Die Preise im Großhandel steigen durchschnittlich um fast ein Viertel [siehe Bericht »n-tv«]. Der inflationäre Preisanstieg im Großhandel geht auf die rasant gestiegenen Preise für wichtige Rohstoffe und Vorprodukte zurück. So kosteten beispielsweise Mineralölerzeugnisse im Großhandel 63,4 Prozent mehr als im April 2021. Feste Brennstoffe sollen um über 70 Prozent teurer geworden sein. Erze und Metalle verdoppelten ihre Preise. Mehr als verdoppelt haben sich auch die Großhandelspreise für Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln. Chemische Produkte sollen um mehr als 44 Prozent zugelegt haben.
Für Verbraucher besonders wichtig sind die Preise für Lebensmittel. Hier stiegen im Großhandel die Preise für Milch, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette um etwa ein Drittel. Dies wird mit zeitlicher Verzögerung an die Verbraucher weitergegeben.
Bei den Endverbrauchern lag die Preissteigerung allein im April bei rund 7,4 Prozent. Es wird erwartet, dass dieser Wert sich weiter erhöhen kann.


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