In ihrem Herbstgutachten rechnen die führenden Wirtschaftsinstitute mit einem Einbruch des Bruttoinlandproduktes um 5,4 Prozent für 2020 [siehe Bericht »Tagesschau«].
Der Hauptgrund sind all die Folgen, die im Zuge der Corona-Krise und der Corona-Maßnahmen aufgetreten sind. Weltweit ist der Handel eingebrochen, was sich auch massiv auf die deutsche Exportwirtschaft ausgewirkt hat. Die Industrieproduktion ist in einigen Bereichen heruntergefahren.
Besonders hart trifft es große Teile des Dienstleistungssektors, vor allem im Bereich der Gastronomie und des Tourismus. Dort hatte man sich für den Herbst eine Erholung erhofft, die aber nun kaum eintritt.
Investoren halten sich angesichts der Krise ebenfalls zurück. Das erschwert vielen Unternehmen die Erholung.
Auch der Arbeitsmarkt ist betroffen. Trotz Kurzarbeit und Hilfsmaßnahmen sind mehr als 800.000 Arbeitsplätze in Deutschland verloren gegangen.


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