark“ Effekt für den größeren Teil der beobachteten Erwärmung verantwortlich sind. Müßig zu erwähnen, dass ihre Forschung so gut wie keine öffentliche Unterstützung erfährt, ja Henryk Svensmark sogar Gefahr läuft, dass sein Mini – Institut  demnächst geschlossen wird.

Die Grüne Vergangenheit der Sahara

Wenn auch nicht geschlossen, so doch nur minimal mit Forschungsgeldern versorgt, ist auch das Institut, dem Prof. Kröpelin vorsteht. Und dies obwohl die von ihm durchgeführte Feldforschung ungewöhnlich arbeits- und ressourcenintensiv ist. Er bereist mit seinem Team von Forschern nämlich den heißesten und trockensten Ort der Welt – die Sahara. Diese entpuppt sich dank seiner schon jetzt vorliegenden Forschungsergebnisse als phantastisches und rel. leicht auswertbares Klimaarchiv des nördlichen Afrikas bis weit in den Mittelmeerraum hinein. Ein erstes Zwischengebnis ist die Tatsache, dass das Klima – wenn auch in stetigem Wechsel- keine „Kipppunkte“ kennt. Damit allein ist schon Schellnhubers absurde Idee von einer kommenden Heißzeit durch erreichen von ihm erfundenen „Tipping Points“ ad absurdum geführt. Es gab zwar durchaus gelegentlich abrupte Klimaänderungen innerhalb weniger Jahre in der Vergangenheit (z.B. DO Events) jedoch hatten die externe Ursachen wie z.B. Meteoriteneinschläge oder Vulkanausbrüche (Tambora 1813-1814) und wurden vom erstaunlich engen Klimaregelzyklus innerhalb weniger Jahre wieder stabilisiert. Ganz zu schweigen von der auch nicht unwichtigen Tatsache, dass die von Schellnhuber  und Kollegen eingesetzte Rückkopplungstheorie zur Erklärung ihrer Idee schlicht falsch angewendet ist, sie weicht in wesentlichen Punkten von der von Henry Bode bereits in den zwanziger Jahren theoretisch mit formulierten Regelungstheorie ab. Dies zeigte eindrucksvoll Lord Monckton auf der 11. IKEK letzten November in Düssedorf.

Des Weiteren zeigen seine Forschungen, dass die Sahara noch vor 5000 Jahren bewohnbar war, Flüsse und Seen Pflanzen, Tieren und Menschen Nahrung gaben, die das dann in wunderschönen farbigen Felszeichnungen für die Nachwelt festhielten. Im Film „der englische Patient“ ist ein Teil davon zu sehen.

Weitere hochinteressante Vorträge wurden gehalten von:

Horst-Joachim Lüdecke, Nicola Scafetta, Harald Ynderstadt, Hermann Harde, Maria da Assunção Araújo, Nils-Axel Mörner, Camille Veyres, Gernot Patzelt, Helmut Alt, Michael Schnell, Friedrich-Karl Ewert, Günter Ederer, Michael Limburg, James Taylor, Thomas Wysmuller und Henri Masson, .

EIKE wird wie üblich die einzelnen Vorträge als Youtube Videos veröffentlichen und zusätzlich einen Konferenzbericht mit Kurzberichten herausbringen. Das wird aber einige Wochen dauern.

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Die Medien waren – wie fast immer- nur sehr karg vertreten. Lediglich der Münchner Merkur sandte für den ersten Tag einen Redakteur, brachte aber bis zum Erscheinen dieses Artikels – online- keinerlei Bericht über diese Konferenz.

Die geringe Medienpräsenz mag zum Teil auch daran gelegen haben, dass zwar wdr-Journalisten von Monitor versucht hatten sich z.T. unter Nennung falscher Angaben, bei der Anmeldung zur Tagung per Email akkreditieren zu lassen, diese Akkreditierung von EIKE aber abgelehnt worden war. Zudem erteilte EIKE diesen Leuten Hausverbot.  Die geschah auf Grund der bereits erfolgten rein diffamierenden Falschberichterstattung, gegen die seitens EIKE Klage gegen den wdr eingereicht wurde. Trotzdem versuchte das Team unerlaubt Aufnahmen von der Konferenz und Interviews der Teilnehmer zu bekommen. Sie mussten vom Hotelmanager aus dem Konferenzbereich hinausgeworfen werden.

Daher bestand keine Notwendigkeit den FakeNews Erzeugern dieses Senders weitere Möglichkeiten diese zu fabrizieren, einzuräumen.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Hans-Peter Klein

The Heartland Institute - Cui bono ?

The answer: Die internationale Fossilenergiebranche.

Ganz weit vorne: Australien,
dessen zur Schau gestellter Reichtum in den Villenvierteln von Sydney hauptsächlich aus der Ressourcen-Exploration dieses Kontinenets in den Stammesgebieten der Ureinwohner stammt.

Jede TWh die nicht fossil sondern mit EE erzeugt wird erspart uns unwiderbringlichen Ressourcenverbrauch von der Wiege (Lagerstätten) bis zur Bahre (Verbrennungsabgase und sonstige Umweltverschmutzung).

Über den Klimawandel und dessen Ursachen können wir streiten,
über den irreversiblen Ressourcenverbrauch nicht.

Ist nun mal so.
Schönen Tag.
MfG, HPK

Gravatar: Hajo

Resourcenverbrauch gekoppelt mit Überpopulation wird uns noch zusätzlich zum Klimawandel den Garaus machen, wobei doch niemand allen ernstes behaupten wird, die Wüstenausdehnung weltweit hätte etwas mit der Existenz des Menschen zu tun, der einzige Unterschied ist lediglich in der Tatsache begründet, daß Resourcen und Überpopulation in wenigen Jahrhunderten die Menschheit schwerst schädigen können, während der Klimawandel in der Regel größeren Zyklen unterliegt und über Jahrmillionen stetigen Veränderungen ausgesetzt ist. ohne dabei zusätzliche Imponderrabilien zu berücksichtigen, wie z.Bsp. Meteoriteneinschläge und Vulkanausbrüche, globale Erdbeben, die kommen noch dazu und können uns über kurz oder lang zu Fall bringen.

Gravatar: Emilio

@Hajo,
bez. Sahara ev. doch. Bei der Klimakonferenz von EIKE in München hat ein Forscherteam dargelegt, dass die Sahara vor 5000 Jahren bewohnbar war.
Meine Vermutung ist dass die Karthager für den Schiffsbau den Waldbestand an den Küsten derart reduziert haben, dass keine Feuchtigkeit mehr ins Landesinnere gelangt ist.
Das Buch von Peter Wohlleben (Das geheime Leben der Bäume), ein Förster aus Norddeutschland, beschreibt das sehr eindrücklich.
Wald soll die Feuchtigkeit etwa 600 Kilometer weit ins Inland transportieren können.
Zu Zeiten der Römer war Lybien ja Kornlieferant.

Deshalb ist es für mich widersinnig, dass Wald gerodet wird um Windräder hinzustellen. Aber ja, der Klimaschwindel...

Gravatar: Hans-Peter Klein

@ Emilio 02.12.2018 - 01:00

Denkt man Ihren Gedankengang konsequent und folgerichtig vom Anfang bis zum Schluss zu Ende, so bedeutet dies doch:

- die Sahara war vor 5000 Jahren bewaldet und bewohnbar
- die Sahara ist heute Wüste und weitestgehend unbewohnbar
- Ursache ist die Entwaldung Nordafrikas durch die Karthager vor 5000 Jahren

- Der Mensch hat seit den Karthagern, den antiken Griechen und Römern massiv großräumig und langfristig Einfluss auf das Ökosysteme und Klima Nordafrikas und die globale Atmosphäre genommen

- Der Mensch heute macht das Gleiche, von der Exploration in den tiefsten Lagerstätten bis zur Verschmutzung in den obersten Schichten der Atmosphäre, nur global agierend mit einer deutlich höheren Gerschwindigkeit wie die Karthager, Griechen, Römer

- Der Mensch nimmt somit massiv Anteil und Einfluss auf die gesamte Geosphäre, Ökosphäre und langfristig auch auf das Klima dieses Planeten.

- Einen Ausweg aus diesem Dilemma bieten verbrauchs- und ressourcenminimierende Effizienztechnologien, der Einsatz der durch die Sonne kontinuierlich zur Verfügung gestellten Erneuerbaren Energien und ein dem heutigen Kenntnisstand angemessenes Verbraucher- / Konsumverhalten.

MfG, HPK

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