Die Chance, dass die Benzin- und Dieselpreise noch einmal kräftig fallen sind derzeit so gering wie selten zuvor. Denn nicht nur die neuen Steuerideen der Bundesregierung und des Bundesumweltamtes werden zu Buche schlagen. Die Erdölproduzenten selbst bemühen sich um eine Stabilisierung des Preises auf hohem Niveau. Darauf einigen sich gerade die OPEC-Staaten [siehe Berichte »n-tv«, »Welt«].
Zu den OPEC-Staaten gehören — nach Angaben der Fördermenge (in Millionen Tonnen im Jahr 2016) geordnet:
Saudi-Arabien (585,7)
Irak (218,9)
Iran (216,4)
Vereinigte Arabische Emirate VAE (182,4)
Kuwait (152,7) 3,5
Venezuela (124,1)
Nigeria (98,8)
Angola (87,9)
Katar (79,4)
Algerien (68,5)
Ecuador (29,3)
Libyen (20,0)
Äquatorialguinea (13,1)
Republik Kongo (11,9)
Gabun (11,4)
Die Haupttreiber der Entwicklung sind hierbei Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate (Dubai, Abi Dhabi, etc.). Staaten wir Libyen haben bereits durch Kriege und Unruhen ohnehin eine gedrosselte Erdöl-Produktion. Venezuela ist eher in der Position, mehr Öl verkaufen zu wollen.


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