Aus allen Richtungen kommen schlechte Prognosen: Nach den Warnungen des IWF und der Bundesbank kommen nun auch die schlechten Prognosen der Wirtschaftsweisen. Sie haben die Prognosen der Bundesregierung unterboten. Für dieses Jahr wird summa summarum nur ein Wachstum von 0,5 Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwartet. Für nächstes Jahr traut man Deutschland auch nur 0,9 Prozent zu [siehe Bericht »n-tv«].
Das ist mager. Sehr mager. Die mageren Jahre haben begonnen. Jetzt fährt Deutschland die Ernte der Politik ein, die die Merkel-Regierung in den letzten Jahren gesät hat. Aber auch die Industrie hat Nachholbedarf. Dem Lande steht ein nachhaltiger Strukturwandel bevor. Eine Rolle spielen auch internationale Faktoren wie der weltweite Konjunkturabschwung und die Handelskonflikte, besonders zwischen China und den USA.
Von einer Rezession wollen die Wirtschaftsweisen allerdings nicht sprechen. Der Aufschwung sei zwar beendet. Aber das Land sei noch nicht in einem Abwärtsstrudel. Doch sehe man erhebliche Risiken [siehe Bericht »Business Insider«].


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