Deutschlands Automobilindustrie klagt

VW, Audi, BMW und Mercedes klagen über schrumpfende Nachfrage

Es werde nicht mehr so viele deutsche Autos verkauft, wie erhofft. Der erträumte Boom nach der Corona-Zeit blieb aus. Hinzu kommt die wachsende Konkurrenz aus Übersee

Die vier größten deutschen Autohersteller haben in den ersten fünf Monaten des Jahres 2023 deutlich weniger Autos produziert als vor der Corona-Krise [siehe Bericht »Merkur«]. Es ist von einem Minus von 20 Prozent die Rede.

Aber wie sieht es denn speziell bei den Elektro-Autos aus? Dort sind im Vergleich zum Vorjahr die Auftragseingänge um 30-50 Prozent gesunken. Bei Volkswagen befürchtet man gar, dass die E-Autos zu Ladenhütern werden [siehe Bericht »Handelsblatt«].

Noch mehr klagen allerdings die Autohändler. Sie erklären, dass es Schwierigkeiten bei der Zusammenarbeit mit den Herstellern gibt und die Vorstellungen der Autokonzern-Chef-Etagen oft nicht mit der Realität am Automarkt zusammenzubringen seien [siehe Bericht »Merkur«].

Unterdessen wächst die Konkurrenz aus dem Ausland. Besonders billige Marken aus China könnten in Zukunft der deutschen Automobilindustrie zu schaffen machen. Dies gilt besonders für den E-Auto-Markt, weil in China viele günstige Modelle gebaut werden, während deutsche E-Autos alle hochpreisig sind.

Sven von Storch

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