249.550 $-Spende der Gates-Stiftung an Charité-Institut und andere Zuwendungen

Wirtschaftliche Interessen des Dr. Drosten und seines Umfeldes

Wer sich mehr in den Vordergrund spielt, erhält mehr Forschungsgelder. Im Kampf um sogenannte Drittmittel kommt der Zunft der Virologen die Corona-Krise gerade recht. Die Pharma-Konzerne machen Gewinne, und die Virologen profitieren auch davon.

Je mehr sich die Länder und der Bund von den Grundfinanzierungen der Forschungsprojekte zurückziehen und je mehr die Forschungs-Institute, Labore, Universitäten und Wissenschaftler von sogenannten Drittmitteln abhängig sind, die aus der Wirtschaft oder von Stiftungen aufgebracht werden, desto mehr sind die Forscher und Professoren unter Druck, sich und ihre Forschungsvorhaben in den Vordergrund zu rücken.

Die Corona-Krise ist daher geradezu ein Glücksfall für die Virologie. Virologen, die sich im Verlauf der Krise medial gut inszenieren, haben gute Chancen auf Forschungsgelder und Zuwendungen.

Und so erfreute sich ein Charité-Institut einer 249.550 $-Spende der Gates-Stiftung. Nicht nur das. Professor Drosten und sein Kollege erhielten auch einen mit 8.000 Euro dotierten Preis der Werner-Otto-Stiftung, einen Preis der Robert-Koch-Stitung und viele andere solche Preise, die teils ordentlich bis hoch dotiert sind.

Interessant ist immer wieder die Verknüpfung von Instituten und Wirtschaftsunternehmen. Denn die Erkenntnisse führen direkt zur Herstellung von Test-Kits oder Medikamenten oder anderen Dingen, die sich profitabel vermarkten lassen, wenn erst einmal die passende Epidemie oder Pandemie dazu ausgerufen ist.

Das Branchenmedium »LaborJournal« schreibt in sei­ner Ausgabe 4/20:

»Virologe Christian Drosten, Institutsleiter an der Charité Berlin und 2020 sicher­lich das wis­sen­schaft­lich-medi­zi­ni­sche Gesicht der Corona-Krise in Deutschland, stell­te im NDR-Podcast am 05.02.2020 fest, ›dass unse­re Labore in Deutschland tech­nisch sehr gut aus­ge­stat­tet sind, dass unse­re Regularien in Deutschland sehr frei sind in der Einrichtung von neu­en Testverfahren in Laboren – und dass unse­re kas­sen­ärzt­li­che Bundesvereinigung schon im Januar eine Abrechnungsziffer [für den Diagnostiktest] ein­ge­führt und auf die­se Weise dafür gesorgt hat, dass die Labore damit jetzt auch Geld ver­die­nen.‹

Und tat­säch­lich ist Deutschland beim Diagnostik-Kit-Wettrennen ganz vor­ne dabei. Hervorzuheben ist etwa die klei­ne Berliner Diagnostik-Firma TIB-MOLBIOL, die bereits bei der SARS-Pandemie 2002/2003 eine wich­ti­ge Rolle spiel­te. Christian Drosten war damals noch am Bernard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) in Hamburg und ent­wi­ckel­te mit TIB-MOLBIOL sowie der Hamburger Artus Biotech, die 2005 von Qiagen auf­ge­kauft wur­de, ein RT-PCR-Kit für SARS-asso­zi­ier­te Coronaviren.«


Seit Jahren gibt es immer wieder Verbindungen und Kooperationen zwischen den Forschungslaboren, BioTech-Unternehmen und Pharma-Firmen. Die Entwicklung all dieser Diagnostika, Virostatika und Vakzinen kostet viel Geld, das investiert wird, um am Ende Gewinne zu erzielen. Die Grundlagen sind jedoch die Forschungsergebnisse. Dazu müssen die Stellen finanziert werden. So schließt sich der Kreislauf: Je mehr Epidemien die Gesellschaft befallen, desto mehr Gelder fließen an die Institute, und um so mehr Stellen können geschaffen und finanziert werden.

Weitere Infos HIER

 

 

Sven von Storch

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