Bereits im Mai hatte die EU-Kommission verkündet, dass sie für 2020 mit dem größten Wirtschaftseinbruch der EU-Geschichte rechnet. Aber es geht noch tiefer: Jetzt musste sie ihre Prognosen sogar noch weiter nach unten korrigieren [siehe Berichte »FAZ«, »WELT«]. Die Abwärtsspirale dreht sich immer schneller.
Die Wirtschaftsleistung in der Euro-Zone könnte bis Ende 2020 insgesamt um 8,7 Prozent einbrechen. In der EU als Ganzes vermutet die EU-Kommission einen Einbruch um circa 8,3 Prozent.
Der Kommissionsvize Valdis Dombrovskis erklärte: »Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Lockdown sind ernster, als wir das ursprünglich erwartet haben.« Eine weitere Gefahr wird für die Stabilität der Finanzmärkte gesehen.
Man hofft auf Erholung im Herbst, aber das ist keinesfalls gesichert. Es könnte im Herbst auch eine Pleitewelle auf Deutschland und Europa zurollen.


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