Es ist eine Zeit der »Umstrukturierungen«. Unzählige Konzerne und Unternehmen aus der Industrie und Finanzwelt, auch Autohersteller und Chemie-Riesen, müssen plötzlich ihre Unternehmen »umstrukturieren«. Aber was heißt das? Ist »Umstrukturierung« nicht auch ein schönes Wort für »krisenbedingten Stellenabbau«? In der Weltwirtschaft muss einiges negativ in Bewegung gekommen sein, wenn die größten und mächtigsten Konzerne Deutschlands und Europas sich von Grund auf »umstrukturieren« und »neu ausrichten« müssen.
Zu den Industriekonzernen Deutschlands, die vom Stellenabbau betroffen sind, gehören auch Vorzeige-Konzerne wie ThyssenKrupp und Siemens. ThyssenKrupp will rund 6.000 Stellen abbauen, allein 4.000 davon in Europa, wie schon im Frühjahr angekündigt wurde [siehe Berichte »HNA« und »Focus-Online«].
Es ist jedoch ein klares Zeichen einer Krise, wenn plötzlich alles, was Rang und Namen in Deutschland hat, wegen »Umstrukturierungen« massiv Stellen abbauen muss: ThyssenKrupp, Siemens, Deutsche Bank, Volkswagen, Daimler, BASF, Bayer usw. Es ist das Rückgrat der deutschen Wirtschaft, das angeschlagen ist.
Das »manager-magazin« spricht schon vom »Anfang eines Tunnels«. Eines ist auf jeden Fall klar: Die zahlreichen Stellenabbau-Ankündigungen für die nächsten Jahre und die geringen Wachstumsraten der deutschen Wirtschaft sind klar Indikatoren dafür, dass etwas nicht stimmt in Merkel-Deutschland.


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