Null- und Niedrigzinsen erschweren Rücklagenaufbau für die Bürger

Studie_ Niedrigzinspolitik der EZB belastet vor allem ärmere Haushalte

Von der EZB-Politik der niedrigen Zinsen sind besonders ärmere Haushalte mit geringem Einkommen betroffen. Ihnen wird die Vermögensbildung erschwert. Das ergibt eine neue Studie.

Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln kommt zu dem Ergebnis, dass die Null- und Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) vor allem die Vermögensbildung für Bürger und Familien mit geringem Einkommen und Vermögen treffe [siehe Bericht »Tagesschau.de«].

Grund: Bürger mit geringerem Einkommen haben ihre Ersparnisse meistens auf Bankkonten und Sparbüchern geparkt oder in Lebensversicherungen investiert. Auf diese Weise können sie kaum noch ihre Ersparnisse zum Vermögensaufbau nutzen.

Vermögende oder einkommensstarke Bürger haben dagegen eine größere Vielfalt, ihr Geld für mehr Rendite zu anzulegen. Dazu gehören vor allem Immobilien, aber auch Aktien, Anleihen und so weiter.

Sven von Storch

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