Wegen OPEC-Streit und Coronavirus

Ölpreis fällt_ Stärkster Einbruch seit 1991

Der Streit zwischen der OEPC und Russland sowie die Coronavirus-Pandemie haben zum größten prozentualen Preisverfall beim Rohöl seit 1991 geführt.

Der Preiskrieg zwischen den OPEC-Staaten und Russland hat zu einem dramatischen Preisverfall beim Ölpreis geführt. Zu Handelsbeginn am Montag ist der Preis um rund 30 Prozent gefallen [siehe Berichte »finanzen.net«, »Spiegel«, »Bild«]. Die Sorte Brent sank um 31,5 Prozent auf 31,02 Dollar je Barrel.

Besonders der Streit zwischen Saudi-Arabien und Russland über die Fördermengen hat zu einem Preisverfall geführt. Aber auch die Sorge um die Coronavirus-Pandemie hat zum Rückgang des Ölpreises beigetragen. Weltweit ist die Industrieproduktion zurückgegangen. Entsprechend sinkt der Verbrauch.

Die niedrigen Ölpreise wirken sich auch auf die US-amerikanische Fracking-Industrie aus. Dieses Verfahren rentiert sich nur bei relativ hohen Ölpreisen, weil es aufwendiger ist.

Sven von Storch

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