Die Wissenschaft verlässt immer mehr den Raum von Moral und Ethik und Respektlosigkeit gegenüber der Schöpfung.
Wie die Zeitung »The Sun« berichtete, schlagen die Wissenschaftler Carsten T. Charlesworth, Henry T. Greely und Hiromitsu Nakauchi vor, »Bodyoide«, d.h. nicht-empfindungsfähige, menschenähnliche Körper, in künstlichen Gebärmüttern mithilfe pluripotenter Stammzellen zu züchten.
Wie die »MIT Technology Review« detailliert beschreibt, sollen diese Körper ohne Gehirnfunktion konstruiert werden und könnten die Medizin revolutionieren, indem sie Organe für Transplantationen, Körper für Medikamententests und sogar »ethisches Fleisch« ohne Tierleid liefern.
Der Plan zielt darauf ab, Probleme wie den Organmangel (über 100.000 Amerikaner warten auf eine Transplantation), riskante klinische Studien (nur 15 % sind erfolgreich) und die Abhängigkeit von gespendeten Leichen für die medizinische Ausbildung anzugehen.
Die Forscher räumen zwar erhebliche ethische Bedenken ein, argumentieren aber, dass Bodyoide die Schäden in der medizinischen Forschung und im Tierversuch reduzieren könnten. Sie plädieren dafür, mit Nagetierversuchen zu beginnen, und bezeichnen das Konzept als plausibel und potenziell transformativ, obwohl es einst Science-Fiction war.


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