Schweden hat von Anfang an die Zügel in der Corona-Krise locker gelassen. Das öffentliche Leben ging größtenteils normal weiter, Bürger konnten mit nur wenigen Einschränkungen weiter wirtschaften. Die Corona-Beschränkungen betrafen vor allem den Schutz der besonders gefährdeten Personen. Aber ansonsten blieb besonders das wirtschaftliche Leben so weit wie möglich unangetastet.
Als Ergebnis ist das nordische Land von den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen des großen Lockdowns, der großen Schließung, wenig betroffen [siehe Berichte »Bloomberg«, »ZeroHegde«]. Im ZeroHedge-Bericht wird auf Informationen der »Financial Times« zurückgegriffen, in der Analysten überrascht sind, dass zahlreiche schwedische Unternehmen viel besser abschneiden als erwartet. »Ich habe noch nie einen so hohen Anteil von Unternehmen mit besseren Gewinnen als erwartet gesehen. Es ist fast jedes Unternehmen«, sagte Esbjorn Lundevall, Chief Equity Strategist bei Lender SEB.
Kritiker verweisen auf die höheren Corona-Fallzahlen in Schweden als in Norwegen oder Dänemark. Dennoch steht Schweden auch bei der Bekämpfung der Corona-Epidemie im internationalen Vergleich relativ gut da. Es scheint, als seien dort die Verhältnisse besser eingeordnet worden.


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