Sinkende Nachfrage in fast allen Wirtschaftsbereichen spürbar

Rezession_ Deutschlands Bruttosozialprodukt sinkt

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Oktober bis Dezember 2023 um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.

Für die deutsche Volkswirtschaft sieht es nicht gut aus. Für den Wirtschaftsminister Robert Habeck der Grünpartei ist dies kein gutes Zeugnis.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Oktober bis Dezember 2023 um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal [siehe Bericht »n-tv«]. In den beiden Vorquartalen stagnierte das BIP.

Solte das BIP auch im ersten Quartal 2024 weiter schrumpfen, wäre Deutschland damit auch offiziell in einer Rezession. Und danach sieht es derzeit aus, denn die deutsche Wirtschaft ist schwach ins neue Jahr gestartet.

ING-Chefvolkswirt Carsten Brzeski erklärte: »Derzeit sieht es so aus, als ob die deutsche Wirtschaft den Dämmerzustand zwischen Rezession und Stagnation nicht so schnell verlassen wird.«

Die sinkende Nachfrage sei in fast alle Wirtschaftsbereichen spürbar, heißt es.

Zur schrumpfenden deutschen Wirtschaftsleistung teilt der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Leif-Erik Holm, mit:

»Die Talfahrt der deutschen Wirtschaft setzt sich fort. Jetzt zeigt sich für jedermann sichtbar: Der größte Risikofaktor für den Standort Deutschland ist die Ampel und ihre wirtschaftsfeindliche Politik. Anhaltend hohe Inflation, schwächelnder Konsum, steigende Firmenpleiten und Insolvenzzahlen sowie Kapitalflucht und Deindustrialisierung sind die Folgen.

Wir haben es nicht nur mit einer konjunkturellen Delle zu tun. Deutschland steckt dank Kanzler Scholz und seinem Abwirtschaftsminister als einzige Industrienation in einer selbstverursachten strukturellen Krise. Es ist diese Ampel-Regierung, die den Wohlstand Deutschlands auf dem grünen Altar der Transformation opfert. Und genau deswegen gehen die Prognosen auch für das erste Quartal 2024 von einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung aus. Solange die Chaos-Ampel weiter am Ruder bleibt, ist eine Trendwende nicht zu erwarten. Das wirksamste Konjunkturprogramm wären deshalb zügige Neuwahlen.«

Sven von Storch

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