Die Finanzkrise in Italien fordert weitere Konsequenzen. Wie die New York Times und die NZZ berichteten, muss bei der italienischen Bank "Monte dei Paschi di Siena" kräftig aufgeräumt werden. Rund 28 Milliarden Euro an faulen Krediten sollen verkauft, rund 5 Milliarden Euro an neuem Kapital sollen aufgenommen werden.
Auch bei der Beschäftigtenzahl und der Infrastruktur soll gespart werden. Rund 2600 Stellen sollen gestrichen und etwa 500 Zweigstellen geschlossen werden, heißt es. Die genauen Maßnahmen wurden von der Bank in einer Presseerklärung veröffentlicht (siehe hier).
Italien ist seit Monaten von einer Finanzkrise geplagt. Finanzexperten aus aller Welt fürchten um den Verbleib des Landes in der Euro-Zone. Sollte sich die Lage nicht wesentlich verbessern, könnte dies negative Auswirkungen auf den Euro haben.


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