In Zeiten des Nullzinses: Merkels und Draghis Politik führt zur Flucht zum Gold

Zeichen der Krise_ Goldpreis erreicht Rekordwerte

Merkels Euro-Rettungsprogramme und Draghis EZB-Niedrigzinspolitik haben die schwache Konjunktur nicht beleben können. Die Finanzwirtschaft leidet unter den Nullzinsen. Sparer werden enteignet. Dies alles trägt zur Flucht zum Gold bei. Der Goldpreis steigt.

Angesichts der massiven Euro-Rettungsmaßnahmen, die wir Angela Merkel zu verdanken haben, und der Maßnahmen der EZB, die Mario Draghi durchgesetzt hat, steht die Konjunktur in Europa immer noch denkbar schlecht dar. Die deutsche Konjunktur schwächelt, das Wirtschaftswachstum schwankt bei ungefähr einem Prozent.

Doch vor allen Dingen die Niedrig-, Null- und Minuszinsen für Sparer und Anleger bewirken bei den Bürgern ein Umdenken. Selbst die Staatsanleihen bringen keine nennenswerte Rendite mehr. Und den Bürgern werden immer mehr Sparverträge gekündigt, weil verschiedene Sparkassen und Banken die Konditionen nicht mehr einhalten können.

Also greifen die Bürger zum Gold, seit Jahrtausenden Garant für sichere Anlagen. Der Goldpreis mag zwar auch Schwankungen ausgesetzt sein. Doch langfristig ist eine radikale Entwertung des Goldes undenkbar. Das hat es historisch nie gegeben. Gold hat seit jeher ein besonderen Anlagewert.

Kein Wunder also, dass der Goldpreis steigt. Diese Woche knackte er die 1500-Dollar-Marke pro Feinunze [siehe Bericht »Focus-Online«]. Immer mehr Bürger greifen zu Gold als Geldanlage.

Neben der konjunkturellen Situation in Europa sind es auch der Wirtschaftskrieg zwischen China und den USA sowie die Goldankäufe der Russen und Chinesen, um sich Schritt für Schritt vom US-Dollar als Weltleitwährung zu lösen, die den Goldpreis zusätzlich nach oben treiben.

Sven von Storch

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