Kaufhallen und Geschäfte können bei Stromausfall nur noch bei Tageslicht und gegen Barzahlung arbeiten. Die Geldautomaten funktionieren nur, falls sie batteriegespeist sind oder am Notstrom hängen. Die Bargeldversorgung wird schwierig. Kerzen und Lebensmittel, die man nicht zu kochen braucht, werden im Handel schnell knapp. Nachbestellungen des Handels und die Lieferketten funktionieren nicht wie gewohnt. Zum Beispiel verderben alle gekühlten Nahrungsmittel in kürzester Zeit. In Gewächshäusern zerfrieren die Pflanzen. Kühe können nicht mehr gemolken werden. Der Informationsfluß von der elektronischen Kasse zum Lager und damit das Bestellwesen bricht zusammen. Lieferanten können nichts mehr liefern, weil die elektrischen Pumpen der Tankstellen ausfallen und die Lkws keinen Treibstoff mehr haben.
In den Wohnungen, die keine Kohle- und Holzöfen haben, wird es kalt. Wer keinen Kohleherd hat, kann nicht kochen. Morgens und abends ist es dunkel. Der Fernseher, das Radio und das Internet fallen aus. Nach ein bis zwei Tagen läßt der Wasserdruck nach. In Hochhäusern gibt es gar kein Wasser mehr.
Lieber Herr Minister, es stimmt was nicht. Die Einlagerung von Lebensmitteln gegen Angriffe ist Schweinelogik. Ethnische und religiöse Unruhen brechen nämlich binnen 24 Stunden aus, nachdem die Stromversorgung zusammenbricht. Aber die Stromversorgung bricht nicht wegen ethnischen oder religiösen Unruhen zusammen. Ihre Kausalität stimmt nicht.
Die Lebensmitteleinlagerung wird seitens des Ministers vorgeschlagen, weil die Bundesregierung im kommenden Winter mit dem Zusammenbruch der Stromversorgung infolge der Einspeisung von Windstrom rechnet. Für die Sicherheit der Bevölkerung ist die Energiewende zur Zeit genauso gefährlich, wie die Todesdrohungen aus radikalen Moscheen.
Ende 2016 wird ein tschechischer Phasenschieber im Umspannwerk Hradec in Betrieb gehen. Dann kann der deutsche Müllwindstrom von Röhrsdorf bei Chemnitz nicht mehr nach Tschechien verklappt werden. Im Dezember 2015 ist im polnischen Umspannwerk Mikulowa ein entsprechender Phasenschieber in Betrieb gegangen. Ab Oktober 2017 wird auch die Stromverklappung von Vierraden über Krajnik nicht mehr funktionieren. Damit werden die deutschen Netzbetreiber vor wachsende Herausforderungen gestellt. Einerseits ein enormer Zubau von Windrädern, andererseits schwindende Möglichkeiten der Stromverklappung ins Ausland. Da fehlt nur noch ein harter Winter wie 1977/78 um eine von Frau Dr. Merkel hausgemachte Katastrophe zu erleben. Oder zu überleben?
Der Minister fremdelt auch mit den rauhen Lebensbedingungen des Volks, denn nicht für jeden ist eine Lagerhaltung möglich. Kein Wunder, wenn man als elitärer Schnösel selbst abgehoben in Saus und Braus lebt. Gerade wurde wieder errechnet, daß ein Bundestagsabgeordneter den Steuerzahler über 700.000 € im Jahr kostet. Ein Minister ist auch nicht billiger. Die aus Frankreich eingewanderten de Maizieres waren unter allen Fahnen Berater, Knechte und Nutznießer der deutschen Diktatoren. Klonovsky witzelte gestern, daß diese Sippe seit 25 Generationen immer noch nicht integriert ist. Lothar stand im Verdacht mit der roten Gestapo zusammengearbeitet zu haben. Ulrich erfreute den Adolf im Frühjahr 1945 mit seinen klaren und nüchternen Lagevorträgen im Führerhauptquartier. Und Thomas ist nun eifriger Paladin der Merkel-Demokratur. Sie täuschten unter allen Fahnen die Berliner Untertanen.
Zurück zur Lebensmittellagerung. In bäuerlichen Haushalten wird man ohne Mühe auch ein Jahr ohne Lebensmittelhandel überstehen, weil noch Kamine, Holz- und Kohleherde vorhanden sind, weil in der Regel Brennstoffvorräte für mehrere Jahre auf dem Hof gestapelt sind und weil Frischfleisch auf der Weide und im Stall rumläuft. Viele Gehöfte haben noch Brunnen. Kartoffeln, Obst und Gemüse kauft man traditionell nicht im Laden. Ausgenommen vielleicht Bananen, die jedoch keine zehn Tage Lager überstehen.
Völlig anders sieht das in den beengten und ungesunden Wohnverhältnissen in der Stadt aus. Viele Leute leben in Plattenbaugroßsiedlungen mit Miniküchen und ohne Speisekammern. Oder in finsteren Berliner Hinterhäusern mit Wohnküchen. Wo will man da Vorräte lagern? Nudeln, Linsen und Reis halten sich lange und brauchen wenig Platz. Aber wenn der Strom ausgefallen ist – wie will man da kochen?
Das Lagern und Zubereiten von Nahrungsmitteln setzt ein Notstromaggregat voraus, weil Kühlschränke und die in städtischen Haushalten üblichen Elektroherde Elektroenergie benötigen. Aber wo soll der Kraftstofftank stehen und soll der Generator auf dem Balkon tuckern?
Die Wohnung ist schon mit den verschiedenen Müllbehältern wegen der von grünen Weltverbesserern verordneten Mülltrennung zugestellt. Wo will man da noch mit Mineralwasserkästen hin? Die Wasserversorgung bricht nach einem Stromausfall sehr schnell zusammen. Dann kann man Nudeln und Reis nicht nur wegen fehlender Energie nicht kochen, sondern auch wegen mangelndem Wasser.
Herr Minister wird wahrscheinlich vorschlagen, daß man Schokolade einlagert. Die hält sich lange, ist kalorienreich, braucht nicht gekocht zu werden und schmeckt. Nur die Zähne kann man sich nach dem Verzehr nicht putzen – das Wasser wird fehlen.


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