Die Rückkehr von Babiš an die Spitze der Regierung ist daher weit mehr als ein innenpolitisches Ereignis. Sie ist ein Signal dafür, dass sich auch die Tschechische Republik dem wachsenden Widerstand gegen die ideologisch geprägte Europäische Union, ihre Klima-Experimente und ihre wirtschaftspolitischen Fehlentscheidungen anschließt, die die Wettbewerbsfähigkeit des Kontinents zerstören.
Dieser Wandel ist besonders für ein konservatives deutsches Publikum bedeutsam, denn er zeigt, dass sich Mitteleuropa neu orientiert und nach neuen Verbündeten sucht. Während Berlin unter Merz und Klingbeil den zerstörerischen Kurs der Energiepolitik, der grünen Regulierung und des industriellen Niedergangs fortsetzt, sendet Prag ein gegenteiliges Signal: Die Zeit ideologisch motivierter Politik geht zu Ende – eine Ära pragmatischer und realistischer Politik beginnt.
Babiš als Partner des neuen amerikanischen Kurses von Präsident Trump
Einer der markantesten Aspekte der neuen Außenpolitik Babiš’ ist seine offene Nähe zu Präsident Donald Trump. Während große Teile der westeuropäischen Eliten Trump seit Jahren ablehnen, erkennt Babiš die Bedeutung seiner Rückkehr ins Weiße Haus – insbesondere im Bereich der Energiepolitik, der Sicherheit, der Stärkung souveräner Nationalstaaten und des Widerstands gegen zentralisierte Machtstrukturen.
Damit könnte die Tschechische Republik zu einem der wichtigsten europäischen Partner der neuen US-Regierung werden. In einer Zeit, in der die USA zunehmend Druck auf die EU ausüben, ihre Zensurpolitik einzuschränken (inklusive des neuen GRANITE Act), und in der sich das Gleichgewicht innerhalb der NATO verändert, gewinnt Babiš’ realistische und pragmatische Haltung erheblich an Gewicht.
Eine konservative Achse in Europa: Babiš und die AfD
Für die deutsche Innenpolitik ist jedoch etwas anderes besonders wichtig:
Mit Babiš kommt in Prag eine Regierung an die Macht, die die AfD nicht als Feind betrachtet, sondern als natürlichen konservativen Partner.
Auch wenn die offiziellen diplomatischen Kontakte bisher den üblichen formellen Rahmen einhalten, ist klar erkennbar, dass es zwischen der Bewegung ANO und der AfD eine inhaltliche und strategische Nähe gibt:
– Ablehnung verpflichtender EU-Migrationsquoten
– Kritik an nicht gewählten EU-Institutionen
– Betonung nationaler Souveränität
– Widerstand gegen die zerstörerische Energiepolitik der EU
– Verteidigung der industriellen Produktion, die für Deutschland und Tschechien gleichermaßen lebenswichtig ist
Diese natürliche Nähe könnte langfristig zu einer stärkeren konservativen Achse zwischen Tschechien und Deutschland führen – im deutlichen Gegensatz zur aktuellen Berliner Regierung, deren Politik zu Rekordinsolvenzen und wachsender Energieunsicherheit beiträgt.
Realpolitik statt Ideologie
Nach seiner Rückkehr präsentiert sich Babiš als Staatsmann, der sich weigert, den Kurs fortzusetzen, der Europa in den wirtschaftlichen und geopolitischen Niedergang geführt hat. Er spricht offen über:
– eine Energiepolitik, die auf Kernkraft und wirtschaftlicher Rationalität basiert,
– den Schutz des nationalen Industriepotenzials,
– eine stärkere Zusammenarbeit mit Staaten außerhalb der EU,
– die Begrenzung der Brüsseler Regulierung,
– die Stärkung nationaler Parlamente,
– die Abkehr von ideologischen Projekten, die Europa schwächen.
Genau diesen Ton erwartet ein konservatives deutsches Publikum seit Jahren – und nun kommt er aus Prag.
Eine Chance für eine neue mitteleuropäische Ausrichtung
Babiš’ Ernennung kann als Teil eines größeren europäischen Trends verstanden werden: Staaten, die jahrzehntelang unter Druck gesetzt wurden, sich dem Zentrum der EU unterzuordnen, beginnen sich zu emanzipieren, setzen wieder auf ihre nationalen Interessen und suchen neue Formen der Zusammenarbeit, die auf echter Souveränität beruhen.
Wenn es Tschechien, Polen, die Slowakei und Ungarn gelingt, sich in zentralen Fragen zu koordinieren – und wenn sich die deutsche konservative Opposition unter Führung der AfD schrittweise annähert –, könnte ein neuer, starker europäischer Block entstehen, der die Kraft hätte, die Europäische Union grundlegend zu reformieren.
Babiš’ Rückkehr an die Macht ist daher kein isoliertes Ereignis. Sie ist Teil eines politischen Umbruchs, der nicht nur Mitteleuropa, sondern die Zukunft der gesamten Europäischen Union prägen könnte.


Comments
... „Genau diesen Ton…
... „Genau diesen Ton erwartet ein konservatives deutsches Publikum seit Jahren – und nun kommt er aus Prag. Eine Chance für eine neue mitteleuropäische Ausrichtung“ ...
Ja mei: „Die EU leide sowohl auf Gemeinschafts- als auch auf mitgliedstaatlicher Ebene unter einem Demokratiedefizit; während der Eurokrise sei sie sogar teilweise in autoritäre Herrschaftsmuster verfallen. In den Mitgliedstaaten wiederum greife der nationalistische Populismus um sich und sorge für autokratische Tendenzen. Laut Christian Kreuder-Sonnen sind diese beiden Entwicklungen kausal miteinander verbunden und verstärken sich gegenseitig. Sie lösen so einen Teufelskreis zunehmend undemokratischer Herrschaftsformen in Europa aus“!!! ... https://www.pw-portal.de/aussen-und-sicherheitspolitik/ueberblick/europas-doppeltes-demokratieproblem
Mit der auch m. E. - zumindest in Deutschland - Folge:
„Sie drehen gerade ALLE durch“!!!! https://www.youtube.com/watch?v=-1Mr0XJxrU4
„52.000 Jobs verloren in einem Monat: Massenarbeitslosigkeit kommt“! https://www.youtube.com/watch?v=x8DVcNrJlaI
Gehört dazu nicht auch dringend, dass entsprechende Whistleblower zum Schweigen gebracht werden??? https://uncutnews.ch/wie-die-regierung-versucht-eine-covid-impfstoff-whistleblowerin-zum-schweigen-zu-bringen/
"Realpolitik statt Ideologie…
"Realpolitik statt Ideologie!"?
Sollte man nicht besser sagen, "Politik für das eigene Land, statt Duldung einer böswilligen Fremdherrschaft über die EU?"
Die globalistenbestimmte Politik der EU-Marionetten hat m.E. nichts mit "Ideologie" zu tun, sondern ist reine Weltmachtpolitik der Fremdherrschaft.
Mit Sicherheit gibt es unter den EU-Delegierten keine echten "Ideologen", die wirklich glauben, daß die aktuelle EU-Politik bezüglich Immigration, Klimaschikanen, Sanktionen, Rüstung oder Ukraine, gut für ihr Land oder für Europa wäre.
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