Im mitteldeutschen Frühaufsteher-Land, so die Eigenwerbung der Landesregierung in Magdeburg, hatten alle Demoskopen die AfD etwa 6 % zu niedrig und die Gliederungen von Merkels Nationaler Front entsprechend zu hoch eingeschätzt. Im Einzelnen betrugen die Fehlprozente der letzten drei Umfragen vor der Wahl von Forschungsgruppe Wahlen, Forsa und INSA:
CDU 0,5 % zu viel vorhergesagt
SPD 5,3 % zu viel
Grüne 0,1 % zu wenig
FDP 0,4 % zu wenig
Linke 4,0 % zu viel
AfD 5,9 % zu wenig
Wenn man die letzte Umfrage für Mecklenburg-Vorpommern um diese Fehlvorhersagen korrigiert, kommt folgendes Ergebnis heraus:
CDU 25,0 – 0,5 % = 24,5 %
SPD 22,0 – 5,3 = 16,7 %
Grüne 7,0 + 0,1 = 7,1 %
FDP 3,0 + 0,4 = 3,4 %
Linke 17,0 – 4,0 = 13,0 %
AfD 19,0 + 5,9 % = 24,9 %
Die Sensation wäre komplett: Die AfD würde stärkste Partei im Nordosten! Aber seit der Vertreibung aus dem (politischen) Paradies müssen sich auch die Alternativen solche Siege im Schweiße ihres Angesichts erst erarbeiten.
Doch im Moment gewinnen die europäischen Demokraten eine Wahl und Abstimmung nach der anderen. Nach der Volksabstimmung der Niederländer zum Abkommen mit der Ukraine, der Eroberung Roms durch die junge Virginia Raggi und der Abstimmung über den Brexit könnte die Wahl in Mac Pomm, so der liebevolle Kosename des Ferienlandes an der Ostsee das vierte Waterloo für die EUliten um Merkel, Schulz und Juncker werden. Und wenig später folgt die Wiederholung der gefälschten Präsidentenwahl in Österreich. Die Wähler rechnen ab und lassen es richtig krachen!


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