Corona-Krise: Im Frühjahr werden 21 Millionen Arbeitsplätze in Amerika wegfallen

USA_ Großbank Morgan Stanley rechnet mit größter Rezession seit 74 Jahren

Nach einer Prognose der Investment-Bank Morgan Stanley wird die US-Wirtschaft durch die Folgen der Maßnahmen gegen die Corona-Krise in die größte Rezession seit 1946 rutschen.

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus werden massive Folgen für die US-Wirtschaft haben. Nach einer Prognose der Investment-Bank Morgan Stanley wird die US-Wirtschaft in die größte Rezession seit 1946 rutschen.

Sie rechnet damit, dass das Bruttoinlandsprodukt um 5,5 Prozent schrumpfe. Im zweiten Quartal 2020 werde es einen Einbruch um circa 38 Prozent geben. Die Arbeitslosenquote könnte im Frühjahr mit über 15 Prozent ihren Höchststand erreichen. Das bedeutet den Verlust von 21 Millionen Arbeitsplätzen.

Bereits allein in der letzten Märzwoche haben in den USA mehr als 6 Millionen Menschen einen Arbeitslosenantrag gestellt.

Die USA haben die mit Abstand größte Zahl der offiziell mit dem SARS-CoV-2-Virus Infizierten. Daher werden die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie dort noch länger andauern, mit entsprechenden Folgen für die Wirtschaft.

Sven von Storch

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