Zurzeit treffen sich wieder die Mächtigen und Reichen in Davos zum Weltwirtschaftsforum. Ein wichtiges Thema sind die Veränderungen, die die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten und der Brexit mit sich bringen.
Interessant ist, wie die Sorge über die Richtigkeit des derzeitigen Globalisierungskurses wächst. Nicht nur in der Bevölkerung Europas und Amerikas nehmen die Globalisierungskritik und der Wunsch nach mehr Abschottung zu, wie sich beim Brexit und der Wahl von Donald Trump gezeigt hat.
Wie Welt-Online/N24 berichtete, sorgt sich auch die Wirtschaftselite zunehmend über die Entwicklung, die die Globalisierung eingeschlagen hat. Länder, die zu mehr Protektionismus neigen, würden im Ranking der Manager besser abschneiden als offene Wirtschaftsregionen oder exportabhängige Staaten wie Deutschland.
Was bedeutet das für Deutschland?
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass seit vielen Jahren immer wieder Experten darauf hinweisen, dass Deutschland zu sehr vom Export abhängig ist und stattdessen vielmehr den eigenen Binnenmarkt stärken sollte. Doch die Bundesregierung ist darauf nie eingegangen. Vielmehr wurden Exportabhängige Unternehmen gestärkt, der Binnenmarkt vernachlässigt, Wünsche nach mehr Protektionismus wegen EU-Regeln abgelehnt.


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