Deindustrialisierung Deutschlands: Porsche zieht nicht mehr

Porsche in der Krise_ Absatzeinbruch um 91 Prozent im zweiten Quartal

Nicht nur der Mutterkonzern VW, auch der Tochterkonzern Porsche steckt in der Krise. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hatte Porsche im zweiten Quartal dieses Jahres einen Gewinneinbruch von 91 Prozent.

Die Deindustrialisierung Deutschlands schreitet voran. Porsche steckt in der Krise: Der operative Gewinn bricht im zweiten Quartal 2025 von 1,7 Milliarden Euro auf 154 Millionen Euro ein [siehe Bericht »GMX«].

Das sind rund 91 Prozent weniger gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Umsatz ist um 12,9 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro gesunken.

Als Hauptgründe werden das Absatzminus in China, hohe Umbaukosten, US-Zölle, die den Export nach Amerika erschweren, und Investitionen in die stockende E-Mobilität genannt.

Nun plant Porsche Einsparungen, darunter den Abbau von 1.900 Stellen bis 2029 in Stuttgart und ein weiteres Sparprogramm.

Große Gewinneinbußen mussten auch der Mutterkonzern Volkswagen und der Schwesterkonzern Audi hinnehmen.

Man sieht: Die Krise in der deutschen Automobilindustrie ist noch lange nicht überwunden.

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.