Lockdowns funktionieren nicht, Herdenimmunität wohl bald erreicht

Ex-Vize-Chef von Pfizer_ Pandemie ist vorbei, gibt keine zweite Welle

In einer Stellungnahme erklärte der Ex-Vizepräsident des US-Pharma-Konzerns Pfizer, dass wegen falsch-positiver COVID-19-Tests eine »zweite Welle« ausgerufen wurde. Außerdem schätzt er, dass die Schwelle für eine gewisse Herdenimmunität viel niedriger sei als bisher angenommen. Sie könnte in vielen Ländern bereits erreicht sein.

Wie »eigentümlich frei« berichtete, erklärte Dr. Mike Yeadon, ehemaliger Vizepräsident und »Chief Science Officer« für Pfizer seit 16 Jahren, dass die Hälfte oder mehr COVID-19-Tests falsch-positiv seien. Seiner Meinung nach gebe es keine wissenschaftlichen Hinweise, die auf eine sogenannte »zweite Welle« hindeuten.

Außerdem schätzt er, dass die Schwelle für eine gewisse Herdenimmunität viel niedriger sei als bisher angenommen. Sie könnte in vielen Ländern bereits erreicht sein. Doch in den Mainstream-Medien werde weiterhin Panik vor einer zweiten Welle geschürt.

Mittlerweile wird die Überlebensrate von COVID-19-Patienten auf 99,8 Prozent geschätzt. Das entspricht ungefähr der Rate bei einer herkömmlichen Grippewelle.

In einer kürzlich erschienenen wissenschaftlichen Arbeit wiesen Dr. Yeadon und seine Kollegen darauf hin, dass es mindestens vier andere dem SARS-CoV-2 ähnliche Coronavirus-Arten gebe, die seit langer Zeit unter uns Menschen weit verbreitet sind und grippeähnliche oder erkältungsähnliche Symptome auslösen. Viele Menschen hätten bereits Immunabwehren (durch sogenannte T-Zellen, die auf bestimmte Gen-Sequenzen reagieren) gegen diese Coronaviren gebildet, die auch bei SARS-CoV-2 zum Einsatz zu kommen scheinen.

Diese Faktoren würden dazu beitragen, dass sich eine neue Herdenimmunität schneller entwickeln könnte, als bisher angenommen.

Außerdem argumentieren Yeadon und seine Kollegen, dass es keine Unterschiede in den Ergebnissen im Zusammenhang mit den Lockdowns gebe. Dies zeige sich zum Beispiel, wenn man die Lage in Schweden mit jener in Großbritannien vergleiche. In Schweden gab es kaum Corona-Maßnahmen, in Großbritannien waren die Maßnahmen sehr streng. Dennoch folgte in beiden Fällen die Entwicklung vergleichbaren Mustern.

 

 

Sven von Storch

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