In einem Interview mit »Focus-Online« geht der erfolgreiche Unternehmer Kurt Zech mit der Wirtschaftspolitik der Merkel-Regierung hart ins Gericht. Es wurde zu wenige in die Wasserstofftechnologie investiert, die E-Fahrzeugtechnik wurde zu lange vernachlässigt, so dass China hier bereits Deutschland überholt hat, und mit all den Fahrverboten und dem jetzigen plötzlichen Umstieg auf die E-Fahrzeug wurde die deutsche Automobilindustrie in die Krise gestürzt. Wenn Deutschland mehr in die Wasserstofftechnologie investiert hätte, hätte man sich heute nicht von der E-Mobilität treiben lassen müssen.
Überhaupt findet Kurt Zech die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung katastrophal:
»Was wir in Deutschland schon für Industrien hingerichtet haben! Die Autoindustrie, Siemens. Oder die Magnetschwebebahn. Wir hatten als Erste die Idee. Jetzt baut sie China. Dazu kommen die vielen Diesel-Fahrverbote. Wissen Sie, in wie vielen Ländern wir diese strengen Fahrverbote haben? Ich sage es Ihnen. In einem. In Deutschland. Ein Irrsinn, noch dazu, wenn man bedenkt, dass gerade mal zwei Prozent der weltweiten CO2-Verschmutzung aus Deutschland kommen.« [»Focus-Online«]
Deutschland steuere auf eine Rezession zu. Hier müsse man jetzt entschieden entgegen treten. Besonders die Automobilindustrie stehe unter Druck: »Und wegen der Diesel-Affäre gerät die Zulieferbranche mehr und mehr in Schieflage. Im Augenblick erleben wir die Pleite bei Eisemann oder den Stellenabbau bei Bosch. Und das ist erst der Anfang. In den nächsten Jahren wird das schlimmer. Die Politik ist hier aufgefordert, Lösungen zu finden.«
Möge die Merkel-Regierung ein Gehör für die Kritik dieses Mannes finden.


Add new comment