Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft ist schlecht: Jedes siebte Unternehmen (14 Prozent) ist wegen der Corona-Maßnahmen und Einschränkungen in Existenznot geraten. Im Einzelhandel sind es sogar mehr als 17 Prozent. Dies belegt eine Ifo-Studie, welche die Situation zum Jahresende 2021 beleuchtet [siehe Bericht »n-tv«]. Am schlimmsten trifft es die Reisebranche: Über 73 Prozent der Reiseveranstalter und Reisebüros fürchten um ihre wirtschaftliche Existenz. Außerdem leidet das Veranstaltungs-Gewerbe. Hier gaben über 67 Prozent an, in ihrer Existenz bedroht zu sein.
Zur befürchteten Pleitewelle ist es noch nicht gekommen. Dies wird auf die staatlichen Corona-Hilfen zurückgeführt. Doch das bedeutet, dass es am Ende der Corona-Krise zu einer Insolvenz-Welle kommen kann, wenn die staatlichen Hilfen nicht mehr greifen. Die staatlichen Hilfen werden durch Neuverschuldungen finanziert, für die am Ende die Steuerzahler aufkommen müssen.


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