Einem Bericht des »Handelsblatt« zufolge haben US-Investoren dem Wirtschaftsstandort Deutschland schlechtere Noten gegeben als sonst. Der Standort werden immer unattraktiver. Die Entwicklungen seien negativ. Die Infrastruktur würde zerfallen. Die Energiesicherheit sei nicht gewährleistet. Und es fehlen genügend Fachkräfte.
Während also US-Investoren Deutschland als Investitions- und Wirtschaftsstandort immer schlechter beurteilen, gehen die deutschen unternehmen bereits voraus und tendieren immer stärker dazu, im Ausland zu investieren und Produktionen ins Ausland zu verlegen. So hat jüngst die BASF angegeben, ihren Standort in Ludwigshafen zu verkleinern und stattdessen jenen in China auszubauen. Das heißt: Immer mehr Produktion soll nach China verlagert werden.
Warum also sollten Amerikaner an die Zukunft des Wirtschafts- und Instustriestandortes Deutschland glauben, wenn die deutsche Wirtschaft es selbst nicht tut? Hier hilft nur eine klare politische Wende, welche die Bedürfnisse des Landes und seiner Wirtschaft wieder in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rückt.


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