Eine Studie mit Prognosen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) sieht auch weiterhin schwarz für die deutsche Wirtschaft [siehe Berichte »n-tv« und »WiWo«]. Der Merkel-Lockdown hat die Wirtschaft abgewürgt. Die Lockdowns in den anderen Ländern tragen das ihrige dazu bei.
Entsprechend schlecht fiel auch der Start ins neue Jahr aus. Nach Ansicht des DIW-Instituts bremst der Merkel-Lockdown die deutsche Wirtschaft derzeit kräftig. Die Konsumlaune ist auf dem Tiefststand. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte im laufenden ersten Quartal um 3 Prozent sinken, heißt es.
Schon 2020 war die Wirtschaft wegen des Lockdowns um 5 Prozent eingebrochen. Einen solchen Einbruch hatte es seit der Finanzkrise nicht mehr gegeben. Auch die Kaufbereitschaft der Verbraucher bricht wegen des Merkel-Lockdowns ein. Die Nürnberger GfK-Marktforscher prognostizieren in ihrem Konsumklima-Barometer für Februar 2021 einen Rückgang um 8,1 auf minus 15,6 Punkte.
Auch die Industrie gerät zunehmend in die Krise. In der Automobil-Industrie breitet sich zunehmend Pessimismus aus. Mit jedem weiteren Lockdown verschlechtert sich die Substanz zahlreicher Unternehmen.
Der Chef des ifo-Instituts, Professor Clemens Fuest, hat sich im ZDF gegen einen noch härteren Merkel-Lockdown ausgesprochen. Das könne sich die deutsche Wirtschaft nicht mehr leisten.


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