Nichts Neues. Stefan Zweig hatte nach dem Ersten Weltkrieg folgende Beobachtungen notiert: „Berlin verwandelte sich in das Babel der Welt. Bars, Rummelplätze und Schnapsbuden schossen auf wie die Pilze. Was wir in Österreich gesehen, erwies sich nur als mildes und schüchternes Vorspiel dieses Hexensabbats, denn die Deutschen brachten ihre ganze Vehemenz und Systematik in die Perversion. Den Kurfürstendamm entlang promenierten geschminkte Jungen mit künstlichen Taillen und nicht nur Professionelle; jeder Gymnasiast wollte sich etwas verdienen, und in den verdunkelten Bars sah man Staatssekretäre und hohe Finanzleute ohne Scham betrunkene Matrosen zärtlich hofieren. Selbst das Rom des Sueton hatte keine solchen Orgien gekannt wie die Berliner Transvestitenbälle, wo Hunderte von Männern in Frauenkleidern und Frauen in Männerkleidung unter den wohlwollenden Blicken der Polizei tanzten.“
Aus Neugier habe ich als Tourist vom Orte Anfang der Neunziger Jahre mit meiner Freundin einen Spaziergang auf dem Kurfürstendamm gemacht. Was mir in Erinnerung geblieben ist: Ein junger Mann im pinken Ganzkörper-Hasenkostüm mit einem rosa Handtäschchen.
Die Hauptstadt beherbergt 4,3 % der deutschen Bevölkerung. Aber nur 1,5 % der bundesweit Beschäftigten im gewerblichen Bereich zieren unsere Hauptstadt. Was die Landwirte angeht: 264 von 1,08 Millionen sind in Spreeathen tätig. Nur 2,7 % der deutschen Bauleute wohnen in Berlin, obwohl exzessiv gebaut wird. Im Bereich von Energie und Wasserwirtschaft sind es 2,5 % der deutschen Beschäftigten. Dagegen sind etwas überproportional 5,1 % der Dienstleister in der Hauptstadt tätig. Eine Auswirkung der zahlreichen Bundesbehörden.
In Deutschland sind 7,6 % der Bevölkerung Hartzer, in Berlin sind es 16,5 %. Ganz Deutschland hat 2,75 Mio Studenten, davon überproportional 6,4 % in Berlin. Von 17.800 Bühnenkünstlern deutschlandweit sind 7,2 % in der Hauptstadt tätig, bei den Tänzern beträgt die Quote sogar 10,2 %.
Man könnte diese Statistiken des Grauens noch verlängern, einen weiteren Erkenntnisgewinn bringt das nicht. Man kann es in einem Satz zusammenfassen: Viele Berliner sind von der normalen schaffenden Gesellschaft abgehängt.
Bundesweit haben 30 bis 40 % der Wähler einen bodenständigen Beruf, in Berlin sind es kaum 20 %. Berlin hat eine deformierte Subventionswirtschaft und dadurch auch eine abartige Soziologie. Schon Karl Marx beklagte sich 1857 in den „Grundrissen“ über die Metropolen. Das waren für ihn Orte, „wo das Staatsoberhaupt und seine Satrapen ihre Revenu (Surplusprodukt) austauschen gegen Arbeit, sie als labour-funds verausgaben.“
Diese etwas verschwurbelte Ausdrucksweise verlangt eine Übersetzung, welche ein Gedicht liefert, welches anläßlich der 1000-Jahr-Feier Berlins im Süden entstand:
In Berlin da gibts Berliner,
alle anderen sind Diener,
die man sich für unser Geld
aus der Republik bestellt.
So rührt manch ein Handwerksmeister
in der Hauptstadt seinen Kleister,
derweil in Hinterlengefeld
Tapete von den Wänden fällt.
Solchermaßen eskortiert von marxschen Gänsefüßchen und einem Spottcarmen möchte ich auf den Kern dieses Eintrags stoßen: Kirsten Baukhage, die sich ihr täglich Brot offensichtlich mühsam und beladen zusammenschreiben muß, hatte in der WELT unter der Überschrift: „Von Storchs AfD nur einstellig und auf Platz 5“ triumphierend über die Schwäche der AfD in der Hauptstadt berichtet: „Während die AfD in bundesweiten Umfragen auf 13 Prozent kommt, schwächeln die Rechtspopulisten in Berlin. Laut Forsa käme der Berliner Landesverband, der von Beatrix von Storch geführt wird, auf neun Prozent (+ zwei Punkte).“
Angesichts der oben auseinandersezierten soziologischen Besonderheiten der Hauptstadt wäre es bemerkenswert, wenn eine Partei, die für die Schaffenden da ist, in Berlin gegenüber dem Bundesdurchschnitt überproportional abschneidet. Im Gegenteil, die deutschen Arbeiter, Selbständigen und Angestellten müßten sich fragen, ob sie ihr Kreuzchen an der richtigen Stelle machen. Die Profiteure des Merkel-Systems sind in Spreeathen deutlich in der Mehrheit, weil dort das deutsche Geld umverteilt und verjubelt wird, siehe Karl Marx.
Leuten, die von den zahlreichen Kampf-gegen-Rechts-Projekten leben oder ihren Profit in der Asylindustrie machen, empfehle ich dringend, Beatrix von Storch nicht zu wählen. Auch die Millionäre der Windbranche, die GEZ-finanzierten Großverdiener der Medien, die Solarbarone und Zentralbanker sollten lieber bei den Altparteien der Nationalen Front bleiben.
Die von der WELT-Autorin genannten 9 % sind nicht die Schallmauer für die AfD. Sowohl im ganzen Bundesgebiet wie in Berlin ist nach oben noch Luft. Eine Nachwahlbefragung in Freiburg im Breisgau hatte kürzlich ergeben, daß die AfD ein Drittel Wähler mit ausländischen Wurzeln hatte. Und davon gibt es in Berlin eine ganze Masse.
Ein türkischer Dönerladenbesitzer (selbst nicht wahlberechtigt) hatte vor der Bundestagswahl 2013 aus den lügnerischen Systemmedien erfahren, daß die AfD rechtsradikal ist. Prompt hatte er zu jeder Lieferung seiner Fladen den Flyer der AfD mit eingepackt. Bushido als typischer arabischer Familienmensch wird Grüne, SPD und FDP aus Gründen der sexuellen Orientierung nicht wählen, was sich aus „Stress ohne Grund“ erschließt. Aus „Brot brechen“ wiederum kann man ableiten, daß er aus einem Überlegenheitsgefühl überhaupt nicht wählt.
Nicht jede Propaganda hat auf Ausländer die Wirkung, die die elitären Medienonkels erzielen wollen. Viele Moslems kennen sich im Nahen Osten aus und lassen sich von der Merkel-Propaganda nicht grenzenlos verblöden. Außerdem gibt es in Berlin ja nicht nur Araber und Türken, sondern auch Polen, Italiener, Kroaten, Rußlanddeutsche und zahlreiche Balkanvölker, die sich von den Türken gerade erst befreit haben.
Es gibt genug Leute, die den Politikern, Asylanten, Politikstudenten und Lobbyisten in Berlin den Dreck wegwischen oder sie beschützen müssen. Kaum zu glauben, daß die ewig Nationale Front wählen...
Eine Erklärung für die Jüngeren: die "Nationale Front" war früher die Einheitsliste aus Kommunisten, Christbolschewisten (CDU), Liberalbolschewisten (LDPD), Bauernpartei (DBD) und Nationalbolschewisten (NDPD), die seit Kanzlerin Dr. Merkel fröhliche Auferstehung feiert. Na gut, einen Unterschied gibt es: Die Bauernpartei hat sich aufgelöst, dafür gibt es heute die Grünen.


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