Wie »n-tv« berichtet, stiegen im Juli 2025 die Firmenpleiten in Deutschland um 19,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. das ist der stärkste Anstieg seit Oktober 2024. Nach einem Rückgang im Mai 2025, der vergeblich auf eine Trendwende hoffen ließ, stiegen die Insolvenzen im Juni und Juli wieder.
Hohe Energiepreise, ausufernde Bürokratie, auslaufende Corona-Hilfen
Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle meldete 1588 Insolvenzen im Juli, 13 Prozent mehr als im Juli 2024 und 64 Prozent mehr als im Durchschnitt der Jahre 2016–2019. Weniger Großinsolvenzen schützten jedoch Arbeitsplätze. Auskunfteien erwarten für 2025 mehr Pleiten als 2024 (21.812 Fälle, Höchststand seit 2015).
Gründe sind auslaufende Corona-Hilfen, hohe Energiepreise, Bürokratie und politische Unsicherheit. Im Mai 2025 wurden 2036 Insolvenzanträge verzeichnet, 5,3 % mehr als im Vorjahr.
Seit Jahren weist die AfD-Fraktion auf die Probleme hin
Zum Anstieg der Unternehmensinsolvenzen erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Leif-Erik Holm:
»Die Insolvenzzahlen sprechen eine deutliche Sprache, genauso wie die Auftragslage. Die Dauerkrise der deutschen Wirtschaft bohrt sich immer tiefer in die Unternehmensbilanzen. Den Firmen geht die Luft aus.
Seit Jahren weist die AfD-Fraktion auf die Probleme hin. Deutschland steckt nicht in einer konjunkturellen, sondern in einer massiven strukturellen Krise: untragbare Energiekosten, überbordende Bürokratie, zu hohe Steuern und explodierende Sozialkosten.«
AfD fordert Ende des ideologischen Energieinfarktes der Wirtschaft
Weiterhin erklärt Leif-Erik Holm:
»Manche Unternehmer hatten gewisse Resthoffnung, dass die neue Regierung etwas ändern würde, aber dieser Traum ist längst ausgeträumt. Das Gewurschtel geht unter Merz weiter. Statt endlich notwendige Reformen anzupacken, Ausgaben zu sparen und den Bürgern und Unternehmen mehr Geld in der Tasche zu lassen, verteilen Merz und Klingbeil allein kosmetische Pflästerchen.
Gerade in Zeiten neuer Zölle und internationaler Unsicherheit wäre es dringlich, die eigenen Hausaufgaben zu machen und die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu stärken. Der Weg dahin ist für die AfD-Fraktion völlig klar. Wir brauchen ein Ende des ideologischen Energieinfarkts, deutliche Deregulierung sowie niedrigere Steuern und Lohnnebenkosten.«


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