Führende Wirtschaftsinstitute sehen Deutschland in der Krise

Top-Ökonomen stellen Ampel verheerendes Zeugnis aus

Deutschlands Wirtschaft kommt nicht vom Fleck. Die Ampel-Regierung gebe keine klaren Richtung vor. Habecks Politik habe die Energie zu sehr verteuert.

Wenn eine Regierungskoalition strauchelt, streitet und immer wieder mit neuen, teils abenteuerlichen Plänen aufkreuzt, dann ist die Wirtschaft verwirrt. Die Wirtschaft braucht klare Richtlinien für die Zukunft. Man muss wissen, wohin die Reise geht, um mittel- und langfristig seine Investitionen anzupassen. Ein Grund, warum viele Investoren in Deutschland zurückhaltend sind, liegt darin, dass sie erst abwarten, welche Weichen dauerhaft gestellt werden oder nicht.

So erklärte der Ökonom Stefan Kooths vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel bei der Vorstellung des Frühjahrsgutachtens, dass in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern eine »erkennbar höhere« Unsicherheit vorherrsche [siehe Bericht »Welt«].

Das Frühjahrsgutachten, dass von fünf renommierten Institut erstellt wurde, hat die Wachstumsprognose von anfangs 1,3 auf 0,1 Prozent gesenkt.

Ein anderer wichtiger Faktor für die Flaute in der deutschen Wirtschaft sind die hohen Energiepreise. Die deutschen Unternehmen hätten dadurch einen deutlichen Wettbewerbsnachteil. Die Industrie verlagert zunehmend ihre Produktion ins Ausland.

Sven von Storch

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