Wie die »Neue Zürcher Zeitung (NZZ)« berichtete, warnt die Weltbank ausdrücklich und eindringlich vor der Schuldenspirale in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Eine solche Schuldenspirale sei beispiellos. In in ihrer Größe, Geschwindigkeit und Reichweite habe es eine solche Entwicklung in der Dritten Welt noch nicht gegeben.
Die Schulden der Schwellen- und Entwicklungsländer seien 2018 auf 55.000 Milliarden bzw. 55 Billionen US-Dollar angestiegen, heißt es seitens der Weltbank. Das sind 168 Prozent der Wirtschaftsleistung dieser Staaten. In den letzten 50 Jahren, für die man vergleichbare Daten hat, habe es so etwas noch nie gegeben.
Ein Teil davon geht auf die wachsenden Schulden in China zurück. Aber auch die Schulden, die viele Staaten bei den Chinesen haben, wachsen enorm an. China ist größter Gläubiger der Welt [siehe Bericht »Freie Welt«].
Viele Ökonomen sehen in den zahlreichen Wolkenkratzern, die in den Schwellenländern in den Himmel schießen (besonders in Arabien und Ostasien) ein schlechtes Omen bezüglich einer kommenden Finanzkrise [siehe Bericht »Tagesschau«]. Optimismus, Selbstüberschätzung, Wachstum und Schulden hängen oft zusammen. Man fühlt sich an den Turmbau zu Babel erinnert.


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