Große Teile Afrikas sind von Getreideimporten abhängig. Russlands Exporteinschränkungen für Weizen, Roggen, Gerste, Mais und Mischgetreide und die fehlende Aussaat in der Ukraine in diesem Frühjahr könnten in wenigen Monaten zu einer massiven Nahrungsmittelknappheit in große Teilen der Welt führen. Russland ist der größte Exporteur von Weizen weltweit. Die Ukraine mit ihren fruchtbaren Böden ist auf Rang fünf. Auf den Rohstoffmärkten für Nahrungsmittel drohen massive Verwerfungen und inflationäre Preissteigerungen.
Besonders betroffen wäre Entwicklungs- und Schwellenländer. Die Preise für Brot würden in Ländern wie beispielsweise Ägypten oder Syrien massiv steigen. Hungersnöte und soziale Unruhen könnten die Folge sein. Auch Länder wie Brasilien wären betroffen, weil sie zusätzliches Getreide für ihre Viehwirtschaft benötigen.
[Siehe hierzu als Hintergrundinformation auch die Kurz-Doku auf ARTE]


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