»Insgesamt schwächt sich dadurch das Wirtschaftswachstum ab«

Wirtschaftsprofessor_ Energiewende ist ein milliardenschwerer Fehler

Gegenwind für Habeck: In der BILD-Zeitung rechnet Wirtschaftsprofessor Dr. Stefan Kooths mit der Energiewende ab. Die Politik lüge sich mit der Energiepolitik in die »eigene Tasche«.

Der grüne Stellvertreter des Bundeskanzlers sowie Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck, wird noch auf viel Kritik und Widerstand stoßen. Denn seinen klimaideologischen Zielen weht heftiger Wind entgegen. Jetzt aus der EU und permanent von Experten aus allen Richtungen.

In der BILD-Zeitung rechnet der (kommissarische) Chef des Weltwirtschaftsinstituts und Wirtschaftsprofessor Dr. Stefan Kooths mit der Energiewende und der Politik der Ampel-Regierung ab. Auf Deutschland werden große Kosten zukommen.

Die Abschaltung bestehender und funktionstüchtiger Kernkraftwerke und die Abkehr vom bewährten Verbrennungsmotor werden milliardenschwere Kosten verursachen. Um diese zu ersetzen müssten riesige Summen investiert werden. Diese Investitionen würden aber — im Gegensatz zu den Aussagen der Regierung — kein zusätzliches Wachstum schaffen: »Schließlich werden lediglich die stillgelegten Anlagen ersetzt und keine neuen Kapazitäten aufgebaut. Insgesamt schwächt sich dadurch das Wirtschaftswachstum ab.«

Nach Professor Kooths drohe durch die Dekarbonisierung der Wirtschaft ein weiterer Inflationsschub. Der Staat müsste dann für die Klimaausgaben höhere Haushaltsdefizite machen und die Notenbank angesichts der wachsenden Staatsverschuldung die Zinsen niedrig halten.

Die Mehrkosten müssten durch Steuererhöhungen oder Einschnitte in die Sozialhaushalte finanziert werden. Kurz: Die Bürger und Verbraucher werden es zu spüren bekommen.

Sven von Storch

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