Wie »Focus-Online« berichtete, sieht es mit den Deutschkenntnissen bei vielen Erstklässlern schlecht aus. In Duisburg würden demnach nur noch 8,2 Prozent der angehenden Erstklässler richtig und fehlerfrei Deutsch sprechen können. Dagegen würden 29,8 erhebliche Mängel aufweisen, heißt es. Und 30,1 Prozent könnten überhaupt kein Deutsch.
Mindestens die Hälfte aller Grundschüler kommt aus einem Haushalt, in dem kein Deutsch, sondern eine fremde Sprache gesprochen wird.
Gilt das nur für Duisburg? Nein, in vielen deutschen Städten gibt es Probleme mit den Deutschkenntnissen vieler Kinder im Grundschulalter, weil zu Hause kein Deutsch gesprochen wird. In Berlin hat man versucht, das Problem durch die Kindergarten-Pflicht und die dortige Sprachförderung zu lösen; doch die allermeisten Betroffenen schicken ihre Kinder trotzdem nicht in den Kindergarten [siehe Bericht »Tagesspiegel«].
Je weniger Kinder mit Migrationshintergrund Kontakt zu deutschen Muttersprachlern haben, desto mehr wird das Problem auf die lange Bank geschoben. Die Schulen kommen nicht hinterher, die Probleme im Nachhinein zu lösen.


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